Nachrichten

Sport als Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen

Gruppenfoto der Sport-Inklusionsmanager/innen der ersten Phase und Mitarbeitende im DOSB-Projekt
Bild: DOSB

Die erste Phase des DOSB-Projekts „Sport-Inklusionsmanager/in“ wurde erfolgreich beendet. Mindestens acht der elf Frauen und Männer mit Behinderungen, die im Rahmen des Projektes „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport“ eingestellt wurden, werden in ihrer jeweiligen Sportorganisation über die Projektzeit von zwei Jahren hinaus weiterbeschäftigt. Die Arbeitgeber nutzen damit die Chance, qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter/innen im Team zu behalten.

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NatKo verliert Einfluss auf "Reisen für Alle"

Logo der NatKo
Bild: NatKo

In dem aktuellen Newsletter informiert "Tourismus für Alle" (Natko) darüber, dass sie auf der Tourismusmesse ITB wieder mit einem Stand vertreten sein wird, sich in einem Projekt zu barrierefreien Naturerlebnissen engagiert, die Zusammenarbeit zu Informationssystemen und Barrierefreiheitskriterien ausweitet, aber den Einfluss auf das Verbreitung des bundeseinheitlichen Informations- und Kennzeichnungssystems "Reisen für Alle" verliert.

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Petition für Absicherung des Pflegerisikos in Pflegeversicherung

Bundestag
Bild: Bundestag

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Pflegeversicherung das finanzielle Risiko für die Menschen bei Pflegebedürftigkeit verlässlich absichert. Dazu muss der Eigenanteil, den Pflegebedürftige zahlen müssen, in der Höhe begrenzt werden. Zudem muss der Eigenanteil über die gesamte Dauer der stationären Pflege verlässlich planbar sein", so lautet der Text einer Petition, die auf der Petitionsplattform des Deutschen Bundestages eingestellt wurde. Darauf hat Cordula Schuh von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hingewiesen. Bis zum 14. März kann die Petition noch unterstützt werden.

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ZDF-Berichte: Teilhaben - was ist es uns wert?

Logo des ZDF
Bild: ZDF

"Teilhaben - was ist es uns wert?" Dieser Frage ist das ZDF-Magazin sonntags vor kurzem nachgegangen und hat eine Schwerpunktsendung anlässlich des 10jährigen Inkraftretens der UN-Behindertenrechtskonvention ausgestrahlt. Zu Gast im Studio war der Aktivist Raul Krauthausen und auch über die prekäre Situation von Markus Igel und seine langwierige Auseinandersetzung mit den saarländischen Behörden um die Finanzierung seiner Assistenz wurde berichtet.

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Frageliste für zweite Staatenprüfung Österreichs

 UNO-Flagge mit Behindertenrechtskonvention
Bild: BIZEPS

Deutschland hat sie bereits vom UN-Fachausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderung bekommen, nun hat auch Österreich die Frageliste für die zweite Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bekommen, wie das Online Magazin BIZEPS berichtet. Mag.a Sarah Hofmayr erklärt auf BIZEPS was das nun genau für das weitere Verfahren bedeutet.

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Berufsförderungswerk Mainz vermisst direkten Dialog

Demonstration vor dem Staatstheater in Mainz
Bild: BFW Mainz

Dem Aufruf der Schüler*innen des Berufsförderungswerks (BFW) Mainz folgten am Montag nach dessen Angaben ca. 300 Teilnehmer*innen, um bei einer Demonstration durch die Mainzer Innenstadt und einer Kundgebung am Mainzer Theater auf die besondere Situation ihrer Schule aufmerksam zu machen. Bei den Bemühungen der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine Schulgeldfreiheit für Physiotherapieschulen zu erreichen, vermisst das BFW Mainz bisher den direkten Dialog, um zu einer individuellen Lösung zu gelangen die der besonderen Struktur dieser inklusiven Einrichtung gerecht wird, heißt es in einer Presseinformation des BFW Mainz.

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Bundesregierung will Verbraucherschutz für Bahnkunden stärken

Signal zeigt Grün
Bild: hs

Die Bundesregierung will den Verbraucherschutz für Fahrgäste der Bahn stärken. Ein dazu vorgelegter Gesetzentwurf "zur Änderung beförderungsrechtlicher Vorschriften im Eisenbahnbereich" sieht unter anderem eine Bündelung bei den Zuständigkeiten für die Fahrgastrechte vor.

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Minister Wüst soll im Ringen um den DB-Mobilitätsservice eingreifen

Logo des VdK Nordrhein-Westfalen
Bild: VdK NRW

Wegen des Streits um die Finanzierung des Mobilitätsservices der Deutschen Bahn (DB) hat der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen jetzt den hiesigen Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Handeln aufgefordert. "Es kann nicht sein, dass Menschen mit Behinderung seit dem 1. Februar wortwörtlich auf der Strecke bleiben", kritisiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.

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100 Jahre Ottobock

Logo von OttoBock
Bild: Internetgrafik Website

Am 18. Februar 2019 würdigt die Stadt Duderstadt das Jubiläum von Ottobock. Im Rahmen des Festakts werden Bundeskanzlerin Angela Merkel, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte sprechen. Daran nehmen auf Einladung der Stadt rund 350 Ehrengäste unter anderem aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.

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AI Gruppe Saarbrücken über Vorgänge rund um Markus Igel entsetzt

Paragraphen
Bild: omp

Mit Entsetzen verfolgt die Amnesty International Gruppe Saarbrücken die Vorgänge rund um Markus Igel. Igel ist ein junger Mann, der im Alltag auf Behindertenassistenzen angewiesen ist und dem das saarländische Landessozialamt sowie der Landkreis Neunkirchen als zuständiger Leistungserbringer nun die finanziellen Mittel kürzen will. Infolgedessen sieht sich Igel vor der Konsequenz, in ein Heim gehen zu müssen, da er die Kosten für die benötigte Rund-um-die-Uhr-Versorgung Zuhause nicht alleine tragen kann.

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Aktionsplan zur Inklusion in Niedersachsen

Carola Reimann
Bild: Tom Figiel

"Wir leben in Niedersachsen Inklusion aktiv und denken das Thema ganz im Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention als etwas ‚Selbstverständliches' mit", unterstrich die niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann anlässlich des gestern vorgestellten Aktionsplans Inklusion für die Jahre 2019 und 2020. Da Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, zielen 147 konkrete Maßnahmen der Landesregierung darauf ab, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen zu verwirklichen.

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Ministerium setzt sich für inklusive Ausbildung ein

Dr. Alexander Wilhelm
Bild: MSAGD RLP

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie setzt sich für eine schulgeldfreie Ausbildung und den Erhalt der inklusiven Ausbildung an der Physiotherapieschule des Berufsförderungswerks (Bfw) Mainz-Lerchenberg ein. Dies erklärte der Staatsserkretär Dr. Alexander Wilhelm gestern anlässlich einer Demonstration von SchülerInnen des Bfw und von Verbänden. Man führe bereits eine Reihe von Gesprächen und sei zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.

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Einblick in Werkstättenwelt

Infozeichen
Bild: domain public

"Endstation Behindertenwerkstatt? Eine Geschichte über Quoten, Geld und kleine Erfolge", so titelt Cornelia Achenbach von der Neue Osnabrücker Zeitung einen ausführlichen Beitrag über die Situation behinderter Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen und das dazugehörige System. Rund 2.250 Menschen arbeiten dem Bericht zufolge in den Werkstätten in Stadt und Landkreis Osnabrück, die alle von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) betrieben werden. In den vergangenen fünf Jahren sei die Beschäftigtenzahl nach Angaben des Landkreises um rund fünf Prozent gestiegen. 14 Menschen mit Behinderung hätten im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Osnabrück den Sprung aus Werkstätten geschafft.

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Fragen zum Persönlichen Budget?

Grafik zeigt Symbol der Hotline
Bild: Persönliches Budget

Das bundesweite Beratungstelefon zum Persönlichen Budget der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ist schon seit vielen Jahren unter der Telefonnummer 01805/474712 (14 Cent pro Minute, Anrufe aus dem Mobilnetz können abweichen) zu erreichen. Bei dieser Hotline können sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte durch behinderte Beraterinnen und Berater über die Leistungsform des Persönlichen Budgets informieren lassen. Nun kann diese Nummer auch aus dem Mobilfunknetz angerufen werden, wie Barbara Vieweg von der ISL mitteilte.

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Anmeldefrist für Stiftung Anerkennung und Hilfe verlängert

Geldscheine
Bild: omp

Sie wurden geschlagen, zum Essen gezwungen und mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in den 50er- bis 70er-Jahren in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in psychiatrischen Kliniken lebten, haben oft unfassbares Leid und Unrecht erfahren. Viele von ihnen leiden bis heute unter den Folgen der seelischen und körperlichen Grausamkeiten. Die von Bund, Ländern und Kirchen errichtete Stiftung Anerkennung und Hilfe zahlt betroffenen Menschen Geld zur Linderung der Folgewirkungen. Auch wer arbeiten musste, ohne dass Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden, kann finanzielle Leistungen erhalten. Die Anmeldefrist wurde nun von den Fondserrichtern um ein Jahr verlängert. Bis zum Ende des Jahres 2020 können sich Betroffene nun bei den Anlauf- und Beratungsstellen der Stiftung melden. Darauf macht der Landschaftsverband Rheinland (LVR) aufmerksam.

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Selbsthilfegruppe für behinderte Frauen mit Gewalterfahrung

Infozeichen
Bild: domain public

Behinderte Frauen sind zwei bis dreimal häufiger von Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderung. Häufig beginnt die Gewalt in der Kindheit durch die Familie und hält bis ins Erwachsenenalter an. Dabei geht es um alle Gewaltformen, nicht nur körperliche und sexuelle, auch psychische Gewalt. Im Ruhrgebiet entsteht nun mit Elfriede im Raum Mülheim/Oberhausen/Essen/Duisburg zur Zeit eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die es entweder bereits geschafft haben oder dabei sind, diese Gewalt zu stoppen und sich mit anderen Betroffenen zusammenschließen möchten. Es kann über Erfahrungen gesprochen und sich gegenseitig unterstützt werden.

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Momentaufnahme 111

Schneeglöckchen
Bild: Irina Tischer

Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke. (August von Kotzebue)

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Blind Rocks - Eine blinde Aktivistin aus Nepal berichtete

Sristi und Dolmetscher Puskpa
Bild: Jennifer Sonntag

"Es ist nicht leicht, in Nepal eine Frau zu sein, aber schwerer ist es, in Nepal eine blinde Frau zu sein“. Mit einem dieser einprägsamen Sätze eröffnete die taffe Aktivistin Sristi KC am 11. Februar in der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Halle ihren tief bewegenden Vortrag. Die heute 26-jährige wurde in Kathmandu geboren, erkrankte am grünen Star  und verlor mit 16 Jahren aufgrund eines Behandlungsfehlers ihr Augenlicht. Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag berichtet für die kobinet-nachrichten über die Veranstaltung und ihre Eindrücke.

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Unverständnis über Umgang mit Antrag zu Wahlrechtsausschlüssen

Daumen runter
Bild: omp

Am Ende der Sitzungswoche des Deutschen Bundestages bleibt angesichts der weiteren Verschiebung der Beratung eines Antrags zur Abschaffung von Wahlrechtsausschlüssen in der Sitzung des Bundestagsausschusses für Inneres und Heimat durch die Fraktionen der CDU/CSU und SPD Unverständnis bei vielen Akteuren. Die Koalitionsfraktionen hatten erneut Gesetzentwürfe zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen von der Tagesordnung abgesetzt. Trotz deutlichem Protest der Fraktionen der LINKEN, von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP. Viele Vertreter*innen von Behindertenverbänden schütteln inzwischen darüber nur noch den Kopf und selbst der Bundesbehindertenbeauftragte kritisiert den Stillstand heftig.

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Probleme mit der Digitalisierung

Hand auf Computertastatur
Bild: sch

Alle Welt spricht von Digitalisierung. Doch leider wird oftmals nach Ansicht von Stefan Unterstraßer bewußt verschwiegen, welche Nachteile die Digitalisierung bringen kann. Gerade blinde bzw. sehbehinderte Arbeitnehmer*innen haben nach seiner und der Erfahrung des Inklusionsbotschafters Markus Ertl hier ernste Probleme.

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Beauftragte/r in Hessen: Genaues weiß man noch nicht

Symbol Fragezeichen
Bild: ht

Dass die Position des bzw. der Landesbehindertenbeauftragten in Hessen zukünftig hauptamtlich ausgestaltet werden soll und dass diese Position im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration angesiedelt wird, das bestätigte der hessische Regierungssprecher Staatssekretär Michael Bußer auf Anfrage der kobinet-nachrichten. Wann die neue Person berufen wird und wer dies genau werden soll, dass konnte er jedoch noch nicht genau sagen. Man werde das jetzt bald anpacken, hieß es auf die kobinet-Anfrage heute aus Wiesbaden.

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Weichenstellung für 2022 in Sachsen

Signal zeigt Grün
Bild: hs

Nach einer aktuellen Information des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen kann das Projektteam „ÖPNV/SPNV für alle“ des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen über erfreuliche Ergebnisse berichten. Das Wirken des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen und seiner Partner im Sinne mobilitätseingeschränkter Fahrgäste für den Zeitraum 2019 – 2021 ist im Zuge der Bewilligung des gestellten Projektantrags durch den Freistaat Sachsen sowohl personell als auch finanziell gesichert.

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Bahnfahren einfach machen

Kay Macquarrie
Bild: Privat

 Kay Macquarrie hat heute kobinet auf die gerade gestartete Petition "Bahnfahren einfach machen" aufmerksam gemacht. Der Kieler hat einen Traum: Über Nacht sind alle Stufen vor den Zügen verschwunden! "Als Rollstuhlfahrer - und auch als Reisender mit Koffer - komme ich überall problemlos alleine hin und rein in den Zug. Die ausgrenzende Situation und der irre Aufwand vor jeder Reise Hilfe anzumelden, hat ein Ende. Ich reise spontan und ohne Vorbereitung. Das wäre toll! Leider sind die Bahn und ihre Bahnhöfe nicht so weit", schrieb er dem Berliner kobinet-Korrespondenten. "Mal eben so den Zug nehmen? Bahnfahren ist für Menschen wie mich ein regelrechter Albtraum! Denn der Einstieg in die Bahn ist nicht stufenlos. Für uns Rollstuhlfahrer bedeutet das jedes Mal eine nervenaufreibende Anmeldung bei der Deutschen Bahn über ein überflüssiges und extrem aufwendiges Online-Formular."

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Demo für Fortsetzung inklusiver Ausbildung in Mainz

Drei rote Ausrufezeichen
Bild: ForseA e.V.

Im Berufsförderungswerk Mainz wurde nach Ansicht des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) Inklusion schon gelebt, als man dieses Wort noch gar nicht im Behinderungszusammenhang benutzte. Seit 1966 werden hier blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam ausgebildet. Der Erfolg gibt den Mainzern recht: Mehr als 90 Prozent der Menschen, die hier einen medizinisch-therapeutischen Beruf erlernen, werden sofort im Anschluss an ihre Ausbildung in Arbeit vermittelt. Nun jedoch droht dem in vielerlei Hinsicht einzigartigen Konzept das Aus - und zwar ausgerechnet wegen seiner inklusiven Ausrichtung, wie der Newsletter dbsv-direkt berichtet. Am 18. Februar findet daher ein Demonstration in Mainz statt.

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Selbstbestimmtes Leben unbezahlbar, aber nicht unfinanzierbar

Markus Igel
Bild: Markus Igel

Dass das Landesamt für Soziales und der Landkreis Neunkirchen als zuständige Leistungserbringer die Kosten für die Behindertenassistenz des gebürtigen Saarbrückers Markus Igel nicht mehr übernehmen wollen, empfindet Ralf Georgi, der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion im saarländischen Landtag, als erneuten Beweis dafür, "wie weit wir von Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung und echter Teilhabe entfernt sind."

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Nachgefragt zum Budget für Arbeit

Symbol Fragezeichen
Bild: ht

Das Budget für Arbeit als geförderte Alternative zur Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen wurde im Bundesteilhabegeseetz verankert und kann seit dem 1. Januar 2018 bundesweit genutzt werden. Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat nun eine Kleinen Anfrage (19/7590) zu einer Bilanz der Neuregelungen des Budgets für Arbeit gestellt. Die Bundesregierung soll einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge unter anderem beantworten, wie oft dieses Budget seit dem 1. Januar 2018 beantragt, bewilligt oder abgelehnt wurde.

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Denkmalschutz contra Barrierefreiheit

Das rote Rathaus, Berlin
Bild: Irina Tischer

Mit einer Petition an das Abgeordnetenhaus von Berlin fragt Mag. Arnd Hellinger nach Möglichkeiten, den Müggelturm für alle zugänglich und erlebbar zu gestalten. Der im Jahr 1961 errichtete Müggelturm stellt ein bedeutendes Ausflugsziel im Südosten der Bundeshauptstadt Berlin dar. Seinerzeit wurde er - vermutlich aus wirtschaftlichen Erwägungen - nicht barrierefrei ausgeführt oder wenigstens baulich für die Nachrüstung eines Aufzuges vorbereitet.

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AfD will Verbandsklagerecht beschränken

Paragraphen
Bild: omp

Die AfD-Bundestagsfraktion will das Verbandsklagerecht im Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) beschränken. Die Fraktion begründet ihren Gesetzentwurf damit, dass die "Anerkennungsvoraussetzungen für klagebefugte Verbände" aktuell sehr weit gefasst seien. Damit berge das geltende Recht ein "Missbrauchspotential". So bestünde die Möglichkeit, dass eine "nur wenige Mitglieder umfassende Vereinigung Zuwendungen von Unternehmen oder Organisationen erhält, die im Interesse ausländischer Wettbewerber oder Staaten agieren".

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Informationen zur Notruf-App

Ausrufezeichen
Bild: omp

Die Bundesregierung hat jetzt auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke hin Einzelheiten eines Förderprojekts für eine Notruf-App für Menschen mit Behinderung veröffentlicht. Darin äußert sich die Bundesregierung beispielsweise zu Betriebssystemen, Zielstellungen und Fördersummen und Zeitplan des Projekts.

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Offener Brief zu Veränderungen bei Mobilitätszentrale

Horst Frehe
Bild: DBR Franziska Vu

Die aktuelle Diskussion um Veränderungen bei der Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn hat der Deutsche Behindertenrat für einen Offenen Brief zum Thema Bahnfahren für mobilitätseingeschränkte Reisende veranlasst. Im folgenden dokumentieren wir den vom Vorsitzenden des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrates, Horst Frehe, unterzeichneten Offenen Brief.

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Berlinale für Geschlechtergerechtigkeit

Bild von der Berlinale
Bild: Anke Glasmacher

Der scheidende Berlinale-Direktor Dieter Kosslick hat zum Auftakt der diesjährigen Berlinale das "5050x2020" Pledge unterzeichnet. Wie die Berlinale mitteilte, setzt sich das Festival mit "5050x2020" dafür ein, bis 2020 die Leitungen und Auswahlgremien paritätisch zu besetzen sowie Zahlen zur Geschlechterverteilung bei Filmeinreichungen und -auswahl zu veröffentlichen.

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Offener Brief an Verkehrsminister

Symbol Ausrufezeichen
Bild: ht

Mit einem Offenen Brief haben sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der Verein FUSS e.V. als Fachverband für Fußverkehr, der Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) und der Sozialverband VdK Deutschland an Bundesverkehrsminister Scheuer gewandt. Es geht um sogenannte "Elektrokleinstfahrzeuge". Derzeit sind eine Verordnung und eine Ausnahmeverordnung in Arbeit, die vorsehen, dass einige dieser Fahrzeuge, wie beispielsweise E-Roller mit Sondergenehmigung oder E-Skateboards, zukünftig auf Gehwegen zugelassen werden. Im folgenden dokumentieren wir den Text des Offenen Briefs, der im Newsletter dbsv-direkt veröffentlicht wurde.

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Große Koalition verhindert Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse

Sören Pellmann
Bild: Die Linke

"Mit Entsetzen musste ich heute die erneute Absetzung unseres Gesetzentwurfes zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse in den Ausschüssen des Bundestages mit ansehen. Die Regierungskoalition zeigt mit ihren erneuten Absetzungen ein verstörendes Demokratieverständnis, wenn sie sich weiter für die Aberkennung des Wahlrechts von rund 85.000 Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ausspricht", so fasst Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE, das gestrige Vorgehen der großen Koalition aus CDU, SPD und CSU zusammen. 

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Aktion Mensch mit Stand bei didacta in Köln

Logo Aktion Mensch
Bild: AM

Auch in diesem Jahr ist die Aktion Mensch wieder mit einem Stand auf der didacta vertreten. Die Fachmesse für Bildung findet vom 19. bis 23. Februar in Köln statt. Die Aktion Mensch findet man dort am Stand D059 in Halle 7.1. Dort kann man u.a. auch die neuesten Bildungsmaterialien der Aktion Mensch kennen lernen.

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