Gold bei erster Teilnahme

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Andy Wagner nach dem Zieleinlauf
Andy Wagner nach dem Zieleinlauf
Bild: Rummelsberger Diakonie / Meike Scholler

Kiel/ Hilpoltstein (kobinet) Die Sportler vom Auhof der Rummelsberger Diakonie sind wieder gut in Hilpoltstein angekommen. Die Erlebnisse bei den Special Olympics in Kiel werden sie aber so schnell nicht vergessen – schließlich hatten die 28 Teilnehmer zwei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen im Gepäck.

Besonders für die acht Schülerinnen und Schüler der Comenius-Schule waren die Spiele eine besondere Erfahrung. Sie traten zum ersten Mal bei den Special Olympics im Beachvolleyball an – und holten gleich Gold. „Die Athleten waren vor den Spielen verunsichert, ob sie mithalten können“, sagte Trainer Markus Hartinger. „Bei den Klassifizierungs-Spielen konnte man aber schnell sehen, dass wir durchaus mithalten können“, so der Lehrer der Comenius-Schule. Die Schüler gingen in zwei Mannschaften an den Start und traten unter den Namen „Bayern 1“ und „Bayern 2“ an. „Sie zeigten Beachvolleyball vom Feinsten“, sagte Markus Hartinger. Das Team „Bayern 2“ gewann schließlich Gold und „Bayern 1“ holte sich die Bronzemedaille.

Auch Tennisspieler Sebastian Gmelch konnte sich über eine Goldmedaille freuen. In den Qualifikationsspielen sah es für den Tennisspieler vom Auhof zunächst nicht besonders gut aus. Er war aufgeregt und nervös. Doch dann kam sein Siegeswille durch und er konnte das Finalspiel für sich entscheiden.

Auch bei der Basketball-Mannschaft sah es nicht von Anfang an gut aus. Das Team hat zwar langjährige Erfahrung bei den Special Olympics, aber in diesem Jahr mussten sie auf einige Leistungsträger verzichten und holte die Mannschaft doch schließlich Bronze.

Eine große Herausforderung waren die Special Olympics ebenfalls für den Läufer Andy Wagner, obwohl er schon mehrmals bei den nationalen Spielen angetreten war. Doch in diesem Jahr lief er erstmals ohne seinen Trainer und Betreuer Thomas Kempfer. Das heißt: Andy Wagner musste sich auf der zehn Kilometer langen Strecke selbst orientieren und sich sein Tempo eigenständig einteilen. Nach einem schnellen Start verlor der Läufer am Ende etwas an Tempo, kam aber mit einer guten Zeit freudestrahlend durch den Zielbogen des Leichtathletikstadions gelaufen. Das hieß für Andy Wagner: Platz 6 in der Hauptklasse

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