Widersetzen gegen Mietenwahnsinn

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Webgrafik für eine solidarische Stadt
Webgrafik für eine solidarische Stadt
Bild: sol-stadt

Berlin (kobinet) Unter der Parole "Widersetzen – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn" wird in Berlin ein radikaler Kurswechsel in der Wohnungs- und Mietenpolitik gefordert. Ein außerparlamentarisches Bündnis einer Vielzahl von Gruppen, Initiativen und Organisationen hat zu einer Aktionswoche und einer großen Demonstration am 14. April aufgerufen. Es geht um eine solidarische Stadt uind Lebensraum für Alle – unabhängi von Herkunft, Sprache, Alter, Behinderung oder Einkommen. Bezahlbare rollstuhlgerechte Wohnungen zum Beispiel sind kaum zu haben.

"In Berlin werden Menschen durch steigende Mieten verdrängt. Mietwohnungen werden in Eigentum umgewandelt. Nachbarschaften werden zerstört. Soziale Einrichtungen und Gewerbetreibende finden keine bezahlbaren Räume mehr. Die Obdachlosigkeit wächst", heißt es im Aufruf auf der Berliner Webseite gegen den Mietenwahnsinn. "Rassismus und Diskriminierung erschweren zusätzlich die Wohnungssuche." In dieser Gesellschaft werde mit Wohnungen und dem öffentlichen Raum Geld gemacht. Wohnungen werden wie Waren gehandelt, die den Profit steigern sollen.

"Für diese Stadt wollen wir gemeinsam kämpfen! Seite an Seite, solidarisch – schon betroffen oder nicht", wird im Aufruf betont. "Immer mehr Menschen wehren sich selbstorganisiert in Hausgemeinschaften, Initiativen, vor Gericht oder auf Demonstrationen. Sehr oft mit Erfolg: Widerstand lohnt sich!"

Kommt zur DEMONSTRATION AM SAMSTAG 14. APRIL UM 14 UHR AM POTSDAMER PLATZ.
Setzt euch in euren Kiezen zusammen zu den berlinweiten AKTIONSTAGEN VOM 4. BIS ZUM 14. APRIL 2018.

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