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Hochwasser: Behördliche Informationen nicht barrierefrei

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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „In der aktuellen Hochwasser-Lage in Deutschland sind wichtige Informationen der Behörden für manche Menschen nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar – und fast niemand hat es mitbekommen. Dabei müssten wir eigentlich gewappnet sein.“ Diese Ansicht vertritt und begründet Casey Kreer in einem Kommentar für die Plattform netzpolitik.org.

Der politische Werdegang von Wolfgang Schäuble nach dem Attentat

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Auch Martin Theben ist aus dem Winterurlaub zurück und hat sich nach der Beisetzung von Wolfgang Schäuble in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten mit dem Werdegang des Politikers, der über 50 Jahre Mitglied des Bundestags war, nach dem Attentat von 1990 beschäftigt. Der Hobbyhistoriker und Rechtsanwalt Dr. Martin Theben blickt dabei auch auf die behindertenpolitischen Schnittstellen des Wirkens von Wolfgang Schäuble.

Körperkult und Behinderung: Neues Buch von Udo Sierck

Cover des Buches Körperkult und Behinderung von Udo Sierck
Cover des Buches Körperkult und Behinderung von Udo Sierck
Foto: AG Spak

Hamburg (kobinet) „Der zu beobachtende Kult um den makellosen Körper widerspricht der angeblichen Akzeptanz“ gegenüber Beeinträchtigungen, schreibt Udo Sierck in seinem vor Kurzem erschienenen neuen Buch „Körperkult und Behinderung“ (AG SPAK Bücher Neu-Ulm 2023, € 19,50). Der Journalist Christian Mürner hat das Buch gelesen und für die kobinet-nachrichten eine Rezension geschrieben.

Appell gegen Grabenkämpfe und für echte Begegnung

Sharepic zum Blog-Beitrag von Raul Krauthausen
Sharepic zum Blog-Beitrag von Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Ich bin müde. Ein Appell gegen Grabenkämpfe und für echte Begegnung.“ So heißt es auf dem Sharepic von Raul Krauthausen zu seinem aktuellen Blog-Beitrag. „Für dieses Jahr möchte ich versuchen, meine Beteiligung an Online-Debatten herunterzufahren und mich mehr auf echte, persönliche Begegnungen konzentrieren. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir nur durch Begegnungen den Weg zurück zu einer Gemeinschaft finden können, die auf Respekt, Verständnis und gemeinsamen Werten basiert“, schreibt Raul Krauthausen in seinem Blog, auf den er in seinem aktuellen Newsletter hinweist.

215 Jahre Louis Braille – Wie steht es um die Blindenschrift

Sharepic zum IGEL-Podcast zur Brailleschrift
Sharepic zum IGEL-Podcast zur Brailleschrift
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „215 Jahre Louis Braille – Wie steht es um die Blindenschrift“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang spricht dabei anlässlich des 215 Geburtstags von Louis Braille am 4. Januar 1809, dem Erfinder der Brailleschrift mit Sonja Schmidt und Reiner Delgado zu Wort vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) über die Bedeutung der Blindenschrift.

IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Dezember 2023

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Wenn die dreier Koalition vom Ampelmännchen mit Behinderung aus England wach geküsst werden muss“. So titelt Sascha Lang die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit dem Rückblick auf die Behindertenpolitik im Monat Dezember 2023. Zusammen mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang aber auch auf das Jahr 2023 zurück. Dabei wagen die beiden auch einen behindertenpolitischen Ausblick auf 2024.

Inklusive Neujahrsgedanken zu 2024

Neujahrsgedanken zu 2024 von Michael Hegger
Neujahrsgedanken zu 2024 von Michael Hegger
Foto: Michael Hegger

Meldorf (kobinet) Auf die inklusiven Neujahrsgedanken von Michael Hegger, dem Behindertenbeauftragten von Meldorf, hat Martina Scheel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Im folgenden veröffentlichen wir die in Gedichtform verfassten Gedanken von Michael Hegger, der auch als Unterstützer des Runden Tisch Barrierefreiheit des Inklusionsbüros der Lebenshilfe Schleswig-Holstein aktiv ist.

Arsch Hoch und Zähne auseinander

Cover des IGEL-Podcast mit dem Titel
Cover des IGEL-Podcast mit dem Titel „Wollen wir auch mal auf Uns schauen“
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) Das neue Jahr hat begonnen und die kobinet-nachrichten wünschen dafür allen Leser*innen ein richtig gutes 2024. Wir beginnen mit einem Rückblick auf die letzte Ausgabe des IGEL-Podcast des Jahres 2023 mit einem klaren Appell. „Wollen wir auch mal auf Uns schauen – oder auch: Arsch Hoch und Zähne auseinander“, so titelte Sascha Lang die letzte Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) im Jahr 2023. Dabei schaut der Inklusator auf die Rolle von behinderten Menschen selbst im Inklusionsprozess und wünscht uns allen für 2024 mehr Engagement behinderter Menschen für Inklusion.

Danke für die Unterstützung der kobinet-nachrichten in diesem Jahr

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Auch in diesem Jahr haben sich die Aktiven der kobinet-nachrichten darum bemüht, vielfältige Nachrichten zu verbreiten, die für behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Unterstützer*innen interessant sein könnten. Die rein ehrenamtlichen kobinet-Akteur*innen haben dabei wieder viel recherchiert, sie haben viel Gehirnschmalz für die Entwicklung von Beiträgen verwendet und in die Tasten gehauen, um diese zu veröffentlichen. Sie haben an der Technik geschraubt, dass alles funktioniert und noch besser klappt. Sie haben Bilder gemacht und veröffentlicht und sie haben darauf geachtet, dass die Finanzen stimmen und korrekt abgerechnet werden. Aber all diese Aktivitäten wären nicht viel wert, wären da nicht die vielen kobinet-Leser*innen und die vielen Menschen, die mit den kobinet-nachrichten arbeiten, sie weiterverbreiten und vor allem Informationen und Bilder liefern, aus denen so manche Beiträge entstanden sind. Dafür und vieles mehr dankt die kobinet-Redaktion allen Unterstützer*innen.

Füllhorn nochmal kräftig für Exklusion ausgeschüttet

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Zum Jahresende wurde zur Förderung von „exklusiven“ Einrichtungen der sogenannten Behindertenhilfe nochmal kräftig das Füllhorn ausgeschüttet. Das stellt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul besonders mit einem Blick auf Bayern fest, wo zum Jahresende noch schnell ein paar Milliönchen für Sonderwelten und „exklusive“ Einrichtungen aus dem Füllhorn verteilt wurden. Vor allem an den Geldflüssen kann man messen, wie inklusiv die deutsche sogenannte Behindertenhilfe ist, meint Ottmar Miles-Paul in seinem kobinet-Kommentar. Aber auch die Wortwahl, mit der solche „Sondereinrichtungs-Förderungen“ legitimiert werden, lässt den kobinet-Redakteur zum Jahresende nicht kalt.

Spontan mit der Bahn fahren

Einstiegshilfe und Bahner
Einstiegshilfe bei der Deutschen Bahn
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Viele Züge der Deutschen Bahn haben mittlerweile einen wagengebundenen Einstieg für Reisende mit Behinderung. Darüber freut sich Vielfahrer Kay Macquarrie, weil er oft spontan verreisen muss.

Wolfgang Schäuble: (K)Einer von uns?

Dr. Wolfgang Schäuble
Dr. Wolfgang Schäuble
Foto: Laurence Chaperon

Offenburg (kobinet) Ein Bundestag ohne Wolfgang Schäuble – das können sich diejenigen, die das politische Geschehen der letzten 50 Jahre verfolgt haben, kaum vorstellen. Denn der Badener war in dieser Zeit immer im Bundestag mit dabei und hat einige politische Spitzenämter, wie das des Bundestagspräsidenten, bekleidet. Am 26. Dezember 2023 ist Dr. Wolfgang Schäuble, der das politische Leben wie kaum ein anderer in Deutschland, aber auch in Europa, geprägt hat, verstorben. Bundeskanzler oder Bundespräsident ist der CDU-Politiker jedoch nie geworden, was manche Beobachter*innen vor allem dem Fakt zuschrieben, dass Wolfgang Schäuble nach einem Attentat von 1990 einen Rollstuhl nutzte. Ein Fürsprecher bzw. Verbündeter der Behindertenbewegung, wie einige nach dem Attentat gehofft hatten, war er allerdings nie. Lange Zeit war er allerdings der einzige Rollstuhlnutzer im Bundestag bzw. dort zusammen mit Dr. Ilja Seifert von den Linken und seit 2021 mit Stephanie Aeffner von den Grünen vertreten.

Nicht-Barrierefreiheit hat viele Varianten

Haltestellenbereich mit Blindenleitstrefen aber  ohne Sitzbank und Seitenschutz.
Bushaltestelle in der Lindernerstraße in Lönningen
Foto: Diana Hömmen

LÖNNINGEN-BENSTRUP (kobinet) Wer sich mit Barrierefreiheit beschäftigt, meint oft, eigentlich schon alles gesehen zu haben, was an Barrierefreiheit mehr oder wenige weit vorbeigeht. Kleine Fehler können sicherlich passieren und im Genehmigungs- und Baugeschehen kann es auch Missverständnisse geben. Gut gemeint- aber dann nicht immer gut gemacht, wie gesagt, wenn man sich lange mit Barrierefreiheit beschäftigt, meint man, eigentlich alle Irrwege zu kennen – und ist erstaunt, wenn es dann, wie in dem Brief einer kobinet-Leserin doch noch etwas gibt, das man noch nicht gesehen hat.

Die Neue Norm zum Thema Inklusion international

Logo: Die Neue Norm
Logo: Die Neue Norm
Foto: BR

München (kobinet) „Inklusion international“, so lautet die aktuelle Ausgabe des Podcast Die Neue Norm. „An der Umsetzung von Inklusion hapert es gewaltig. Aber ist das nur in Deutschland so? In dieser Episode unseres Bayern 2 Podcasts schauen wir über Landesgrenzen hinweg und begeben uns auf die Suche, ob – und wenn ja was – andere Länder in Sachen Inklusion besser machen'“, heißt es in der Ankündigung der aktuellen Ausgabe des Podcast „Die Neue Norm“ des Bayerischen Rundfunks.

IGEL-Podcast: Persönliche Assistenz als Schlüssel zur Inklusion

Cover des IGEL-Podcast mit Raul Krauthausen
Cover des IGEL-Podcast mit Raul Krauthausen
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „Persönliche Assistenz als Schlüssel zur Inklusion“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei sprach der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, mit dem Aktivisten Raul Krauthausen u.a. über das Thema Assistenz. Neu an dieser Ausgabe ist, dass Sascha Lang den Titel und den Ankündigungstext für den Podcast mittels künstlicher Intelligenz erstellen ließ. „Das Gespräch mit Raul Krauthausen ist aber echt“, wie Sascha Lang den kobinet-nachrichten gegenüber betonte.

Offener Brief macht Not Intensivpflegebetroffener deutlich

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) Die Mitarbeitenden des Projekts „Das Recht auf Außerklinische Intensivpflege – Begleitung der Umsetzung aus Betroffenenperspektive“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) haben in den vergangenen Monaten immer wieder auf die Probleme mit den neuen Regelungen zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI) hingewiesen und Tipps gegeben. Mit der Verabschiedung des Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) und dessen untergesetzliche Regelungen wie beispielsweise die AKI-Richtlinie und die Begutachtungsanleitung des Medizinischen Dienstes (MD) hat sich die Situation für die Betroffenen erheblich verschärft. Dies macht ein offener Brief einer Mutter mehr als deutlich, um dessen Veröffentlichung die Projektmitarbeiter*innen die kobinet-nachrichten gebeten haben.

Vor 60 Jahren begann der Ausschwitz-Prozess in Frankfurt

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Inmitten der Vorfreude auf die ruhigere Weihnachtszeit wartet der kobinet-Chronist Dr. Martin Theben diesmal mit einem sehr traurigen, leider aber hochaktuellen Thema auf. Als frischgebackener Abiturient besuchte er im November 1990 mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste das Konzentrationslager Auschwitz. Die Arbeit im Archiv und die Eindrücke an diesem Ort der Entmenschlichung haben ihn sehr geprägt. „Damals habe ich mir dort geschworen“, so Martin Theben, „dass ich gegen jede Form von Unrecht und Diskriminierung, so lange ich lebe, angehen werde. Am 20. Dezember 2023 jährt sich zum 60. mal der Beginn des ersten großen Auschwitz-Prozesses in Frankfurt am Main. Martin Theben übermittelte den kobinet-nachrichten den nachfolgenden Bericht.

Essenstafeln als Objekt der Begierde

Pasta Nettonese - Koche vor Wut von In Memoriam: chrisbulle

München (kobinet) Während das CDU und CSU Spitzenpersonal und ihre willfährigen Journalisten nicht aufhören können auf Bürgergeldempfänger herum zu hacken und ihnen das Recht auf existenzsichernde Leistungen absprechen, haben einige die Tafeln als Showroom für ihre persönliche Werbung entdeckt.

Vor 15 Jahren: Bundesrat stimmte für Behindertenrechtskonvention

Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto: Bundesrat / Christian v. Steffelin

Berlin (kobinet) Am 26. März 2024 jährt sich das Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland zum 15. Mal. Heute vor 15 Jahren, am 19. Dezember 2008, verfolgten eine Reihe von behindertenpolitisch Engagierten die Abstimmung vor Ort im Bundesrat, durch die nach dem Bundestagsbeschluss vom 4. Dezember 2008 der Weg für die Ratifizierung und damit für das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland endgültig frei gemacht wurde. Der damalige Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, und sein Team hatten zur Veranstaltung eingeladen und im Bundesrat einen Raum organisiert, von dem aus die Debatte und Abstimmung verfolgt werden konnte, bevor die Sektkorken angesichts dieses historischen Beschlusses mit Anweseheit des damaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, knallen konnten.

Bisher Nullnummer bei Digitalen Pflege-Anwendungen

Symbol Information

Bremen (kobinet) „Am 14. Dezember hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach eine Digitale Aufholjagd im Gesundheitswesen angekündigt. Anlass ist die gesetzliche Einführung der elektronischen Patientenakte durch den Deutschen Bundestag. Aufholbedarf besteht auch bei den Digitalen Pflege-Anwendungen (DiPA), deren gesetzliche Einführung 2022 beschlossen und für 2023 angekündigt war und inzwischen auf 2024 verschoben wurde. Grund sind erhöhte Zulassungsanforderungen.“ Darauf macht Prof. Dr. Herbert Kubicek auf seiner Internetseite Digitale Teilhabe 65plus aufmerksam.

Bundestag hat Unionsanträge zur Barrierefreiheit abgelehnt

Blick in den Plenarsaal des Bundestages
Plenarsaal des Bundestages
Foto: omp

Berlin (kobinet) Es hätte ein Highlight werden können, als die Bundestagsabgeordneten am 15. Dezember 2023 über eine Stunde lang über das Thema Barrierefreiheit im Plenum des Deutschen Bundestages debattiert haben. Und dies, obwohl die Anträge der Oppositionspartei CDU/CSU keine Chance auf eine Verabschiedung durch die regierende Koalition aus SPD, Grünen und FDP hatten. Die Debatte bewegte sich jedoch erneut zwischen den wiederholten Ankündigungen, was die Regierungskoalition in Sachen Barrierefreiheit noch vor hat, und der Unfähigkeit der CDU/CSU Fraktion für echte und wirksame Regelungen zur Barrierefreiheit einzutreten. Stephanie Aeffner von den Grünen nutzte die Gunst der Stunde und klärte die CDU/CSU darüber auf, was angemessene Vorkehrungen sind und wie unsinnig es ist, dass diese, wie von der Union geplant, erst in fünf Jahren kommen sollen. Und Winfried Oellers von der CDU zeigte anschaulich, dass man sich auf die beschworende Barrierefreiheit in den Köpfen à la CDU nicht einlassen sollte.

1. Buchlesung im IGEL Podcast – Zündeln an den Strukturen

Cover des IGEL-Podcast mit der Buchlesung
Cover des IGEL-Podcast mit der Buchlesung
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel / Frankfurt (kobinet) Premiere beim IGEL-Podcast. Zum ersten Mal überträgt der Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) eine Buchlesung. Dabei hat der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang die Online-Lesung des Romans „Zündeln an den Strukturen“ von Ottmar Miles-Paul am 8. Dezember 2023 aufgezeichnet. Mit dabei waren neben dem Autor u.a. Sabine Lohner, die aus dem Buch gelesen hat und Barbara Vieweg, die für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit ihrem Projekt zur Budgetkompetenz den Rahmen für die Online-Lesung bot.

Menschliche Winterkälte: Ansichten vom Rande der Norm

Symbol Ausrufezeichen

Heidelberg (kobinet) Nicoletta Rapetti aus Heidelberg hat die Diskussionen und die Verlautbarungen zum 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, zum Anlass für einen Kommentar für die kobinet-nachrichten genommen. „Menschliche Winterkälte – Ansichten vom Rande der Norm im Nachgang zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ hat sie ihren kritischen Beitrag getitelt, der sich mit der Situation behinderter Menschen hinter schönen Reden und vermeintlich wirksamen Gesetzen beschäftigt.

Analog kommunizieren – Telefonieren ohne Zittern vor Zahlenreihen

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg / Lahn (kobinet) Im Nachgang zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen hat der Journalist Franz-Josef Hanke aus Marburg einen Zwischenruf verfasst, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt. Mit seinem Beitrag „Analog kommunizieren – Telefonieren ohne Zittern vor Zahlenreihen“ macht er deutlich, dass Barrierefreiheit für alle gelten muss und welche Herausforderungen mit den zunehmend längeren Codes und Telefonnummern verbunden sind, die man zum Teil eintippen muss, um gleichberechtigt Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können.

IGEL-Podcast mit Rebecca Maskos: Bist du Behindert oder was?

Sharepic zum IGEL-Podcast mit Rebecca Maskos
Sharepic zum IGEL-Podcast mit Rebecca Maskos
Foto: IGEL Media

Bad Segeberg (kobinet) „‚Bist du Behindert oder was?‘ – wie Inklusion bereits von Kind an besser vermittelt werden kann“, so lautet der Titel der Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) zum Buch „Bist du Behindert oder was?“ von Rebecca Maskos und Mareice Kaiser. Der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang sprach in dieser Episode mit Rebecca Maskos über das neue Buch.

„Man muss ja nicht alles wörtlich nehmen!“

Landstraße im Herbst von der Rückseite eines Pkw, scharz weiß Fotografie
Landstraße im Herbst von der Rückseite eines Pkw, scharz weiß Fotografie
Foto: Ralph Milewski

Villmar – Weyer (kobinet) oder „Wenn Missverständnisse reden könnten“

Eine Kolumne in 2 Teilen.

Zur Bebilderung meiner Kolumnen verwende ich ab sofort auch Fotos, des von mir sehr geschätzten Künstlers und Aktivisten Ralph Milewski. www.ralphmilewski.de. Herzlichen Dank für die Erlaubnis! Copyright © 2022 Ralph Milewski • All Rights Reserved

IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im November 2023

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Wieder einmal brandaktuell präsentiert sich die aktuelle Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Direkt nach der Welttagsveranstaltung des Deutschen Behindertenrats am 1. Dezember 2023 sprach der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul über die Veranstaltung und die Behindertenpolitik im Monat November 2023. „Vom Ableismus in den Medien zum EU Schwerbehindertenausweis“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des IGEL-Podcast mit dem Rückblick auf die Berichterstattung über die Behindertenpolitik im November 2023 in den kobinet-nachrichten.

Wenn behinderte Menschen nur mit Vornamen genannt werden

Hans-Günter Heiden
Hans-Günter Heiden
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Thomas Gottschalk hat bei seiner „letzten“ Sendung von Wetten, dass..? sehr anschaulich aufgezeigt, wie der Umgang mit behinderten Menschen und die Berichterstattung über behinderte Menschen in den Medien im letzten Jahrtausend üblich war. Dafür hat er in den sozialen Medien und auch in einem Kommentar des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS herbe Kritik geerntet. Wie weit verbreitet es immer noch ist, dass behinderte Menschen beispielsweise in Zeitungsberichten selbstverständlich mit Vornamen genannt werden, während die anderen, über die berichtet wird, mit vollem Namen genannt werden, das zeigt ein aktueller Bericht des TAGESSPIEGEL mit dem Titel Inklusion im Kiez. H.-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 ließ es sich nicht nehmen, im Vorfeld des Welttages der Menschen mit Behinderungen auf diese unangemessene Berichterstattung mittels eines Leserbriefes an den TAGESSPIEGEL hinzuweisen.

Karl-Heinz Miederer verlässt die Brücke des Access-Tankers

Karl-Heinz Miederer
Karl-Heinz Miederer
Foto: privat

Erlangen (kobinet) Karl-Heinz Miederer verlässt heute am 1. Dezember 2023 die Brücke des Access-Tankers in Erlangen mit einer Abschiedsfeier im Bistro My Break der Siemens AG in Erlangen. Über 30 Jahre hat Karl-Heinz Mieder die Access Inklusion im Arbeitsleben gGmbH als Geschäftsführer geprägt und damit zur Beschäftigung von sehr vielen behinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beigetragen. Die Geschäftsführerin des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) Barbara Vieweg hat den nun anstehenden Übergang von Karl-Heinz Miederer ins Rentnerdasein zum Anlass genommen, einige Zeilen zu seinem Wirken für einen inklusiven Arbeitsmarkt für die kobinet-nachrichten zu verfassen. So viel vorweg, ganz aufhören, sich für die Inklusion behinderter Menschen ins Arbeitsleben einzusetzen, wird Karl-Heinz Miederer nicht.

Maria Stafyllaraki zog zum Bergfest Bilanz als Kasseler Stadtverordnete

Bild von Maria Stafyllaraki mit Statement zur Inklusion im Bereich Arbeit
Bild von Maria Stafyllaraki mit Statement zur Inklusion im Bereich Arbeit
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Kassel

Kassel (kobinet) „Lasst euch niemals einschüchtern und denkt immer daran, dass jeder noch so kleine Stein, den wir ins Rollen bringen, sich auf das große Ganze auswirken wird. Also traut euch, für eure und unsere Rechte einzustehen“, so lautet die Empfehlung von Maria Stafyllaraki, die seit 2 1/2 Jahren Mitglied der Kasseler Stadtverordnetenversammlung ist und somit die Geschicke der Stadt mit lenkt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der Rollstuhlnutzerin, die vor kurzem Bergfest nach der Hälfte der Legislatur als Kasseler Stadtverordnete feiern konnte, u.a. ein Interview dazu, was sie bisher anstoßen konnte, was noch ansteht und welche Tipps sie für andere behinderte Menschen hat, die sich in der Politik engagieren wollen.

IGEL-Podcast zu 25 Jahre Aktion Kindertraum

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „25 Jahre Aktion Kindertraum – wenn 4000 Wünsche nachhaltig wirken“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des Podcast, Sascha Lang sprach dabei mit Ute Friese, die die Aktion Kindertraum vor 25 Jahren gegründet hat.

Ist „Blind Facing“ noch zeitgemäß?

Jennifer Sonntag vor der Kamera
Jennifer Sonntag vor der Kamera
Foto: privat

Halle (kobinet) „Ist ‚Blind Facing‘ noch zeitgemäß?“ Dieser Frage geht Jennifer Sonntag in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten nach. „Blind Facing bedeutet für mich, dass sehende Darsteller*innen blinde Charaktere verkörpern. Für diese schauspielerische Leistung ernten sie oft große Anerkennung und werden sogar mit Preisen ausgezeichnet. Der Oberbegriff dafür heißt Cripping up. Viele Menschen mit Behinderungen sprechen sich gegen Cripping up aus und setzen sich dafür ein, dass mehr Inklusion auf Theater- und Opernbühnen und vor Film- und Fernsehkameras stattfindet. Ich mache mich in verschiedenen Kultur- und Medienprojekten dafür stark, dass Menschen mit Behinderungen in allen relevanten Gewerken dieser Branchen sichtbarer werden“, schreibt Jennifer Sonntag, die als blinde Journalistin selbst lange Jahre vor der Kamera stand. Zusammen mit Sascha Lang hat sie kürzlich auch das Thema „Blind Facing“ im Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) behandelt.

Es hakt bei Frühförderung behinderter Kleinkinder

Dr. Birgit Rothenberg am Mikrofon mit Plakat mit Gusti Steiner im Hintergrund
Dr. Birgit Rothenberg am Mikrofon mit Plakat mit Gusti Steiner im Hintergrund
Foto: Gusti Steiner-Stiftung/ M.Henges

Dortmund (kobinet) Am 21. November 2023 fand in der Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund die Veranstaltung „Demokratie trifft Inklusion“ statt, veranstaltet von der Stadt Dortmund und der 2023 gegründeten Gusti Steiner-Stiftung. Der Anlass war die Aufnahme des 2004 verstorbenen Gusti Steiner in die „Hundert Köpfe der Demokratie“ durch die Theodor-Heuss-Haus-Stiftung. „Es war ein besonderer, wenn auch nicht ausschließlich harmonischer Abend“, heißt es im Bericht des Dortmunder Vereins MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter über die Veranstaltung, den die kobinet-nachrichten im folgenden veröffentlichen.

45. Ausgabe des Podcast Die Neue Norm zur Bildsprache

Logo: Die Neue Norm
Logo: Die Neue Norm
Foto: BR

München (kobinet) „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und gerade weil Bilder so mächtig sein können, ist es wichtig, dass sie klischee- und diskriminierungsfrei sind. Wie das in Bezug auf Behinderung funktioniert, besprechen wir in dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts mit dem Fotografen Andi Weiland„, so heißt es in der Ankündigung der mittlerweile 45. Ausgabe des Podcast Die Neue Norm mit dem Titel „Bildsprache“.

Es lebe die Work – Life – Balance!

Stephan Laux sitzt auf einem Steinhaufen vor einem Tunnel in kurzem Hemd und Hosen
Stephan Laux sitzt in kurzen Hosen, auf einer Geröllhalde vor einer Höhle.
Foto: Stephan Laux

Villmar-Wayer (kobinet) Stephan Laux befasst sich in seiner neuesten Kolumne mit der Frage, ob die Work – Life – Balance in helfenden Berufen eigentlich ein „Tabuthema“ ist.

bifos: Emanzipatorische Bildung und Forschung behinderter Menschen

Prof. Dr. Gisela Hermes
Prof. Dr. Gisela Hermes
Foto: privat

Kassel (kobinet) Vor kurzem wurde das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) ausgezeichnet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach anlässlich dieser Auszeichnung mit Prof. Dr. Gisela Hermes, die nicht nur entscheidend an der Gründung des Instituts von behinderten für behinderte Menschen beteiligt war, sondern über viele Jahre hinweg als Geschäftsführerin des bifos wirkte.

Sonntag traf IGEL: Blind Facing – wenn andere in die falsche Rolle schlüpfen

Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL zum Blindfacing
Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL zum Blindfacing
Foto: IGEL Media

Halle / Bad Segeberg (kobinet) „Blind Facing – wenn andere in die falsche Rolle schlüpfen“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), der am 19. November 2023 in der Reihe Sonntag trifft IGEL veröffentlicht wurde. Bereits zum achten Mal nutzen die Journalistin Jennifer Sonntag und der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang einen Sonntagmorgen, um sich über aktuelle Fragen, die behinderte Menschen beschäftigen, auszutauschen. Dieses Mal ging es unter anderem ums „Blind Facing“.

MmB Community-Podcast: Sprache ist divers

Logo des Podcast MmB Community
Logo des Podcast MmB Community
Foto: MmB Community

Potsdam / Kassel (kobinet) „Sprache ist divers“, so lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Podcast MmB Community von Paul O‘Dono und Mano Grande. „Der Mensch entwickelte Sprache und Schrift. Er erfand sogar so krasse Kommunikationstypen wie Brailleschrift, Gebärdensprache und Lormen. Und wenn das nicht genug wäre unterhält er sich auch noch mit Tieren. In unserer Folge stellen wir die Gorilladame Koko vor, der Gebärdensprache beigebracht wurde und einige beeindruckende Aussage traf. Zu guter Letzt haben wir ein Interview mit Ottmar Miles-Paul für euch, der Autor von ‚Zündeln an den Systemen‘ ist“, heißt es in der Ankündigung des neuesten Podcast MmB Community.

Wenn Hirsche Flügel haben

Französisches Filmplakat
Luce und Thierry auf dem Filmplakat
Foto: ARTE

Straßburg (kobinet) Ein geistig beeinträchtigter Mann versucht, sein Kind allein großzuziehen – kann das gutgehen? „Wenn Hirsche Flügel haben“ wird heute um 20.15 Uhr auf dem deutsch-französischen Kultursender ARTE gezeigt. Der Fernsehfilm (2023) von Stanislas Carré de Malberg ist unbedingt zu empfehlen. Er stellt schwierige Fragen, ohne dass dabei der Holzhammer geschwungen wird. Ein leises Drama …