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Hilfe mit Hürden für Geflüchtete

Bild von Anja H.
Bild von Anja H.
Foto: privat

München (kobinet) Emine Kalali arbeitet im von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) „Welcome All! Engagement und Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen und ihre Familien fördern und vernetzen“. Zusammen mit Handicap International betreibt die ISL die Datenbank www.hilfsabfrage.de. Eminie Kalali hat den kobinet-nachrichten einen Bericht mit einem Interview mit einer Frau aus München zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, der zeigt, welch große Hilfe geleistet wird, aber auch welche Herausforderungen damit zum Teil verbunden sind.

Eskalationsspirale in Ukraine-Krieg

Foto zeigt Paddler unterwegs zur Spree
Paddler auf dem Landwehrkanal im Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Kreml-Chef Putin hat eine Aufstockung seiner Truppen angeordnet.. Der ukrainische Präsident schwor sein Volk auf einen Sieg über die russischen Besatzer ein. Der deutsche Bundeskanzler bekräftigte die Entschlossenheit zur militärischen Unterstützung der Ukraine. Beim linken Flügel der SPD scheint dies zunehmend auf Zweifel zu stoßen.

Teil 2 zum Irrglauben der Ämter, barrierefreie Websites zu haben

Barriere melden button Screenshot
Screenshot https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/ Barriere melden
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Im Artikel „Der Irrglaube der Ämter, barrierefreie Webseiten zu haben“ https://kobinet-nachrichten.org/2022/07/18/der-irrglaube-der-aemter-barrierefreie-webseiten-zu-haben/ habe ich das Problem benannt.
Nun will ich es konkret wissen. Zufällig gewählte Websites von Orten aus jedem Bundesland habe ich mir konkret auf Barrierefreiheit angesehen.

Abgesichert im Ehrenamt: Neue Sammel-Unfallversicherung für freiwillig Engagierte in Hamburg

Sinkendes Schiff
Sinkendes Schiff
Foto: armyasaf auf Pixabay

Hamburg (kobinet) Viele Ehrenamtliche sind nicht nur am Computer aktiv, sondern sehr viel unterwegs. Doch leider nicht immer sicher unterwegs. Sei es, dass sie zu ihren Einsätzen fahren müssen, sei es, dass sie bei ihrer Arbeit „Hand anlegen“ müssen. Sei es, dass Sie einen Haftpflichtschaden haben, aber dummerweise keine Haftpflichtversicherung. In Hamburg nimmt der Senat die Ehrenamtlichkeit immer stärker wahr – aber auch die Zurückhaltung der ehrenamtlichen, aufgrund von eventuellen Schäden und deren Begleichung. Deshalb hat er jetzt reagiert – und zwar für alle Ehrenamtlichen, wie Hertha-Margarethe Kerz aus Hamburg für die kobinet-nachrichten berichtet.

Erstes Getreide-Schiff verließ Odessa

Foto zeigt UNO-Generalsekretär
UNO-Generalsekretär
Foto: UN Photo/Rick Bajornas

Berlin (kobinet) Zum ersten Mal seit Monaten hat heute eine Schiffsladung mit Getreide den Hafen von Odessa verlassen. UNO-Generalsekretär António Guterres begrüßte die Abfahrt des Schiffes. Er hoffe, dass dies „das erste von vielen Handelsschiffen“ sei und das Wiederanlaufen des ukrainischen Getreideexports der „weltweiten Nahrungsmittelsicherheit die dringend benötigte Stabilität und Erleichterung verschaffen wird, vor allem dort, wo die humanitäre Lage besonders labil ist“.

Leuchtfeuer der Hoffnung

Foto zeigt UNO-Generalsekretär António Guterres
UNO-Generalsekretär
Foto: UNO-Photo/Rick Barjornnas

Berlin (kobinet) Nach den Raketenangriffen auf Odessa geht es jetzt weiter darum, wie ein am Freitag vereinbartes Abkommen über den ukrainischen Getreideexport umgesetzt werden kann. UNO-Generalsekretär António Guterres hat den Raketenbeschuss des Hafens von Odessa vom Samstag verurteilt. Guterres erinnerte daran, dass sich am Vortag alle Parteien klar verpflichtet hätten, den sicheren Export ukrainischen Getreides zu gewährleisten: «Die vollständige Umsetzung durch die Russische Föderation, die Ukraine und die Türkei ist zwingend erforderlich.»

Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen zu Operation wegen geringer Körpergröße

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald (kobinet) Henry Spradau berichtet für die kobinet-nachrichten über eine Entscheidung des Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen zu Operation wegen geringer Körpergröße. Das LSG hat in einem Urteil von Juli 2022 festgestellt, dass eine geringe Körpergröße keine Krankheit im Sinne des Sozialgesetzbuch V (SGB V) ist.

Forum Demokratie mit Jürgen Dusel

Logo des Fernsehsenders Phoenix
Logo von phoenix
Foto: Phoenix

Hollenbach (kobinet) In der Sendereihe „forum demokratie“ sendete Phoenix eine Diskussion zum Thema „Minderheitenreche – Menschen mit Behinderungen“. Phoenix-Moderatorin und Programmgeschäftsführerin Michaela Kolster diskutiert mit:
Prof. Manfred Görtemaker, Historiker
Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Jonas Karpa, Medienwissenschaftler und Aktivist, Sozialhelden e. V.

Deutsche Ukraine-Konferenz?

Foto zeigt Paddler in Richtung Spree
Paddler am Ufer des Landwehrkanals
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag hat den Bundeskanzler aufgefordert, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine „Nationale Ukraine-Konferenz“ einzuberufen. In der Öffentlickeit wird lebhaft über die Folgen des russischen Angriffskriegs und die Sanktionspolitik des Westens diskuktiert.

Kassandra Ruhm lebt und wirkt für bunte Vielfalt

Kassandra Ruhm mit ihrem bunten Laptop
Kassandra Ruhm mit ihrem bunten Laptop
Foto: omp

Bremen (kobinet) Wenn man mit Kassandra Ruhm bei einem leckeren Kaffee und Kuchen zusammensitzt, wie dies Susanne Göbel und Ottmar Miles-Paul vom Projekt Gute Nachrichten zur Inklusion an einem sonnigen Sonntagnachmittag in Bremen erleben durften, dann spürt man förmlich die Energie, die sie in ihrem Wirken für eine vielfältige und bunte Gesellschaft ausstrahlt. Die in Bremen lebende lesbische Frau, die mit einem Rollstuhl, ihrem Handbike und vielen spannenden Ideen unterwegs ist, hat nicht zuletzt mit ihrer Poster-Ausstellung „bunt ist schöner“ viele Impulse für eine vielältige Gesellschaft gegeben. Besonders freut sich die Psychologin, wie zuletzt in ihrer Kolumne in „Die Neue Norm“ der Sozialhelden um Raul Krauthausen geschildert, wenn sie nicht auf ihre Behinderung reduziert wird, sondern wenn ihre umfassenden Erfahrungen zur Sprache kommen können.

Ukraine-Frieden nicht in Sicht

Foto zeigt Sonnenblume
Sonnenblume auf meinem Balkon
Foto: sxh

Berlin (kobinet) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat davor gewarnt, die Ukraine an den Verhandlungstisch mit Russland zu drängen. Steinmeier sagte heute im ZDF-Sommerinterview, offen sei die Frage, wie dieser Krieg und das Blutvergießen beendet werden können.

Inklusionsbeauftragte im Linke-Vorstand

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Auf dem Bundesparteitag der Linken, der heute in Erfurt zu Ende geht, wurde Margit Glasow wieder in den Parteivorstand gewählt. Bei einer Stichwahl erhielt die Inklusionsbeauftragte 47,4 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Linke sucht Ausweg aus Existenzkrise

Grafik zeigt Banner des Erfurter Parteitags
Erfurter Parteitag: Linke verändern
Foto: Die Linke

Berlin (kobinet) Die Linkspartei sollen künftig Martin Schirdewan und Janine Wissler aus einer selbst verschuldeten Existenzkrise führen. Der 46-jährige Berliner Europapolitiker erhielt heute auf dem Parteitag in Erfurt 61,3 Prozent der Stimmen, die 41-jährige Hessin bei ihrer Wiederwahl 57 Prozent.

Margit Glasow kandidiert für Linke-Vorstand

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Linke wählt auf einem Parteitag am Wochenende eine neue Führung und diskutiert über ihre Zukunft. Die Linkspartei hat es mit 4,9 Prozent der Stimmen nur über drei Direktmandate in Berlin und Leipzig in den Bundestag geschafft. Margit Glasow kandidiert wieder für den Parteivorstand. Auf dem virtuellen Parteitag der Linken im Februar 2021 war die Rostocker Journalistin erstmals in den Parteivorstand gewählt worden.

Von Fragen und keinen Antworten – ein Gespräch mit dem Bundesministerium für Gesundheit

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) „Von Fragen und keinen Antworten – ein Gespräch mit dem Bundesministerium für Gesundheit“, so lautet der Titel eines Berichts von H.-Günter Heiden vom Runden Tisch Triage über die jüngsten Beratungen in Sachen Triage. Wie der Bericht zeigt, gibt es viele Fragen im Hinblick auf den mittlerweile vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Referentenentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Sachen Triage.

Keine Waffenruhe in Sicht

Foto zeigt Paddler in Richtung Spree
Paddler auf dem Landwehrkanal in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Eine Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist diesen Sommer nicht in Sicht. Vor einem NATO-Treffen morgen in Brüssel konkretisierte die Ukraine Forderungen nach umfassenden Waffenlieferungen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat jetzt seinen Landsleuten eine Rückeroberung der von Russland annektierten Halbinsel Krim versprochen.

Bundessozialgericht entschied zu Urlaubskosten für Menschen mit Behinderung

Foto zeigt Bundessozialgericht
Foto zeigt Bundessozialgericht in Kassel
Foto: BSG

Kassel / Greifswald (kobinet) In einem Urteil von Mai 2022 hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel festgestellt, dass behinderungsbedingte Mehrkosten einer Urlaubsreise als soziale Teilhabeleistung vom Sozialhilfeträger zu erstatten sein können. Darüber berichtet Henry Spradau, der den kobinet-nachrichten immer wieder Informationen über aktuelle Gerichtsentscheidungen zur Verfügung stellt.

Rückblick auf die Inklusionstage zum barrierefreien Wohnen

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Wenn Menschen nicht barrierefrei wohnen können, dann ist ihre gesamte Lebensqualität stark beeinträchtigt und alle anderen Bereiche des Lebens können ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Das verdeutlicht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. in ihrem Bericht über die Inklusionstage 2022, den sie für die kobinet-nachrichten verfasst hat. Die Inklusionstage 2022 standen unter dem Motto: „WOHNEN barrierefrei, selbstbestimmt, zeitgemäß“ und fanden am 31. Mai und 1. Juni hybrid statt.

ad:bewegt! – Geschichte(n) zum selbstbestimmten Leben im Kontext der Behindertenbewegung

Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Foto: U. Aurien

Berlin (kobinet) Der Chronist der kobinet-nachrichten aus Berlin Dr. Martin Theben berichtet dieses Mal von einer multimedialen virtuellen Ausstellung über die Geschichte des Berliner Assistenzvereins ambulante dienste e.V., die anlässlich des 40jährigen Bestehens 2021 zu Beginn dieser Woche gestartet ist.

Russischer UN-Diplomat tritt zurück

Foto zeigt gestoppten russischen Panzer
Russischer Panzer im Ukraine-Krieg
Foto: tagesschau

Berlin (kobinet) Mit massiver Kritik am Kreml und am Krieg gegen die Ukraine hat ein erfahrener russischer Diplomat seinen Posten gekündigt und den diplomatischen Dienst verlassen, berichtete die Tagesschau. Er habe sich noch nie so für sein Land geschämt.

Ukraine-Krieg durch Diplomatie beenden

Foto vom Landwehrkana: NO WAR
Am Ufer des Landwehrkanals in Keuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj will weitere Strafmaßnahmen des Westens gegen Russland. Das sechste Sanktionspaket der europäischen Staaten müsse beschleunigt werden, sagte er in einer Videobotschaft in der Nacht zum Sonntag. Darüber sprach er auch mit Italiens Regierungschef Mario Draghi. Italien hat einen Plan für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs vorgelegt. Ziel sei es, Schritt für Schritt vorzugehen und am Ende einen dauerhaften Frieden mit einem echten Abkommen zu erreichen, sagte Außenminister Luigi Di Maio bei einem Treffen des Europarats in Turin.

Wir sind wieder da – und das ist auch gut so

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Über 600 Aktionen und Veranstaltungen wurden zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland in der Zeit vom 23. April bis 8. Mai durchgeführt. Nach den coronabedingten Einschränkungen während der letzten beiden Jahre gingen behinderte Menschen und ihre Verbündeten wieder auf die Straße und zeigten Flagge für Inklusion und Barrierefreiheit. Sie machten aber auch deutlich, wo behinderte Menschen noch immer massiv diskriminiert werden. Und das ist nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul auch gut so, denn die letzten Tage haben seiner Meinung nach auch gezeigt, wie wichtig der Einsatz für die Menschenrechte behinderter Menschen auch heute noch ist.

Was wir von Europa lernen können

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fällt auch zusammen mit dem Europatag, der seit 1964 jährlich gefeiert wird und an die Unterzeichnung der Satzung des Europarates am 5. Mai 1949 in London erinnern soll. Nachdem Verbesserungen hinsichtlich Barrierefreiheit in Deutschland jahrelang maßgeblich erst durch europäische Vorgaben erreicht werden konnten, wird sich nun endlich etwas bewegen: Deutschland soll in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden, so ist es im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Dazu gehören etwa eine neue Förderrunde für den barrierefreien Umbau von Wohnungen und der Ausbau des ÖPNV.“ Darauf machen die Grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer aufmerksam, die beide Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sind.

Trauer um Hannelore Witkofski

Hannelore Witkowski
Hannelore Wikowski
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Hannelore Witkofski ist tot. Gestorben ist sie am 23. April 2022 spätabends auf der Palliativstation des Westküstenklinikums, schmerzfrei – im Kreis von Freund*innen, die bis zuletzt bei ihr sein konnten. Über diese traurige Nachricht berichtet Prof. Dr. Oliver Tolmein in einem Nachruf, den er für die kobinet-nachrichten verfasst hat.

Sonnenschein und dunkle Wolken am Reisehimmel

Blick über die Spree auf dern Berliner Hauptbahnhof
Berlin – Hauptbahnhof
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Nach zwei Jahren vieler Einschränkungen beginnt die Zeit des Reisens und der Fahrten zu Erholung und Entspannung wieder. Sehr viele und immer mehr Menschen benötigen für diese „schönste Zeit des Jahres“ jedoch auch barrierefreie Bedingungen. Mit dem Blick auf den fünften Mai, dem bundesweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der in diesem Jahr zum 30. Mal stattfindet, hatte das ABiD-Institut Behinderung und Partizipation zu einem Rundtisch-Gespräch zum Thema „Barrierefreier Tourismus in Deutschland“ eingeladen.

Ukraine erhält weiter Geld und Waffen

Foto zeigt Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz
Foto: Bundesregierung

Berlin (kobinet) Deutschland wird die Ukraine weiter mit Geld und Waffen unterstützen. Das betonte Bundeskanzler Olaf Scholz heute auf einer Kundgebung zum Tag der Arbeit in Düsseldorf. Gewerkschaftschef Reiner Hoffmann warnte in Berlin, den Militärhaushalt dauerhaft aufzustocken und den Sozialstaat zu vernachlässigen. Der offene Brief an Scholz stößt in der Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Schwere Waffen für die Ukraine

Foto vom Ufer des Landwehrkanals
Am Ufer des Landwehrkanals in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Grünen stimmten heute auf einem kleinen Parteitag für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Parteichef Nouripour erklärte, man bleibe eine Friedenspartei. Der Bundestag hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Ukraine mit schweren Waffen unterstützt werden soll. Doch in der Öffentlichkeit wird weiter darüber diskutiert, ob das richtig ist.

Eskalation des Ukraine-Krieges verhindern

Foton zeigt UNO-Generalsekretär
UN-Generalsekretär vor Besuchen in Moskau und Kiew
Foto: UN-Photo/Rick Bajornas

Berlin (kobinet) Die Ukraine steht vor dem dritten Monat des russischen Angriffskrieges. UN-Generalsekretär Antonio Guterres kommt am Dienstag zu einem Treffen mit Kreml-Chef Putin nach Moskau. Im Anschluss wird er in die Ukraine weiterreisen. Deutsche Friedensaktivisten warnen indessen vor einer Eskalation des Krieges.

Ostermärsche für Frieden und Abrüstung

Foto zeigt Demonstranten vor der Kirche
Osterweg begann an der Russisch-Orthodoxen Kirche
Foto: sch

Berlin (kobinet) Heute gehen die Ostermärsche gegen den Krieg in der Ukraine, für Frieden und Abrüstung zu Ende. Vor der Russisch-Orthodoxen Kirche in Berlin-Marzahn kamen Menschen zu einem „Osterweg“ zusammen, zu dem ein „Bündnis für Toleranz und Vielfalt“ aufgerufen hatte.Der Bezirk hat berlinweit den höchsten Anteil von Menschen aus den ehemaligen Sowjet-Republiken, den sogenannten Russlanddeutschen.

Ostermärsche der Friedensbewegung

Grafik zeigt Web-Poster Friedenskooperative
Ostermarsch-Poster 2022
Foto: Netzwerk Friedenskooperative

Berlin (kobinet) Die Friedensbewegung begann heute ihre Ostermärsche. Nach dem völkerrechtswidrigen russischen Überfall auf die Ukraine wird ein sofortiger Waffenstillstand gefordert. Bundesweit sind mehr als hundert Demonstrationen, Fahrradtouren, Mahnwachen und Friedensgebete für ein Ende des Blutvergießens und eine Friedensregelung geplant.

Ostermärsche wichtiger denn je

Foto zeigt Demonstrierende in Berlin
Demonstrierende in Berlin am 13.03.2022
Foto: sch

Berlin (kobinet) „Die Ostermarschierer sind die fünfte Kolonne Wladimir Putins, politisch und militärisch“ , meint FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff. In einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung ZEIT schreibt der Vize-Chef der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag: „Wenn Ostermarschierer jetzt Abrüstung fordern und in Interviews vorschlagen, die Ukraine ‚gewaltfrei zu unterstützen‘, spucken sie den Verteidigern Kiews und Charkiws ins Gesicht.“

Ostermärsche für Frieden und Abrüstung

Foto zeigt Netzwerker der Friedenskooperative
Netzwerker der Friedenskooperative
Foto: Netzwerk Friedenskooperative

Berlin (kobinet) Das Kriegsende in der Ukraine ist Hauptanliegen der traditionellen Ostermärsche in diesem Jahr. Das Netzwerk Friedenskooperative erwartet Aktivitäten für Frieden und Abrüstung in 90 deutschen Städten.

Nachlese: Fachtag zu Intersektionalität in der Beratung

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) Vor vollem digitalen Haus ging es am 31. März um die „Professionelle Haltung von Berater*innen in intersektionalen Beratungskontexten“. Die Diplom Psychologin Kassandra Ruhm aus Bremen, die an der Veranstaltung mitgewirkt hat, hat den kobinet-nachrichten eine Nachlese über die Fachtagung und zum Thema zur Verfügung gestellt.

Schwur von Buchenwald

Foto zeigt Boris Romantschenko in Buchenwald
Boris Romantschenko in Buchenwald
Foto: Imago/Imago

Berlin (kobinet) An diesem Wochenende wird an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vor 77 Jahren erinnert. Der Schwur der Überlebenden des Nazi-Terrors ist aktuell wie nie zuvor. Der verbrecherische russische Angriffskrieg auf die Ukraine muss aufhören. Bei einem Luftangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw starb Boris Romantschenko, der Buchenwald überlebt hat.

Berliner Sonntag der Solidarität

Foto zeigt Pizza-Beäcker am Monbijou-Park
Heute am Monbijou-Ufer
Foto: sch

Berlin (kobinet) An diesem Frühlingssonntag war in Berlin Solidarität mit dem geschundenen Volk der Ukraine allenthalben zu spüren. Ob beim Pizza-Bäcker am Monbijou-Ufer, den Straßenmusikanten im Stadtzentrum oder dem Konzert im Bellevue. Allein der ukrainische Botschafter sorgte für einen Missklang.

Marzahner Sorgen

Foto zeigt Abrisshaus in Marzahn
Abrisshaus in Marzahn
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das baufällige Haus vor meiner Wohnung ist bald abgerissen. Immer mehr Kriegsruinen der sinnlosen Zerstörung in der Ukraine werden im Fernsehen gezeigt. Russlanddeutsche in meinem Wohnblock hoffen auf eine baldige Waffenruhe.

Sound of Peace: 12 Millionen Euro

Grafik zeigt Sound of Peace mit Friedenstaube
Sound of Peace
Foto: Veranstalter

Berlin (kobinet) Die musikalische Kundgebung „Sound of Peace“ in Berlin hat nach Angaben der Veranstalter Spenden von 12 Millionen Euro für die Menschen der Ukraine erbracht. Die Aktion wurde gestern im Fernsehen von Sat.1, ProSieben und dem RBB übertragen. Fast 50 Kulturschaffende waren dabei.

Berliner Frühlingsanfang

Foto zeigt Abrisshaus in Marzahn
Wohnhaus in Marzahn wird abgerissen
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am Frühlingsanfang wird vor meiner Wohnung in Marzahn ein Haus abgerissen. Wie viele Häuser wurden schon in der Ukraine zerstört? Die Friedensaktion „Sound of Peace“ soll heute vor dem Brandenburger Tor „Europas größte musikalische Kundgebung“ gegen den russischen Angriff auf die Ukraine werden.

Friedenskundgebung am Brandenburger Tor

Poster von SO'UN''D OF PEACE mit Friedenstaube
SOUND OF PEACE
Foto: Veranstalter

Berlin (kobinet) Morgen findet in Berlin eine Kundgebung statt, bei der deutsche Künstler und Künstlerinnen ein Zeichen für Frieden und gegen Krieg setzen wollen.

Bruno Lüdke war kein Massenmörder

Foto zeigt Stolperstein für Bruno Lüdke
Stolperstein für Bruno Lüdke
Foto: OTFW Berlin

Berlin (kobinet) Am 18. März 1943 wurde Bruno Lüdke verhaftet. Noch bis zum Ende des 20. Jahrhunderts galt er als schlimmster Massenmörder der deutschen Kriminalgeschichte. Doch er hat niemandem etwas angetan. Ein Stolperstein in Berlin erinnert an den behinderten Mann, der im April 1944 in Wien ermordet wurde.