Mehr Gleichberechtigung im Erwerbsleben !

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: SoVD

Berlin (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentag am 8. März fordert der Sozialverband Deutschland mehr Gleichberechtigung im Erwerbsleben. „Auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht ist das Ziel auf dem Weg zur Gleichberechtigung noch nicht erreicht“, mahnt die Bundesfrauensprecherin des Sozialverband SoVD Edda Schliepack.

„Frauen tragen noch immer ein durchschnittlich höheres Risiko, in Armut abzurutschen," stellt sie fest und beschreibt die gegenwärtige Lage mit den Worten: "Frauen tragen noch immer ein durchschnittlich höheres Risiko, in Armut abzurutschen. Ein Grund ist hierfür die Tatsache, dass die weit über sieben Millionen Minijobs in Deutschland zum größten Teil von Frauen besetzt sind. Und das muss sich ändern“. Daraus schlussfolgert Edda Schliepack: „Deshalb darf es keine Ausnahmen vom Mindestlohn geben. Zudem muss Schluss sein mit der Niedriglohnpolitik. Nötig ist eine gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben.“

Am 12. November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Dem gleichen Wahlrecht von Mann und Frau war ein langer und mühevoller Kampf vorausgegangen. Die historischen Erfahrungen seit 1917 haben gezeigt, dass soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden einander bedingen. Daher setzt sich der SoVD seit 100 Jahren erfolgreich zugunsten sozial Benachteiligter für diese Werte ein.

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