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Zeichnung: An's Haus gefesselt
Zeichnung: An's Haus gefesselt
Foto: André Schade

Kassel (kobinet) "Früher war alles Besser! Früher waren wir nur an den Rollstuhl gefesselt." So die Aussage einer Person, die einen Rollstuhl nutzt, auf der Zeichnung von Andrè Schade, die den kobinet-nachrichten vom Projekt Kommune Inklusiv in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm zur Verfügung gestellt wurde. Die Antwort der anderen rollstuhlnutzenden Pereson: "Aber es ist doch besser! Jetzt haben wir endlich Inklusion." Diese Zeichnung hat kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zu einem Kommentar über Selbsterfahrung sowie Ähnlichkeiten und Unterschiede verschiedener Perspektiven in Corona-Zeiten veranlasst.


Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

München (kobinet) Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat auf seiner Homepage im Rahmen seine Initiative "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" vielfältige Informationen zusammengestellt, die Orientierung und Hilfestellung für Menschen mit Behinderung und ihr soziales Umfeld gerade in Corona-Zeiten beinhalten. Auch vonseiten des bayerischen Behindertenbeauftragten gibt's Infos.


Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Gelsenkirchen (kobinet) Der Landschaftverband Westfalen-Lippe (LWL) weist in diesen Tagen auf ein gutes Beispiel in Sachen Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hin, um einen Anstoß zur Beschäftigung behinderter Menschen zu geben. "Marvin Kubitza hat den meisten Menschen etwas voraus: Er beherrscht die Kunst, schon bei Arbeitsbeginn im Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gut gelaunt und motiviert zu sein. Für den 22-Jährigen ist das selbstverständlich: 'Ich habe hier ja auch einen super Job.' Der wiederum ist alles andere als selbstverständlich. Denn der junge Mann hat eine kognitive Beeinträchtigung", heißt es in dem Bericht.


Gelsenkirchen (kobinet) Kategorien Nachricht

Logo: tagesthemen im Ersten
Logo: tagesthemen
Foto: ARD tagesthemen

Berlin (kobinet) In Vor-Corona-Zeiten war man es in Deutschland gewohnt, dass hauptsächlich über statt mit behinderten Menschen bzw. anderen benachteiligten Gruppen, als mit ihnen gesprochen wurde. In Corona-Zeiten hat man schnell eine neue "Risikogruppe" gefunden, die ebenfalls kaum zu Wort kommt. Anders vor kurzem in den tagesthemen, wo Personen, die dieser "Risikogruppe" zugeordnet werden, zu Wort kamen und schildern konnten, wie ihre Sicht der gegenwärtigen Dinge ist. Mit dabei waren u.a. Raul Krauthausen und Hans-Christian Ströbele.


Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Minister Manne Lucha
Foto: Karin Volz

Stuttgart (kobinet) "Die Corona-Pandemie stellt uns vor Herausforderungen, die wir so noch nicht hatten. Vor allem in diesen Zeiten zeigt sich noch einmal ganz deutlich, wie wichtig lebendige Quartiere sind. Quartiere also, in denen die Menschen füreinander da sind und zusammenhalten.“ Dies betonte der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha gestern anlässlich des Startschusses zum Projekt "Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“.


fab-Haus mit Transparent
fab-Haus mit Transparent "Wir schaffen das! GEMEINSAM!
Foto: Frieder Nebe fab

Kassel (kobinet) Frieder Nebe vom Assistenzdienst des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) hat schon am 23. März auf die Herausforderungen der Erbringung der Assistenz in der eigenen Wohnung und durch Ambulante Assistenzdienste in Zeiten der Corona-Pandemie hingewiesen. Zwei Wochen später fehlt dem Verein immer noch entsprechende Schutzkleidung. Was das für Kund*innen und Assistent*innen bedeutet, darüber berichtete die Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA).


Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen werden in der Corona-Krise nach Ansicht des teilhabepolitischen Sprechers der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag schlicht vergessen. Das sei unerträglich.


Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Mainz (kobinet) In Zeiten der Corona-Krise benötigen Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe Austausch und Unterstützung, um rasch neue Ansätze erproben zu können und Erfahrungen miteinander zu teilen. Hierfür hat das Institut für Sozialpädagogische Forschung (ism) in Mainz eine Kommunikations- und Transferplattform geschaffen. Gute Beispiele zur Unterstützung behinderter Kinder und Jurgendlicher werden hierfür auch gesucht.


Geld
Geld
Foto: public domain

Chemnitz (kobinet) Durch die Corona-Krise wird bei Anträgen auf Arbeitslosengeld II für die Dauer von sechs Monaten kein Vermögen berücksichtigt. Bei allen Anträgen, die im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 gestellt werden, wird vom Amt vermutet, dass kein erhebliches Vermögen vorhanden ist, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller dies erklärt. Dies teilte der VdK Sachsen mit.


Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Mit einer Verdoppelung des Corona-Soforthilfeprogramms auf 40 Millionen Euro reagiert die Aktion Mensch auf die riesige Nachfrage nach Unterstützung. Seit dem Start vor circa zwei Wochen sind rund 1.200 Förderanträge eingegangen, deren Volumen die ursprünglich zur Verfügung gestellte Summe von 20 Millionen Euro deutlich übertrifft. Daher können nur noch so viele Anträge angenommen werden, bis die Soforthilfe in Höhe von 40 Millionen Euro ausgeschöpft ist, teilte die Aktion Mensch mit.


HI-Grafik Corona bedroht die Schwächsten
Corona-Banner von HI
Foto: HI/Patrick Meinhardt

Berlin (kobinet) 70 Musiker aus zehn Ländern haben ein Zeichen für Zusammenhalt während der Corona-Krise gesetzt. Unter dem Namen „Project United” spielten die Künstler gemeinsam den Song “Side by Side” – jeder aus seiner Wohnung – und veröffentlichten die Performance als Youtube-Video.


Logo des DGB
Logo des DGB
Foto: DGB

Berlin (kobinet) Am 6. April 1920 trat das Gesetz zur Beschäftigung Schwerbeschädigter in Kraft. Damals musste Millionen von Kriegsversehrten der Weg in den Beruf geebnet werden. Seitdem wurde viel erreicht. Bis zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention ist es aber noch ein weiter Weg. Darauf weist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hin und zeigt anhand einer Chronik die Entwicklung des Deutschen Schwerbehindertenrechts auf.


Logo des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe  BeB
Logo des BeB
Foto: BeB

BERLIN (kobinet) Angesichts der Corona-Pandemie weist der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) eindringlich darauf hin, dass viele Menschen, die in Angeboten der Eingliederungshilfe leben, zu den Risikogruppen gehören und deshalb bei der Versorgung mit Schutzausrüstung gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen besonders berücksichtigt werden müssen. Das gilt, so wird vom BeB betont, auch bei der Durchführung von Tests auf das Corona-Virus, wobei sie bevorzugt behandelt werden sollten.


Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung fordert den Deutschen Bundestag auf, angesichts der gegenwärtig kursierenden Papiere zu menschenrechtlich problematischen Entscheidungen über Leben und Tod bei möglicherweise knappen Ressourcen eindeutig Stellung zu beziehen. "Medizinische Fachgesellschaften arbeiten unter anderem mit einer fragwürdigen Gebrechlichkeitsskala und leiten daraus Kriterien über die Zuteilung knapper Ressourcen ab“, erläutert die LIGA-Sprecherin Dr. Sigrid Arnade.


Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Nachdem der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Hans-Christian Ströbele, vor einigen Monaten erfahren musste, mit welchen Diskriminierungen man zu kämpfen hat, wenn man als Rollatornutzer mit der Deutschen Bahn verreist, äussert er sich nun sehr klar zu den Überlegungen, alte und chronisch kranke Menschen in Corona-Zeiten zu separieren. "Wenn sie die Alten und chronisch Kranken separieren, bin ich am nächsten Tag beim Bundesverfassungsgericht und klage", erklärte der langjährige Grünen-Politiker gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.


Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Freiburg (kobinet) Nach Ansicht der Deutschen interdisziplinären Gesellschaft für außerklinische Beatmung (DIGAB) hätte angesichts der derzeitigen Herausforderungen in der Corona-Pandamie der Zeitpunkt für die Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit am 6. Mai zum "Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV-IPReG)“ nicht unpassender gewählt werden können. Die Verbände sollen bis 22. April ihre Stellungnahmen einreichen.


Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Koblenz (kobinet) In einer Koblenzer Behinderteneinrichtung verstarben in der vergangenen und in dieser Woche mehrere Bewohner*innen, die sich mit Corona infizierten. Allen gemeinsam war eine sofortige hausärztliche Versorgung. Anlass genug für André Bender, als erster Vorsitzenden des Vereins "Der Kreis – Club Behinderter und ihrer Freunde“, und Sandra Niggemann, ihre Sorgen nun auch öffentlich zum Ausdruck zu bringen.


Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Brüssel / Berlin (kobinet) "Risikogruppe Menschen mit Behinderung – was wir jetzt tun müssen". Zu deisem Thema hat Katrin Langensiepen, Abgeordnete des Europäishen Parlaments der Grünen, letzten Freitag zu einem Webinar eingeladen. Solidarität zwischen allen Menschen mit Behinderung, ein reger Austausch sowie Vernetzung und Wachsamkeit, um als starkes Bündnis diese Krise zu meistern und drohendes Unrecht abzuwenden, sei das Gebot der Stunde. Dies berichtet Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. in ihrem Bericht über das Webinar für die kobinet-nachrichten.


Brüssel / Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitationshilfe
Logo der DVfR
Foto: DVfR

HEIDELBERG (kobinet) In dieser Zeit der Verunsicherung und eines veränderten Alltags sind viele Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderungen nicht nur gesundheitlich gefährdet, sondern müssen auch mit den Folgen zur Bekämpfung der Pandemie zurechtkommen. Daraus resultieren viele Fragen, auf welche die Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern in einer interaktiven Online-Diskussion ab morgen helfen möchte, Antworten zu finden.


Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Termin für die Anhörung des äusserst umstrittenen Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV-IPReG) wurde mittlerweile festgelegt. Für den 6. Mai ist die öffentliche Anhörung im Bundestagsausschuss für Gesundheit von 14:30 bis 16:00 Uhr im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Anhörungssaal 3 101 in Berlin geplant. Eine Anmeldung für Interessierte ist bereits möglich.


Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: privat

Berlin (kobinet) "Wenn im Notfall die Beatmungsgeräte nicht ausreichen, entscheiden Ärzt*innen über Sein oder Nichtsein", schreibt Raul Krauthausen in seinem neuesten Blog-Eintrag. Damit nimmt er bezug auf den Kriterienkatalog der Fachgesellschaften, der derzeit diskutiert und heftig kritisiert wird. "Eine Behinderung wird zum Todesurteil?" fragt daher der Aktivist der Sozialhelden und von AbilityWatch.


rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Bund, Länder und Kommunen auf, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie zu gewährleisten. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation ist es wichtig, in der derzeitigen Krise die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht aus dem Blick zu verlieren.


Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) "Lasst uns Brücken bauen, über Straßen über Gassen, Barrieren überwinden alte Pfade verlassen." So heißt es im Bunt-Song. Von einer ersten Idee beim Jugendaktionscamp der Aktion Mensch 2019 bis zum eigenen Musikvideo – beim Bunt-Song ging das in Rekordzeit, wie die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter berichtet.


Logo des Vereins Mein Seelentröpfchen
Bild von der Homepage des Vereins Mein Seelentröpfchen
Foto: Mein Seelentröpfchen

Kaiserslautern (kobinet) Das Zentrum der Seele - Mein Seelentröpfchen Krisentelefon und Online-Meetings reagiert mit neuen Angeboten auf dei Corona-Pandemie und bietet nun auch ein Krisentelefon und Online-Meetings an. Das teilte Silvia Meck von dem in Kaiserslautern angesiedelten Verein, der auch eine ergänzende unabhänige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) anbietet, mit.


Kaiserslautern (kobinet) Kategorien Nachricht

Screenshot der 1. Folge der Lindenstraße
Screenshot von der 1. Folge der Lindenstraße
Foto: omp

Kassel (kobinet) In Zeiten der Corona-Pandemie sind es viele Dinge, die den Menschen derzeit richtig Sorgen machen und ihnen fehlen. Während die kobinet-nachrichten darüber in den letzten Wochen immer wieder berichtet haben, was den Menschen so richtig zu schaffen macht - und dies auch weiterhin zu tun gedenken -, hat sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul heute mit etwas ganz Benalem beschäftigt, was ihm fortan aber fehlen wird. Aber auch hierfür hat er eine kreative Lösung gefunden: Der erste Sonntag ohne Lindenstraße.


Ilja Seifert
Ilja Seifert
Foto: Ilja Seifert

BERLIN (kobinet) Am 10. April wird sich der sogenannte Contergan-„Vergleich“ zum 50. Mal jähren. Dazu hat Dr. Ilja Seifert einen kleinen Essay verfasst und auf seiner Facebook Seite veröffentlicht.


Logo ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) In den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien macht ein diskutiertes Maßnahmenpapier der Bundespolitik die Runde, das vorsieht, sogenannte Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Menschen mit Störungen der Immunabwehr aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, um der restlichen Bevölkerung ein weitestgehend „normales Leben“, wie es vor Ausbruch der Corona-Pandemie gelebt wurde, zu ermöglichen. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) verwahrt sich strikt gegen solche Konzepte, die die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte von Menschen mit Behinderungen und chronischer Krankheit massiv beschneiden.


Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Der SoVD Landesverband Berlin Brandenburg sieht für sich eine besondere Verantwortung darin, darauf zu achten, dass Corona nicht dazu genutzt wird, unliebsame Regelungen im sozialen Bereich abzubauen. So sei es schon verwunderlich, wofür der Koronavirus alles herhalten muss.


Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Unter dem Eindruck der ihrer Meinung nach erschreckenden und beschämenden Situation in Pflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und bei ambulanten Pflegediensten angesichts der Corona-Krise haben die beiden Abgeordneten der Linksfraktion Pia Zimmermann (Sprecherin für Pflegepolitik) und Sören Pellmann (Sprecher für Inklusion und Teilhabe) einen gemeinsamen offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn verfasst.


Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Auch wenn in Deutschland im Vergleich zu einigen anderen Ländern noch viele intensivmedizinische Plätze zur Verfügung stehen, ist bei die mit der Corona-Krise verbundene ethische Diskussion schon angekommen. Wer wird am Ende versorgt, wenn es nicht für alle reicht? Eine Diskussion, die viele Fragen aufwirft, viele Ängste auslöst und höchst diskriminierenden Charakter für die Praxis haben kann. Behindertenverbände haben mittlerweile auf ein Papier der Fachgesellschaften kritisch reagiert. ZEIT ONLINE titelt in einem Gastbeitrag von Tonio Walter vom 2. April: "Lasst das Los entscheiden!" und grieft einige kritische Aspekte auf.


Holger Kiesel
Holger Kiesel
Foto: Landesbehindertenbeauftragter Bayern

München (kobibnet) Aufgrund der stark ansteigenden Krankheitszahlen und den immer strenger werdenden Maßnahmen stellt der Landesbehindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung Holger Kiesel Informationen aus der Staatskanzlei und den Ministerien zur Corona-Pandemie zur Verfügung. Dabei sind auch Informationen in Leichter Sprache, so dass beispielsweise erklärt wird, welche Ausgangsbeschränkungen es in Bayern gibt.


Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen (LIGA Selbstvertretung Thüringen) setzt sich für die Sicherstellung der Ausnahmen zum generellen Besuchsverbot in besonderen Wohnformen ein. Dazu hat sich die LIGA an die zuständige Behörde gewandt.


Portrait Lukas Krämer
Foto von Lukas Krämer vor seinem Computer
Foto: www.dasding.de (SWR)

Trier (kobinet) Manche, die viel davon haben, verdienen ihr Geld im Schlaf. Andere bekommen einen Job, nachdem sie bei einer Veranstaltung eingeschlafen sind. So ging es zumindest Lukas Krämer bei einer Veranstaltung in Berlin. Heute arbeitet der ehemalige Werkstattbeschäftigte mit einem Budget für Arbeit bei der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, und berichtet u.a. über YouTube zur Behindertenpolitik. Kritik an den Werkstätten bleibt dabei nicht aus, wie der in Trier erscheinende Volksfreund berichtet.


Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Foto: MdE Katrin Langensiepen

Brüssel / Berlin (kobinet) "Risikogruppe: Menschen mit Behinderung in Corona Zeiten - Was wir jetzt tun müssen", die Online-Diskussion, zu der die Grünen-Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Katrin Langensiepen, am Freitag, den 3. April von 15:30 bis 17:00 Uhr einlädt. Mit Julia Probst und Corinna Rüffer.

"Wir möchten mit Euch diskutieren wie Ihr Euch in dieser Situation fühlt und was getan werden muss, um diese Zeit gemeinsam zu meistern. Die Diskussion wird von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet."

Die Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8726890166285026318

Über eine zweite Plattform soll das Webinar live verschriftlicht werden. Zwei Schriftdolmetscherinnen sind gebucht.


Brüssel / Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) In den vergangenen Jahren folgte jeweils am 2. April in den kobinet-nachrichten die Auflösung der April-Scherze vom Vortrag. Dieses Jahr hat die kobinet-Redaktion auf April-Scherze verzichtet. Die Realität in Zeiten der Corona-Pandemie hat der Redaktion einerseits den Stoff solche für Scherze geraubt. Angesichts der immer sichtbarer werdenden furchtbaren Auswirkungen der Corona-Krise war kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul andererseits dieses Jahr schlichtweg nicht zum Scherzen aufgelegt. Die Realität habe Fakten geschaffen, die man sich in April-Scherzen kaum ausdenken hätte können, wie er in seinem Kommentar deutlich macht.


Corrina Rüffer
Corrina Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zur schwierigen Situation der Schulhelferinnen und Schulhelfer in der Corona-Krise hat sich Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. Sie weist auf die prekäre Situation der Schulhelfer*innen hin, die nun da die Schulen geschlossen sind, finanziell meist nicht abgesichert sind.


Logo V
Logo: akse
Foto: aktiv und selbstbestimmt e. V.

Berlin (kobinet) Durch die Gefährdung durch das Coronavirus befindet sich das ganze Land im Ausnahmezustand. Jeder bleibt zu Hause, wann immer es geht. Das Picknick im Park, der Ausflug ins Blaue oder das Treffen der Selbsthilfegruppe, alles ist aktuell abgesagt. Jetzt werden neue Wege gegangen, um soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Videokonferenzen aus dem Home-Office sind eine gute Lösung. Der Verein aktiv und selbstbestimmt e.V. aus Berlin machts vor.


Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Hamburg (kobinet) "Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen." Diesen Satz, den man in der letzten Zeit öfter hört, hat sich der Verein Genesungsbegleitung und Peerberatung Hamburg (GBPH) zu Herzen genommen und hat nun eine Telefon- und Mailbegleitung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Corona-Zeiten gestartet.


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