Sachsen baut Inklusionsnetzwerk weiter aus

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Logo: Inklusion in Sachsen
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Leipzig (kobinet) Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen (LAG SH Sachsen) veranstaltete im Februar des Jahres das zweite Netzwerktreffen im Inklusionsnetzwerk Sachsen. Dazu waren rund 40 Netzwerkpartner und interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Leipzig gekommen.

Schwerpunktthemen des Treffens waren „Arbeit und Inklusion“, barrierefreie Kommunikation, Leichte Sprache und Arbeitskreisbildung. „Wir sind am Netzwerken“, fasste Kathleen Bochannek, Projektkoordinatorin Inklusionsnetzwerk Sachsen zusammen. „Nachdem wir eine erste Basis für das Netzwerk geschaffen haben – uns haben sich ungefähr 80 Partner angeschlossen - entfalten sich nun langsam erste persönliche Kontakte und Verbindungen“.

Im Zentrum des Treffens standen die Rechte und der Leistungsumfang für Arbeitnehmer mit Behinderung wie auch die Unterstützungsmöglichkeiten für den Arbeitgeber. Im Verlauf des Treffens wurde von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde der Service "BIKOSAX" vorgestellt, welches die zertifizierte Prüfung von Dokumenten oder Internetseiten für Barrierefreiheit zum Ziel hat. Ausgehend vom breiten Interesse für das Thema wurde im Workshop über den Unterschied zwischen Einfacher und Leichter Sprache gesprochen.

Zur Zeit steht auch die Bildung weiterer Arbeitskreise im Zentrum der Arbeit zum weiteren Ausbau des Inklusionsnetzwerkes.  Damit verbunden wird an einer Online-Lösung gearbeitet in welcher sich Arbeitskreise im internen Bereich im der Webseite bilden können.

Das Inklusionsnetzwerk Sachsen wird weiter ausgebaut werden. Das nächste Netzwerktreffen findet im zeitigen Herbst 2018 statt. Im Frühjahr sollen zunächst die Schulungsangebote folgen.

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