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Doris Ahnen
Doris Ahnen
Foto: MBWWK RLP

MAINZ (KOBINET) Inklusion ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Die Vorgabe der von Deutschland 2009 ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention, Menschen mit Behinderungen optimale Teilhabechancen zu eröffnen, ist für Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen eine Verpflichtung. Dies gilt in besonderem Maße im Bildungsbereich. Darauf wies die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen gestern im Rahmen einer Aktuellen Stunde im rheinland-pfälzischen Landtag hin.


Kopfhörer
Kopfhörer
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Gestern startete das Rennen um den Titel "Beliebtester Hörfilm des Jahres". Im Vorfeld des Deutschen Hörfilmpreises 2014 sind blinde, sehbehinderte und natürlich auch sehende Filmfans aufgerufen, an der Publikumswahl teilzunehmen und aus den neun nominierten Hörfilmversionen ihren persönlichen Favoriten zu wählen. Dabei gibt es ein TV-Gerät mit Sprachsteuerung zu gewinnen.


Zahl: 20
Zahl: 20
Foto: omp

HAMBURG (KOBINET) Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB) feierte gestern sein zwanzigjähriges Bestehen. Der BdB wurde 1994 im Zuge des neuen Betreuungsrechts gegründet, das zwei Jahre zuvor das umstrittene Vormundschaftsrecht abgelöst hatte. Seitdem gibt es keine Entmündigung mehr, Wunsch und Wille der betreuten Menschen sind handlungsweisend.


IC-Zug
IC-Zug
Foto: omp

POTSDAM (KOBINET) Der Deutsche Bahnkunden-Verband hat sich Kritisch zur geplanten Novelle des ÖPNV-Gesetzes des Landes Brandenburg geäußert. In einem Brief an die Landtagsabgeordneten, die im Verkehrsausschuss vertreten sind, moniert der Verband auch die fehlende Unterstützung der Barrierefreiheit.


Logo der NatKo
Logo der NatKo
Foto: NatKo

BERLIN (KOBINET) Zu ihrem ersten Parlamentarischen Abend lud die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo) am 18. Februar in die Landesvertretung Brandenburg in Berlin ein und rund 20 Bundestagsabgeordnete aus allen Fraktionen sowie zahlreiche VertreterInnen der Tourismuswirtschaft und aus der Behindertenselbsthilfe kamen.


Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: omp

KASSEL (KOBINET) Die Veranstaltung der Beauftragten einiger Bundesländer und der Bundesbehindertenbeauftragten zum Teilhaberecht, die am Montag im Kleisthaus in Berlin stattfand, war nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul ein guter Aufschlag, dem nun konkrete Schritte folgen müssen. In seinem Kommentar geht er auf die Veranstaltung und die aktuelle Diskussion zum Bundesteilhabegesetz ein.


Maik Nothnagel im Gespräch mit Gregor Gysi
Maik Nothnagel im Gespräch mit Gregor Gysi
Foto: Maik Nothnagel

BERLIN (KOBINET) Beim Europaparteitag der LINKEN in Hamburg hatten am Wochenende die behinderten Kandidaten für die Europalister zur Europawahl im Mai das Nachsehen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Maik Nothnagel, dem Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei DIE LINKE über die Verankerung der Behindertenpolitik in der Partei.


Der neue ICE 3
Der neue ICE 3
Foto: DB AG/Martin Busbach

FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Nach jahrelanger Verspätung startet die Deutsche Bahn den Passagierbetrieb mit den neuen ICE 3. Bis Ende März liefert Siemens insgesamt acht neue Triebzüge. „Vor allem bei Service und Komfort bietet der neue ICE 3 unseren Kunden ein echtes Plus", lobte gestern bei einer Probefahrt zwischen Frankfurt und Köln Bahn-Vorstand Andreas Busemann den Hochgeschwindigkeitszug, der eigentlich schon im Oktober 2011 ausgeliefert werden sollte. So bekommen Fahrgäste über die neuen Deckenmonitore jederzeit aktuelle Reiseinformationen und insbesondere für mobilitätseingeschränkte Reisende bietet der modernste ICE zahlreiche Verbesserungen.


Hans-Jürgen Behrens
Hans-Jürgen Behrens
Foto: Susanne Göbel

HAMBURG (KOBINET) "Packen wir es an - das geht schon!" Das war das Motto von Hans-Jürgen Behrens – und danach hat er gelebt. Er hat sein Leben angepackt und es nach Erfahrungen in Werkstätten für behinderte Menschen und Wohneinrichtungen geschafft, in einer eigenen Wohnung zu leben, zeitweise auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten und ein Persönliches Budget zu bekommen.


Logo der f.re.e
Logo der f.re.e
Foto:

MüNCHEN (KOBINET) Heute um 10:00 Uhr wird die Freizeit- und Reisemesse f.re.e 2014 in München eröffnet. Die in Bayern bedeutendste Ausstellung dieser Art, präsentiert eine breite und bunte Palette von Urlaubs- und Freizeitangeboten. Mit von der Partie ist auch der Verbund behinderter ArbeitgeberInnen (VbA) - Selbstbestimmt Leben aus München mit seinen Angeboten zum barrierefreien Reisen.


Der nächste Moment in der Geschichte ist unser - so nannte die US-Amerikanerin ihr Bild aus dem Jahr 1970
Der nächste Moment in der Geschichte ist unser - so nannte die US-Amerikanerin ihr Bild aus dem Jahr 1970
Foto: Dorothy Iannone

BERLIN (KOBINET) Die Berlinische Galerie eröffnet heute eine große Retrospektive der in Berlin lebenden Künstlerin Dorothy Iannone (*1933, Boston) mit dem Titel „This Sweetness Outside of Time. Gemälde, Objekte, Bücher 1959–2014“. Blinde und seheingeschränkte Besucher können im Rahmen von Tastführungen die Ausstellung mit vielen Sinnen entdecken. Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur zeigt bis zum 2. Juni Werke der US-Amerikanerin, die seit den 1960er Jahren als eine Pionierin im Kampf gegen Zensur, für freie Liebe und weibliche Sexualität gilt.


Carl-Wilhelm Rößler
Carl-Wilhelm Rößler
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Für eine menschenrechtliche Perspektive bei der Gestaltung des neuen Teilhaberechts hat Carl-Wilhelm Rößler vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen (FbJJ) einem Bericht von Hans-Günter Heiden zufolge plädiert.


Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Das Bundesteilhabegesetz war gestern Thema der ersten Veranstaltung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele. Gemeinsam mit den drei Landesbehindertenbeauftragten Irmgard Badura aus Bayern, Norbert Killewald aus Nordrhein-Westfalen und Stephan Pöhler aus Sachsen hatte sie zu einer Fachkonferenz zum neuen Teilhaberecht ins Kleisthaus eingeladen.


Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

WIESBADEN (KOBINET) Einen Monat nach der Konstituierung des Hessischen Landtages und des Antritts der schwarz-grünen Koalition in Hessen gibt es in Sachen Besetzung der Position der Landesbehindertenbeauftragten noch nichts Neues.


Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Nach Auffassung der Bundesregierung muss die finanzielle Entlastung der Kommunen im Rahmen der Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes mit einer strukturellen Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe verknüpft werden mit dem Ziel, diese zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln. So heißt es in einer Antwort des Bundesministeriums der Finanzen auf eine schriftliche Frage der behindertenpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer im Deutschen Bundestag.


Logo: Sie fragen, Experten antworten!
Logo: Sie fragen, Experten antworten!
Foto: Aktion Mensch

BONN (KOBINET) Wer hilft mir bei der Jobsuche? Was muss ich bei einer Bewerbung beachten? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Menschen mit Behinderung auf Jobsuche. Ab heute bis 2. März haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen an Expertinnen und Experten auf der Internetseite des Familienratgebers der Aktion Mensch zu stellen.


DIE LINKE.
DIE LINKE.
Foto: DIE LINKE.

HAMBURG (KOBINET) Beim Europaparteitag der LINKEN in Hamburg hatten am Wochenende die behinderten Kandidaten für die Europalister zur Europawahl im Mai das Nachsehen. Ilja Seifert gelang es nicht, auf einem aussichtsreichen Platz für die Europawahl zu landen. Gotthilf Lorch schaffte es lediglich auf den 16. Platz der Liste.


Empowerment-Rakete
Empowerment-Rakete
Foto: Wiebke Schär (ISL)

BERLIN (KOBINET) Partizipation durch Empowerment lautet der Titel eines Modellprojektes, das die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) derzeit mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veranstaltet. Dabei geht es um Empowerment-Schulungen für Menschen mit Behinderungen zur effektiven Partizipation bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Ottmar Miles-Paul, der die Schulungen und das Projekt koordiniert, sprach mit dem Berliner kobinet-Korrespondenten.


Robert Zammit
Robert Zammit
Foto: Robert Zammit

KASSEL (KOBINET) Vom 28. bis 30. März findet in Mainz der erste von drei inklusiven Englischkursen für Menschen mit und ohne Behinderung statt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Trainer Robert Zammit.


Infozeichen
Infozeichen
Foto: omp

MüNCHEN (KOBINET) Sexualität und Behinderung ist immer wieder ein berührendes Thema, das noch weitgehend tabuisiert ist. Am Montag, 17. Februar, sendet Bayern 2 in seinem Magazin Notizbuch eine Reportage über Sexualbegleitung. Von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr steht die Tantra Masseurin Deva Bhusha Glöckner in einem Porträt im Mittelpunkt der Sendung und erzählt von ihrer Arbeit als Sexualbegleiterin für Menschen mit Behinderung.


Szene aus dem mit dem Friedensfilmpreis auf der Berlinale ausgezeichneten Film
Szene aus dem mit dem Friedensfilmpreis auf der Berlinale ausgezeichneten Film
Foto: Hubert Sauper

BERLIN (KOBINET) "We Come as Friends" wird heute am letzten Tag der Berlinale mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet. Der Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin geht an den auf der Berlinale Special gezeigten Film des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper. Der Filmemacher fliegt mit einem selbstgebauten Kleinflugzeug nach Afrika, ins Epizentrum eines Konfliktes: in den Sudan.


Liste
Liste
Foto: omp

KASSEL (KOBINET) "Teilhabeplanung für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen" lautet der Titel einer Veranstaltung, die am Donnerstag im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Kassel stattfand. Zu Gast bei der von Ottmar Miles-Paul moderierten Veranstaltung war Dr. Andreas Jürgens, der Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV). Deutlich wurde, dass sich die Teilhabeplanung an den behinderten Menschen selbst orientieren muss.


Cornelia Rundt
Cornelia Rundt
Foto: Sozialministerium Niedersachsen

HANNOVER (KOBINET) Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt spricht sich entschieden gegen eine Sterbehilfe für Kinder aus, wie sie künftig in Belgien möglich sein soll. "Wenn ein Kind stirbt, dann ist das für alle Beteiligten eine schreckliche Tragödie", erklärte Cornelia Rundt.


Theo Klein, Malu Dreyer, Susanne Röß u. Matthias Rösch
Theo Klein, Malu Dreyer, Susanne Röß u. Matthias Rösch
Foto: Susanne Röß

RAMSEN (KOBINET) Als erste Besuchsstation ihrer Regionenbesuche hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer diese Woche Station am Eiswoog am Rande des Pfälzerwaldes gemacht. Am Eiswoog wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Aktivitäten zur Barrierefreiheit durchgeführt, wie zum Beispiel die Möglichkeit für RollstuhlnutzerInnen mit Hilfe eines Lifters eine Ruderbootfahrt zu unternehmen


Weibernetzfrauen auf dem Kasseler Königsplatz
Weibernetzfrauen auf dem Kasseler Königsplatz
Foto: Weibernetz

KASSEL (KOBINET) Heute ist nicht nur Valentinstag. Zum zweiten Mal fand der weltweite Kampagnentag "One Billion Rising" statt, der Menschen rund um den Erdball aufrief, gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Flagge zu zeigen, sich zu erheben, zu tanzen, zu singen. In Deutschland rief ein breites Bündnis dazu auf, sich zu beteiligen – mit Erfolg! Tausende trafen sich auf Deutschlands Plätzen und tanzten gemeinsam zum einheitlichen Kampagnensong "Break the Chain" (Spreng die Ketten).


Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) "Wärst Du lieber tot?" lautet der Titel eines Dokumentarfilms über schwerstkranke und behinderte Menschen, der erzählt, warum das Leben lebenswert ist. Der Film wird am 6. März um 19.00 Uhr im Kleisthaus in der Mauerstraße 53 in Berlin gezeigt. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, statt.


Dr. Andrea Bull
Dr. Andrea Bull
Foto: Dr. Andrea Bull

GIEßEN (KOBINET) Der erste Info-Abend im neuen Jahr des Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Gießen stieß auf großes Interesse. Im Rahmen eines Vortrages erläuterte die selbst vom so genannten Asperger-Syndrom betroffene Dr. Andrea Bull ihre Lebensrealität.


Ulrike Mascher
Ulrike Mascher
Foto: Peter Himsel

BERLIN (KOBINET) Der Sozialverband VdK lehnt die geplante Finanzierungsreform der gesetzlichen Krankenversicherung als unzureichend ab. An der grundsätzlichen Schieflage der Lastenverteilung werde sich damit nichts ändern, kritisierte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher die Pläne.


Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: omp

KöLN (KOBINET) Inklusion braucht gute Beispiele, weil sich immer noch zu wenige vorstellen können, wie zum Beispiel Inklusion mit Menschen funktionieren kann, die einen hohen Unterstützungsbedarf haben. "Wie machen die das? Grundschule Mainzer Straße: Auch schwerstbehinderte Kinder gehören dazu (Unterrichtsgestaltung, Teamarbeit)" lautet daher eine Veranstaltung mit der Referentin Barbara Sengelhoff.


Uwe Schummer
Uwe Schummer
Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

BERLIN (KOBINET) Seit langem warten die Verbände behinderter Menschen darauf, welche Personen die Fraktionen des Deutschen Bundestages zu ihren behindertenpolitischen SprecherInnen benennt. Nach Corinna Rüffer bei den Grünen und Katrin Werner bei den LINKEN ist nun bekannt geworden, dass Uwe Schummer diese Funktion für die CDU/CSU Fraktion ausüben wird. Die SPD ernennt wohl heute ihre behindertenpolitische Sprecherin.


Titelseite des Buches über Keyvan Dahesch
Titelseite des Buches über Keyvan Dahesch
Foto: AG SPAK

BAD HOMBURG (KOBINET) Der blinde Journalist Keyvan Dahesch blickt mit seinen 72 Jahren auf ein facettenreiches und spannendes Leben zurück. Er hat Rahmenbedingungen der Gesellschaft für Behindertenpolitik in Deutschland gestaltet. Anlass für den Behindertenpädagogen und Doktor der Philosophie Christian Mürner, eine Biografie über den Behindertenaktivisten zu schreiben.


Paragraphenzeichen
Paragraphenzeichen
Foto: omp

MüNCHEN (KOBINET) Nachdem in den letzten Monaten mehrfach über die Anrechnung von Vermögens- und Einkommenswerten bei der Gewährleistung von lebensnotwendigen Hilfen für Menschen mit Behinderungen berichtet wurde und eine Petition von Constantin Grosch für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen knapp 85.000 UnterstützerInnen erreicht hat, beschäftigt sich nun das bayerische Landessozialgericht in München am 21. Februar mit dem Thema.


100 Euro Schein
100 Euro Schein
Foto: omp

KARLSRUHE (KOBINET) Der unter anderem für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass ein vom Unterhaltsberechtigten ausgehender einseitiger Kontaktabbruch gegenüber seinem volljährigen Sohn für eine Verwirkung seines Anspruchs auf Elternunterhalt allein regelmäßig nicht ausreicht. Das mit Spannung erwartete Urteil in Sachen Kostenübernahme für Eltern in Altenheimen heißt konkret: Kinder haften auch zukünftig für ihre Eltern, selbst wenn diese den Kontakt zu ihren Kindern abgebrochen haben und das Verhältnis äußerst schlecht war.


Valentin Aichele
Valentin Aichele
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Im September 2014 prüft der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen erstmals, wie Deutschland die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen umsetzt. Die 2006 verabschiedete Konvention ist seit März 2009 für Deutschland völkerrechtlich verbindlich. Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention forderte heute die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern auf, das 1. Staatenprüfungsverfahren bereits jetzt aktiv mitzugestalten. „Das Verfahren bietet die Chance, die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu stärken“, erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle.


Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Miles-Paul

KASSEL (KOBINET) Während behinderte Menschen in Deutschland derzeit mit Spannung auf die ersten konkreten Formulierungen für das von der schwarz-roten Koalition in Berlin versprochene Bundesteilhabegesetz warten, zeigen Beispiele aus anderen Bereichen, das Geld da ist, wenn man nur will. Die Nachricht, dass mehr als 2.000 Unternehmen in diesem Jahr von der Umlage zur Ökostrom-Förderung für insgesamt 5,1 Milliarden Euro entlastet werden, hat kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zu folgendem Kommentar veranlasst.


Logo: Eine Schule für alle NRW
Logo: Eine Schule für alle NRW
Foto: Bündnis NRW

BONN (KOBINET) Nach der Veröffentlichung des Kostengutachtens von Prof. Klaus Klemm fordern die nordrhein-westfälischen Elternvereine für inklusive Bildung Land und Kommunen auf, sich im Kostenstreit um die Inklusion zu einigen. "Es ist wirklich lobenswert, dass Land und Kommunen Professor Klemm gemeinsam beauftragt haben, belastbare Zahlen über mögliche Kostensteigerungen vorzulegen", sagte Ingrid Gerber, Sprecherin von Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen Bonn e.V., "und wenn man sich jetzt über die Höhe der Kosten nicht mehr streiten muss, erwarten wir, dass man aich auch über deren Verteilung einigen kann."


Wappen von Baden-Württemberg
Wappen von Baden-Württemberg
Foto: Land Baden-Württemberg

STUTTGART (KOBINET) Die "BürgerInnenräte", eine neue Form der kommunalen Bürgerbeteiligung, tragen erfolgreich dazu bei, in den teilnehmenden Gemeinden eine Kultur des Miteinanders auszubauen. Zu diesem Ergebnis kommt die Evaluation der zweijährigen Pilotphase des 2012 aufgelegten Projekts, wie die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter in Stuttgart mitteilte.


Geldscheine
Geldscheine
Foto: omp

DüSSELDORF (KOBINET) "Inklusion im Bildungssystem ist nicht zum Billigtarif zu haben", so Professor Dr. Uwe Becker, Sprecher des Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL). Das jüngst vom Bildungsforscher Professor Klaus Klemm veröffentlichte Gutachten sage endlich die inklusionspolitische Wahrheit.


Logo des SoVD
Logo des SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat ein Positionspapier zu den sozialen Folgen des Fiskalpaktes vorgelegt. Darin warnt der Verband vor negativen Auswirkungen in Deutschland. "Es besteht die Gefahr, dass die Politik den Fiskalpakt als Vorwand nutzt, um soziale Rechte und Standards abzubauen", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer in Berlin.