Demo gegen Mietenwahnsinn

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Berlin (kobinet) Tausende Menschen protestieren heute in Berlin gegen steigende Mieten und Verdrängung. Unter dem Motto „Widersetzen - Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn" hat ein Bündnis von an die 250 Gruppen zu der Demonstration aufgerufen, die  auf dem Potsdamer Platz begann. Es könnte der größte Mieterprotest werden, den es je in Berlin gegeben hat, schrieb heute die Berliner Zeitung und stellt Betroffene vor, darunter Beate Ender, die Frau von den Berliner Spontis.

"Im Verlauf der vergangenen 20 Jahre musste Beate Ender fünfmal umziehen. Für die 69-Jährige im Rollstuhl war jeder Umzug anstrengend", so das Hauptstatt-Blatt. 40 000 behindertengerechte Wohnungen fehlen. "Warum muss es denn so wenig bezahlbare Wohnungen für uns geben", fragt Beate Ender. "Das macht mich richtig wütend."

Nach Angaben der Polizei nahmen 13 500 Menschen an der Demo teil, berichtet die Berliner Zeitung in ihrem Newsblog. Das Bündnis, das zur Protestaktion aufgerufen hat, sprach von 25 000 Teilnehmern. Einen ausführlichen Bericht sendete die Berliner Abendschau des rbb. 

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