Gewerkschaft fordert höhere Ausgleichsabgabe

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Berlin (kobinet) Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine höhere Ausgleichsabgabe für die Unternehmen, die sich der Beschäftigungspflicht Schwerbehinderter ganz oder teilweise entziehen. Dies ist eine von mehreren Forderungen, die der DGB aufgrund einer umfassenden Analyse zur Entwicklung der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in Deutschland erhebt, die dieser vor kurzem veröffentlicht hat.

Der DGB schlägt u.a. vor:

  • Bei einer Beschäftigungsquote von 3 bis weniger als 5 Prozent wird die Ausgleichsabgabe pro fehlendem Arbeitsplatz/Monat zukünftig von 125 Euro auf 250 Euro angehoben.

  • Bei einer Beschäftigungsquote von 2 Prozent bis weniger als 3 Prozent wird die Ausgleichsabgabe pro fehlendem Arbeitsplatz/Monat zukünftig von 220 Euro auf 500 Euro angehoben.

  • Bei einer Beschäftigungsquote von weniger als 2 Prozent wird die Ausgleichsabgabe pro fehlendem Arbeitsplatz/Monat zukünftig von 320 Euro auf 750 Euro angehoben.

Link zu den Forderungen und der Analyse des DGB zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

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