LWV rechnet mit 800 zusätzlichen Hilfeempfängern

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

LWV Hessen
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Bild: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) wird 2019 voraussichtlich rund 2,11 Milliarden Euro (Haushalt 2018: 2,04 Milliarden Euro) ausgeben, um seine sozialen Aufgaben zu erfüllen. Die Sozialhilfeausgaben werden um rund 58,8 Millionen Euro anwachsen und stellen mit 1,77 Milliarden Euro den größten Anteil am Haushalt des LWV dar. Dabei rechnet der LWV damit, dass die Zahl der Menschen, die 2019 Anspruch auf Sozialhilfeleistungen vom LWV haben, um rund 800 auf 59.300 steigen wird. Das geht aus den Eckwerten der Haushaltsplanung 2019 hervor, die die Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung gestern verabschiedet haben.

"Auch der Haushalt 2019 wird geprägt sein von den Kosten durch die steigende Zahl der Menschen, die unserer Unterstützung bedürfen", erläutert Dieter Schütz, seit Anfang Mai Kämmerer des LWV. "Diese Dynamik ist ungebrochen und sorgt weiterhin für den steigenden Gesamtetat des LWV Hessen. Ein weiteres fiskalisches Thema der Zukunft wird die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sein." Neben der Sozialhilfe, vor allem im Bereich der Eingliederungshilfe, also für die Betreuung von behinderten Menschen beim Wohnen und bei der Arbeit, finanziert der LWV die Unterstützung von Kindern in seinen Förderschulen und Frühförderstellen sowie die Ausgaben der Hauptfürsorgestelle und des Integrationsamtes, heißt es in der Presseinformation des LWV.