SoVD-Befragung: Wie barrierefrei sind Frauenhäuser?

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: ht

Hannover (kobinet) Gewalt gegen Frauen ist noch immer ein weitverbreitetes Problem. Für viele Betroffene in Not sind Frauenhäuser die letzte Zuflucht. Wichtig ist dabei, dass die Einrichtungen für die Frauen leicht zugänglich sind. Doch wie ist es um die Barrierefreiheit der Frauenhäuser bestellt? Das möchte der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen mit einer Befragung herausfinden.

41 Frauenhäuser gibt es in Niedersachsen – sie bieten ein sicheres Umfeld für traumatisierte Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Der SoVD als größter Sozialverband in Niedersachsen setzt sich seit Langem dafür ein, dass diese wichtigen Einrichtungen und die entsprechenden Beratungsstellen auch für Frauen mit einer Behinderung zugänglich sind, denn sie sind zwei bis drei Mal häufiger von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt betroffen, heißt es in einer Presseinformation des SoVD Niedersachsen. "Derzeit gibt es aber keine niedersachsenweite Übersicht, wie es um die Barrierefreiheit in den Frauenhäusern und Beratungsstellen bestellt ist. Das möchten wir mit unserer Befragung ändern“, sagt SoVD-Landesfrauensprecherin Roswitha Reiß. Mit einer speziell entwickelten Checkliste überprüfen die SoVD-Frauen deshalb Einrichtungen im ganzen Bundesland.

Die Ergebnisse der Befragung werden anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2018 vorgestellt. "Damit haben wir dann eine solide Basis und sehen, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt und wo es schon gut läuft", so Reiß.

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