Verkehrsbetriebe für Umgang mit Fahrgästen mit Demenz schulen

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Emoji Daumen hoch - gute Sache !
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Bild: Aktion Mensch e.V.

Berlin (kobinet) Die Initiative Demenz Partner hat Schulungsmaterialien für den Personennahverkehr veröffentlicht. In Deutschland leben aktuell 1,6 Mio. Menschen mit Demenz. Viele von ihnen sind bereits zu Beginn der Erkrankung auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, da beispielsweise das Autofahren nicht mehr möglich ist.

Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) kann dazu beitragen, die gewünschte Mobilität und damit auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufrechtzuerhalten. Menschen mit Demenz sind dabei auf Unterstützung und Verständnis in ihrem Umfeld angewiesen. Eine wichtige Voraussetzung, dass dies auch bei der Nutzung von Bus und Bahn gelingt, ist ein verständnisvolles Fahr- und Servicepersonal. Wie soll ein Busfahrer reagieren, wenn eine Frau im Bus sitzen bleibt und nicht mehr weiß, wo sie aussteigen muss? Wie reagieren, wenn das falsche Ticket vorgezeigt wird? Wie lässt sich überhaupt erkennen, dass eine Demenzerkrankung vorliegt? Damit Mitarbeitende des (ÖPNV) für solche Situationen besser geschult werden können, stellt die Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft jetzt spezielle Schulungsmaterialien zur Verfügung. Diese wurden in Zusammenarbeit mit Betroffenen, Vertretern der Berufsgruppen und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) entwickelt.

Mehr darüber ist auf den Internetseiten der Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu erfahren.

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