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125 Jahre in Berlin nachgestellt

Arbeiter-Samariter-Bund heute vor dem Brandenburger TorBERLIN (KOBINET) Kurz vor den Jubiläumsveranstaltungen in Berlin hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Deutschland heute sein Jubiläumsmotto „125 Jahre ASB: Die Zeiten ändern sich. Unsere Hilfe bleibt.“ vor dem Brandenburger Tor symbolisch nachgestellt. Freiwillige und hauptamtliche Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen des Verbandes sowie Fahrzeuge aus über einem Jahrhundert spannten in der Gründungsstadt des ASB einen Bogen zwischen damals und heute.

Aktuelle Diskussion nach der Pride Parade

Pride Parade am 13. Juli 2013 in BerlinBERLIN (KOBINET) Auf eine weitere Diskussionsveranstaltung in der Kampagne zur „behindert und verrückt feiern“ – Pride Parade am 13. Juli in Berlin macht heute Antje Barten kobinet aufmerksam. Die Pressesprecherin der Parade wird zu der Veranstaltung am 6. August über eine hoch aktuellen Thematik selbst einen Beitrag leisten

Matthias Rösch: Wahlen barrierefrei gestalten

Matthias RöschMAINZ (KOBINET) Zur Bundestagswahl im Herbst weist der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz Matthias Rösch auf die Wichtigkeit einer barrierefreien Gestaltung und Durchführung der Wahlen hin.

Noch 57 Tage bis zur Bundestagswahl

Arnd Hellinger mit seinem E-Rolli vor StufenBOCHUM (KOBINET) Für die in 57 Tagen stattfindende Bundestagswahl fände Arnd Hellinger aus Bochum ein linkes Dreierbündnis aus SPD, Grünen und LINKEN am besten, um den sozialen Kahlschlag endlich zu beenden. Der langjährig in der Behindertenbewegung Aktive erhofft sich aber vor allem eine Entbürokratisierung und einkommens- und vermögensunabhängige Bewilligung der Leistungen für behinderte Menschen.

Barrierefrei und Frust dabei

Karin Kestner kämpft für Rechte GehörloserHAMBURG (KOBINET) Ein ausführliches Interview mit Karin Kestner zum Thema „Phoenix schafft die Dolmetscher ab!“ hat das Hamburger Magazin fernsehkritik.tv geführt. Die Gebärdensprachdolmetscherin und Verlegerin geht aber davon aus, das dieses Vorhaben des von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten getragenen Bonner Ereignis- und Dokumentationskanals nicht umgesetzt werden darf. Nach der Sommerpause wurden „ergebnisoffene Gespräche“ mit den Verbänden der Betroffenen angekündigt.

Broschüre Wie man wählt vorgestellt

Kreuz auf WahlzettelHANNOVER (KOBINET) „Selbst wählen heißt politische Macht auszuüben. Wer das Wahlrecht nutzt, kann mitbestimmen“, so Karl Finke, niedersächsischer Landesbehindertenbeauftragter. Gemeinsam mit Ulrike Ernst von der Volkshochschule Hannover hat er anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl die Broschüre „Wie man wählt“ vorgelegt. Sie erklärt in einfacher Sprache und ergänzenden Bildern den gesamten Wahlvorgang einschließlich der Briefwahl. Das ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen interessant und anschaulich.

Klicktipp: RECHTleicht.at

Webfoto mit Megaphon-AktivistenBERLIN (KOBINET) Der Klicktipp von kobinet geht heute auf eine Webseite in Wien, die Politik verständlich machen will. Sie heißt RECHTleicht. Ein Nationalratsabgeordneter hat sie mit vielen Partnern entwickelt und ins Netz gestellt. Mäuse im Parlamentsgebäude und die Katze Minki waren der Anlass für den Mail-Wechsel zwischen einer zehnjährigen Schülerin und dem Präsidenten des Nationalrats.

Selbsthilfe wirkt

Logo der KampagneDüSSELDORF (KOBINET) Auf www.selbsthilfe-wirkt.de wurde die bundesweite Kampagne WIR FÜR MICH. SELBSTHILFE WIRKT gestartet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe hat die Aktion mit den Betriebskrankenkassen initiiert. Die Kampagne will zeigen, was Selbsthilfe ist, welche Unterstützung Selbsthilfe leisten kann und welche Bedeutung die Selbsthilfe für eine inklusive Gesellschaft hat.

Zeit für den Grünen Wandel in Leichter Sprache

Titelseite des Wahlprogramms der GrünenBERLIN (KOBINET) „Zeit für den Grünen Wandel“, so lautet der Titel des Wahlprogramms von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl. Nun hat die Partei eine Zusammenfassung ihres Wahlprogramms in Leichter Sprache veröffentlicht. Zudem gibt es eine Hörversion und ein Gebärdensprachvideo zum Wahlprogramm ist geplant.

Wiederaufnahmeantrag für Gustl Mollath abgelehnt

Gustl Mollath im SWR-FernsehenREGENSBURG (KOBINET) Für Gustl Mollath, der in Bayern in der Psychiatrie sitzt, gibt es erst einmal keine Hoffnung, dass sein Verfahren wieder aufgenommen wird. Die Wiederaufnahmeanträge in seinem Fall sind gestern vom Landgericht Regensburg als unzulässig verworfen worden. Gustl Mollath muss daher weiter in der Psychiatrie bleiben.

Zahnarzt für schwer Mehrfachbehinderte

Senator Mario CzajaBERLIN (KOBINET) Am Vivantes Klinikum Neukölln wurde heute das erste Berliner Behandlungszentrum für die zahnärztliche Behandlung von schwer mehrfachbehinderten Menschen eröffnet. Mit dieser Spezialambulanz können Patienten nun auch stationär aufgenommen werden. Gesundheitssenator Mario Czaja erklärte zur Eröffnung: „Ich freue mich, dass es uns nach mehrjährigem Ringen endlich gelungen ist, die bisher bestehende Versorgungslücke in der zahnmedizinischen Behandlung von schwer mehrfachbehinderten Menschen schließen zu können und die Behandlung dieser Patientinnen und Patienten so deutlich zu verbessern.“

LINKE für inklusive Infrastruktur

Katja KippingBERLIN (KOBINET) Unterstützung für den Gesetzentwurf des Forums behinderter Juristinnen und Juristen und für eine inklusive Infrastruktur kommt von der Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr folgendes Interview.

Steuermehreinnahmen für Behindertenrechte

Maik NothnagelBERLIN (KOBINET) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Linken hat heute gefordert, die Steuermehreinnahmen dafür zu verwenden, die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen umzusetzen. Wie bekannt wurde, sind für den Bundeshaushalt allein im ersten Halbjahr 2013, Steuermehreinnahmen in Höhe von über 277 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Bundesregierung können nun nicht länger die Ausrede vorbringen, es sei für die Menschen mit Behinderung „kein Geld da“, meinte der Thüringer Landtagsabgeordnete Maik Nothnagel als Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft.

Noch 60 Tage bis zur Bundestagswahl

Barbara ViewegJENA (KOBINET) Heute in 60 Tagen findet die Bundestagswahl statt. Barbara Vieweg wünscht sich von den Parteien, dass die Parteien es nicht nur bei Lippenbekenntnissen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention belassen, sondern konkret sagen, was sie in der nächsten Legislaturperiode vorhaben.

Mit den Augen des Vordermanns

Keyvan DaheschFRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Der 71jährige Korrespondent der kobinet-nachrichten Keyvan Dahesch ist von einer Tandemtour von Frankfurt nach Passau trotz Hitze wohlbehalten zurück gekommen. Der Deutschlandfunk führte mit dem blinden Journalisten unter dem Motto „Mit den Augen des Vordermanns“ ein Interview über die Tour, das ins Internet eingestellt wurde.

Der Reha-Deckel muss endlich weg

GeldscheineBERLIN (KOBINET) Der Sozialverband VdK fordert mehr Geld für die Rehabilitation. Der „Reha-Deckel“ müsse endlich weg, fordert die Präsidentin des Verband Ulrike Mascher.

Broschüre: Einfach wählen gehen für Bayernwahl

Irmgard BaduraMüNCHEN (KOBINET) Zwei Monate vor der Landtagswahl in Bayern wurde die Broschüre „Einfach wählen gehen“ neu aufgelegt. Die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura überreichte Landtagspräsidentin Barbara Stamm eines der ersten Exemplare. Bei dem Termin im Plenarsaal des Bayerischen Landtags betonten Irmgard Badura und Barbara Stamm die Notwendigkeit einer solchen Broschüre.

Lachyoga im Wahlkampf

Hans-Joachim FuchtelBERLICHINGEN/CALW (KOBINET) Ein Marketing-Berater und Lachyoga-Trainer aus Berlichingen bietet Abgeordneten des Deutschen Bundestages Hilfe im Wahlkampf an. Als Referenz für sein Angebot „Deutschland lacht!“, mit dem Lebensfreude in die Wahlveranstaltungen kommen soll, wird unter anderen der Christdemokrat Hans-Joachim Fuchtel genannt. Als Parlamentarischer Staatssekretär bei Sozialministerin Ursula von der Leyen und als Griechenland-Beauftragter der Bundeskanzlerin ist der Abgeordnete bei behinderten Menschen ebenso wie unter griechischen Partnern (sie nennen ihn Fuchtelos) für humorvolle Auftritte bekannt.

Wieder Gold für Marianne Buggenhagen

Marianne Buggenhagen mit DiskusBERLIN (KOBINET) Die „Grande Dame“ des deutschen Behindertensports hat eine neue Goldmedaille. Marianne Buggenhagen vom PSC Berlin gewann das Diskuswerfen in der kombinierten Klasse F54, F55 und F56 bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im französischen Lyon, berichtete heute der Behinderten-Sportverband Berlin. Mit einem deutlichen Vorsprung von 115 Punkten und einer Saisonbestleistung von 27.04m, die nahe an ihrem eigenen Weltrekord ist, gewann sie klar Gold. Zweite wurde Martina Willing aus Brandenburg mit 24.23m.

Reichhaltiges Programm beim Sommercamp 2013

Webposter des österreichisch-deutschen SommercampsUNBEKANNT (KOBINET) Heuer findet das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen vom 28. Juli bis 2. August 2013 in Graz statt.

Das nunmehr achte Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben hat wieder ein reichhaltiges Programm, gibt DI Klaus Tolliner, Organisator des Sommercamps, bekannt.

Dynamo Dresden mit Blindenradio

Plätze für blinde Dynamo-FansDRESDEN (KOBINET) Auf der ehemaligen Medientribüne im Stadion von Dynamo Dresden wurden zehn Sitzplätze mit Kopfhörern ausgestattet. Für sehbehinderte Fußball-Fans gibt es ab Beginn der Saison 2013/14 dort einen Live-Kommentar zum Spiel. Die Kommentatoren für das „Blindenradio“ sind bestens geschult, so dass sie das Spiel zum Erlebnis werden lassen, ist auf der Webseite des Zweitligisten zu lesen.

Offener Brief für einen barrierefreien Wahlkampf

Logo von WüSLWüRZBURG (KOBINET) Mit einem Offenen Brief unter dem Motto „Keine Barrieren im Wahlkampf“ hat sich Selbstbestimmt Leben Würzburg (WüSL) an die Parteien in Würzburg gewandt. Darin fordert die Organisation die Parteien auf, ihren Wahlkampf barrierefrei zu gestalten.

Infos zum Persönlichen Budget im Sonderangebot

Logo: Halt Leichte SpracheKASSEL (KOBINET) Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, zieht Mitte August in neue Büroräume um. Um das Bücherlager vorher möglichst zu verringern, bietet die Organisation in einem Sommer-Sonderangebot ihren Ring-Ordner mit 8 Heften zum Persönlichen Budget in Leichter Sprache statt für bisher 19,50 nun für 14,50 plus Versand-Kosten an.

Vor 40 Jahren

Logo der Kampagne für ein Gesetz zur Sozialen TeilhabeBONN (KOBINET) Was Hans-Günter Heiden von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) noch kurz vor seinem Urlaub ausgegraben hat, klingt richtig gut. Mittels eines Bundestagsantrages setzte sich die CDU/CSU für ein Bundesleistungsgesetz und einkommens- und vermögensunabhängige Leistungen für behinderte Menschen ein. Das Problem ist nur, dass dies vor 40 Jahren war, so dass die Betroffenen noch heute auf die Umsetzung des Antrages warten.

Petition hat 50.000er Marke geknackt

Constantin GroschHAMELN (KOBINET) Die bei change.org eingestellte Petition von Constantin Grosch „für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen auch für Menschen mit Behinderungen“ hat nach der Berichterstattung über dessen Situation in SPIEGEL ONLINE und in der taz in den letzten Tagen viele weitere UnterstützerInnen gefunden und die 50.000er Marke geknackt.

Apps für blinde Menschen

iphone OberflächeBONN (KOBINET) Die Technik macht es möglich, dass blinde Menschen die Welt der Zeitungen entdecken und sich in Städten orientieren können. Heiko Kunert berichtet im Inklusionsblog der Aktion Mensch über neue technische Lösungen für ein selbstbestimmteres Leben.

Erschreckende Bilanz zum Umgang mit Pflegebedürftigen

Claus FussekMüNCHEN (KOBINET) Die Bundesinitiative Daheim statt Heim weist auf ein neues Buch von Claus Fussek hin. Claus Fussek ist Diplom Sozialpädagoge und arbeitet für die Vereinigung Integrationsförderung in München. In seinem neuen Buch „Es ist genug – Auch alte Menschen haben Rechte“ beschreibt er zusammen mit dem Pflegeexperten des Südwestrundfunkts Gottlob Schrober die Missstände in der Pflege im Umgang mit Pflegebedürftigen.

Mittlerweile mehr Behinderte in eigener Wohnung als im Heim

Guntram SchneiderMüNSTER (KOBINET) In Nordrhein-Westfalen leben nach neuesten Zahlen mittlerweile mehr Menschen mit Behinderungen in der eigenen Wohnung als in Heimen oder anderen stationären Einrichtungen. Innerhalb von zehn Jahren hat sich ihre Zahl verfünffacht: von rund 10.000 im Jahr 2003 auf heute mehr als 50.000, heißt es aus dem nordrhein-westfälischen Sozialministerium.

Noch 63 Tage bis zur Bundestagswahl

Stephan HeymMAINZ (KOBINET) Heute sind es noch 63 Tage bis zur Bundestagswahl. Die kobinet-Nachrichten sprachen mit dem Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz über die Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen und seine Beweggründe für die anstehende Wahl.

Pflege-Forderungen an die Politik

Logo des Bündnisses BERLIN (KOBINET) Das Bündnis für gute Pflege hat heute in Berlin seine Forderungen an die Politik Abgeordneten des Deutschen Bundestages übergeben. Die Veranstaltung auf dem Alexanderplatz war vorläufiger Abschluss der Kampagne eines breiten Bündnisses, dass sich für eine spürbare Verbesserung der Situation der Betroffenen einsetzt.

Ein Musterbeispiel für barrierefreie Architektur

Grafik zeigt Barrierefrei-PrüfzeichenKOPENHAGEN (KOBINET) Das „zugänglichste Gebäude der Welt“ fand die Frankfurter Rundschau (FR) in Tastrup , einem Vorort der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Das „Haus der Behindertenorganisationen“ sei ein Musterbeispiel für moderne und barrierefreie Architektur, schreibt Hannes Gamillscheg in seinem gestrigen FR-Artikel „Knöpfe im Geländer“.

Inklusion in Baden-Württemberg aus anderer Sicht

Britta SchadeSTUTTGART (KOBINET) Am Donnerstag hatten die kobinet-nachrichten eine Presseinformation der baden-württembergischen Sozialministerin Katrin Altpeter über eine Fachtagung zur Inklusion aufgegriffen. Britta Schade vom Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Stuttgart hat sich nun zu Wort gemeldet und ihre Eindrücke von der Fachtagung und zur angestrebten Inklusion in Baden-Württemberg geschildert.

Bayern verdoppelt Blindengeld für Taubblinde

Daumen hochMüNCHEN (KOBINET) Der bayerische Landtag hat die Einführung eines erhöhten Blindengeldes für taubblinde Menschen beschlossen. Für taubblinde Menschen wird das Blindengeld in Höhe von monatlich 535 Euro auf 1.070 Euro verdoppelt, und zwar rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres.

Sieg in erster Instanz

Ingo KarrasSENFTENBERG (KOBINET) Einen Sieg in erster Instanz hat Ingo Karras erreicht. Ihm war als Leiter des Studienzentrums für barrierefreie Lehre und Forschung von der Hochschule Lausitz gekündigt worden, nachdem er öffentlich seinen Arbeitgeber kritisiert hatte. Das zuständige Arbeitsgericht hat die Kündigung für unwirksam erklärt. Bis zu einer endgültigen Entscheidung über eine mögliche Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg wurde der Arbeitgeber verpflichtet, den Mitarbeiter zu den bisherigen Bedingungen weiter zu beschäftigen.

Wieder eine verpasste Chance

Dr. Sigrid ArnadeUNBEKANNT (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat den Entwurf der Muster-Beherbergungsverordnung heute als „verpasste Chance“ und „geplante Verschärfung des Mangels“ kritisiert. „Die Regelungen des Entwurfs beziehen sich nicht auf bestehende Beherbergungsbetriebe, sondern auf neue Bauvorhaben“, so ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade in ihrer Stellungnahme an die Bauministerkonferenz. „Obwohl bekannt ist, dass bei Neubauten eine barrierefreie Ausgestaltung kaum Mehrkosten verursacht, wird dennoch die Zahl der barrierefrei durch rollstuhlnutzende Personen zu erreichenden Betten auf (mindestens) ein Prozent begrenzt.“

Außer Spesen nichts gewesen?

H.-Günter HeidenUNBEKANNT (KOBINET) H.-Günter Heiden verteidigt die Bundesregierung gegen böse Zungen. Der Pressesprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland kommentiert heute zwei Inklusionstage, die Mitte Juni in Berlin stattfanden. Er fragt sich, ob außer Spesen nichts gewesen sei. Immerhin waren die Behindertentoiletten der Tagungsstätte nicht zu verschließen. Der Inklusion wurde somit freudig Tür und Tor geöffnet. Rückfragen zu weiteren brisanten Insider-Informationen blieben kobinet bisher verwehrt, weil Heiden inzwischen zu einer Urlaubsreise aufgebrochen ist.

Kein Mensch darf gezwungen werden, in einem Heim zu leben

Logo des ZsL StuttgartSTUTTGART (KOBINET) Das Zentrum selbstbestimmt Leben behinderter Menschen in Stuttgart (ZsL) hat vor kurzem eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl mit den Wahlkreiskandidatinnen und kandidaten aus Stuttgart durchgeführt. Dabei wurde nicht nur deutlich, dass die Inklusion ein langer gesamtgesellschaftlicher Prozess ist, sondern auch deutlich gemacht, dass kein Mensch gezwungen werden darf, in einem Heim zu leben.

Das Runde soll wieder ins Eckige

Fußball im NetzFRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Auch wenn viele noch gar nicht so richtig auf Fußball eingestellt sind, heute Abend rollt das runde Leder wieder in der 2. Fußballbundesliga und damit beginnt auch die schon traditionelle Tipprunde des Frankfurter Clubs Behinderter und ihrer Freunde. Wer mitmachen will, kann sich noch bis 18.15 Uhr eintragen und seine Tipps abgeben, ohne wichtige Punkte zu verlieren.

Rückenwind für Kampagne aus Rheinland-Pfalz

Logo: Für ein Gesetz zur Sozialen TeilhabeMAINZ (KOBINET) Die Kampagne für gesetzliche Regelungen zur sozialen Teilhabe behinderter Menschen bekommt Rückenwind aus Rheinland-Pfalz. Sowohl die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz als auch das Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung in Rheinland-Pfalz unterstützen das Bündnis einer Reihe von Behindertenverbänden.