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Nancy Poser bei der Pressekonferenz zur Triage-Entscheidung
Nancy Poser
Foto: omp

Trier (kobinet) Das Zufallsprinzip ist nach Ansicht von Nancy Poser allen anderen Verfahren bei Entscheidungen im Falle einer Traige in einem Punkt überlegen: "Es bietet das höchstmögliche Maß an Chancengleichheit. Jeder Mensch hätte unabhängig von Behinderung, Vorerkrankungen und Vorurteilen dieselbe Möglichkeit, seine tatsächlich bestehende Aussicht auf Überleben zu nutzen." Das schreibt Nancy Poser in ihrem Gastbeitrag vom 14. Mai 2022 zur Triage mit der Überschrift "Plädoyer für den Zufall" in ZEIT ONLINE.


Diana Hömmen
Diana Hömmen
Foto: privat

Löningen-Benstrup (kobinet) Diana Hömmen aus Niedersachsen sind in diesen Tagen zwei Themen besonders wichtig. Schulgesundheitspflege komme in Niedersachsen kaum vor, sei aber für die Inklusion enorm wichtig. Zudem ist ihr die Pflege sehr wichtig, so dass sie auf zwei wichtige Tage hinweist. Heute, am 11. Mai ist der School Nursing Day und am 12. Mai wird der Tag der Pflegenden begangen.


Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Über 600 Aktionen und Veranstaltungen wurden zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland in der Zeit vom 23. April bis 8. Mai durchgeführt. Nach den coronabedingten Einschränkungen während der letzten beiden Jahre gingen behinderte Menschen und ihre Verbündeten wieder auf die Straße und zeigten Flagge für Inklusion und Barrierefreiheit. Sie machten aber auch deutlich, wo behinderte Menschen noch immer massiv diskriminiert werden. Und das ist nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul auch gut so, denn die letzten Tage haben seiner Meinung nach auch gezeigt, wie wichtig der Einsatz für die Menschenrechte behinderter Menschen auch heute noch ist.


Screenshot mit Text Bundesfachstelle Barrierefreiheit Leichte Sprache
Scrennshot Ausschnitt Webseite der Bundesfachstelle Barrierefreiheit
Foto: Screenshot

Berlin (kobinet) Der Versuch, den Newsletter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit zu abonnieren, brachte mich auf eine unverständliche Webseite. Völlig ohne Zusammenhang zum Ablauf des Bestellvorganges erhielt ich den Hinweis "Kontaktbestätigung. Ihre Nachricht wurde erfolgreich versendet. Vielen Dank!" . Kein Hinweis auf eine versendete Bestätigungsmail für den entgültigen Abschluss des Abonniervorgang, nichts, kein weiterer Hinweis.
Da ging mir einiges durch den Kopf.


Logo der Vereinten Nationen
Gesundheit ist ein universelles Menschenrecht
Foto: Vereinte Nationen

Berlin (kobinet) Deutschland ist zur Durchsetzung der Menschenrechte aller Menschen verpflichtet. Dazu gehört auch geflüchteten Menschen alle Menschenrechte zu gewähren. Der Zugang zu gesundheitlicher Unterstützung unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion und Aufenthaltsstatus ist ein Menschenrecht, zu dem sich Deutschland in mehreren völkerrechtlich bindenden Abkommen bekannt hat [1a]. Für fliehende Menschen [1b] sind zunächst die wichtigsten Fragen: ob eine Unterkunft und finanzielle Unterstützung sichergestellt sind, ob die Anträge an der richtigen Stelle gemacht wurden, ob Kontakt zur Familie und Freunden im Herkunftsland besteht und ob ankommende Kinder und Jugendliche Kita- und Schulplätze erhalten. Oft zeigt sich der Bedarf an psychosozialer Unterstützung erst nach einiger Zeit, wenn grundlegende Fragen der Unterbringung und Verpflegung geklärt sind.


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Bonn (kobinet) Der assistierte Suizid ihrer Kinderfreundin, die die gleiche Behinderung hatte wie sie, beschäftigt Dr. Annette Standop und andere Menschen mit einer Behinderung sehr. Dr. Annette Standop hat daher in einem von ihr auf Facebook veröffentlichten Beitrag die Frage aufgeworden: Gibt es eine Plficht zu leben? Im folgenden veröffentlichen wir den Beitrag von Dr. Annette Standop, den diese freundlicherweise zur Veröffentlichung in den kobinet-nachrichten freigegeben hat und der auf Facebook bereits für rege Diskussionen sorgt.


Bonn (kobinet) Kategorien Meinung

Horst Frehe vor ISL-Logo
Horst Frehe vor ISL Logos
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin/Bremen (kobinet) "Das Sterben behinderter und alter Menschen wird in Kauf genommen, um ein Freiheitsideal des 'laissez fair' von der FDP zu huldigen! Damit leistet die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien einen Offenbarungseid für die notwendige Gestaltung von Schutzvorschriften, die Menschen mit Beeinträchtigungen und alte Menschen wirksam schützen können." Die bringt Horst Frehe vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in seinem Kommentar zum Scheitern der Impfpflicht im Bundestag zum Ausdruck.


Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die älteren Leser kennen den Wettbewerb um barrierefreie Webseiten, den Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen von 2003 bis 2010 jährlich durchführten. Die BIENE war eine sehr begehrte Trophäe für Website-Entwickler und Web-Agenturen.
BIENE steht für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten".

Heute steht über der Webseite "Der BIENE-Wettbewerb war ein Projekt der Stiftung Digitale Chancen in Kooperation mit Aktion Mensch von 2003 - 2010.Diese Webseite wird nicht weiter aktualisiert."

Einen kleinen Vergleich möchte ich versuchen.


Figur aus Draht mit hochzeigenden Armen
Unterstützung selbst gestalten
Foto: JL

Berlin (kobinet) „Es ist nicht nur Angelegenheit des Staates, einfach Gesetze zu erlassen. Wir alle müssen neue Wege der Entdeckung finden, neue Wege den Willen und die Vorlieben der Menschen freizusetzen.“ [1]

Der folgende Artikel soll Konfliktpunkte des reformierten Betreuungsrechts aufzeigen und plädiert in den Schlussfolgerungen, trotz offenbleibender Kontroversen, dafür: die Entwicklung der Formen von unterstützter Entscheidungsfindung nicht den Anderen zu überlassen, sondern mit dem Wissen und den Ideen aus der Betroffenenbewegung voranzutreiben.


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Porträt von Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Susanne Göbel

Bayreuth (kobinet) Manchmal führt eine Krise oder Notsituation dazu, dass Dinge danach anders bzw. besser gemacht werden. Nach dem Großbrand in einer Werkstatt für behinderte Menschen in Bayreuth im Jahr 2020 scheint dies zumindest in Sachen Inklusion nicht der Fall zu sein, bemängelt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, entsteht dort nun nämlich eine neue Förderstätte direkt neben der neu aufgebauten Werkstatt für behinderte Menschen.


Bayreuth (kobinet) Kategorien Meinung

Text: Bericht der Bundesrepublik Deutschland an die Europäische Kommission ...
Titelseite des 1. Berichtes der Überwachungsstelle BFIT-Bund 2021
Foto: Screenshot

Berlin (kobinet) Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat zum Jahresende 2021 der EU den Bericht über die Barrierefreiheit der Webseiten deutscher Ämter vorgelegt. Nun hat Barrierekompass dazu Stellung (anatom5.de) genommen. Inzwischen hat die EU ihr "Web Accessibility Directive - Monitoring reports" veröffentlicht.

Was kann man dazu sagen?


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Schlängellinie mit Pfeil
Rechtsprechung zu ärztlichen Zwangsmaßnahmen
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Das Spannungsfeld zwischen staatlich zu sichernden, individuellen Freiheitsrechten und staatlich zu garantierenden Schutzpflichten zeigt sich insbesondere beim Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das Recht auf Unversehrtheit ist in Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes (GG) geregelt. Dort heißt es: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“

Was bei körperlich erkrankten Menschen selbstverständlich ist, nämlich das Recht auf Erkrankung und Ablehnung einer Behandlung, wird sogenannt "entscheidungsunfähigen Erkrankten" versagt (siehe z.B. zuletzt 2 BvR 1866/17, Rn. 70-73).


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Schild: Halt! Bitte Leichte Sprache
Logo: Halt! bitte leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

Berlin (kobinet) Anfang 2020 war "Kick-off des DIN SPEC-Projektes zum Thema „Empfehlungen für Deutsche Leichte Sprache“ in Berlin. Initiator ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Referat Va 1 Gleichstellung behinderter Menschen." Siehe Artikel https://kobinet-nachrichten.org/2020/03/03/regelwerk-deutsche-leichte-sprache-startet/

Was ist daraus geworden?


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Titelseite mit Grafik, Autor Basanta E. P. Thapa
Titelseite Studie Barrierefreie Verwaltung
Foto: Kompetenzzentrum Öffentliche IT Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS

Berlin (kobinet) "Barrierefreiheit nervt." Fehlende Barrierefreiheit nervt mehr!.
In der Kurzstudie "FÜR MEHR BARRIEREFREIHEIT IN DER DIGITALEN VERWALTUNG" beschreibt der Autor Basanta E. P. Thapa, Kompetenzzentrum Öffentliche IT, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, den Zustand , die Hemmnisse und Lösungswege.

Eine kleine Inhaltsangabe und Kurzkommentar.


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin/Bremen (kobinet) Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat die Online-Veranstaltung Triage-Situationen diskriminierungsfrei gestalten des Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen, Arne Frankenstein, die am 17. Januar 2022 durchgeführt wurde, verfolgt und dazu für die kobinet-nachrichten einen Kommentar verfasst.


Berlin/Bremen (kobinet) Kategorien Meinung

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

München (kobinet) Während die Politik die von ihr angekündigte allgemeine Impfpflicht sehr zögerlich angeht, müssen sich Betroffene der einrichtungsbezogenen Impfpflicht weiterhin um ihren Personalstand sorgen. Am 20.12.2021 berichtete kobinet bereits über mögliche Auswirkungen dieser einrichtungsbezogenen Impfpflicht auf Lebensmodelle von Menschen mit Behinderung, deren Führung eines Selbstbestimmten Lebens von persönlicher Assistenz abhängig ist. Der Artikel hat große Wogen geschlagen und die kobinet Redaktion erhält viele Leserbriefe zu dem Thema. Einer davon stammt von Ulrich Lorey vom Würzburger Zentrum selbstbestimmt Leben (Wüsl e.V.), den wir folgend veröffentlichen.


München (kobinet) Kategorien Meinung

Text Bericht der Bundesrepublik Deutschland an die Europäische Kommission
Titelseite des Berichtes der BRD an die EU Überwachung der Barrierefreiheit vom 23.12.2021
Foto: HT screenshot

Berlin (kobinet) Haben Sie schon den "Bericht der Bundesrepublik Deutschlandan die Europäische Kommission über die periodische Überwachung der Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen von Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen gemäß Artikel 8 der Richtlinie (EU) 2016/2102 (1. Berichtszeitraum 01.01.2020 - 22.12.2021)", erstellt von der Überwachungsstelle BFIT-Bund, schon gelesen?
Haben Sie alles verstanden? Ich nicht.

kobinet berichtete schon https://kobinet-nachrichten.org/2022/01/06/bericht-ueber-einhaltung-der-barrierefreiheitsanforderungen-von-websites/


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

München (kobinet) Am 10. Dezember haben der Bundestag und der Bundesrat eine einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen (kobinet berichtete). Mittlerweile gibt es im Internet und speziell in den sozialen Medien beunruhigende Diskussionen. Auch bei kobinet melden sich Menschen mit Behinderung, die ihre Assistenz selbst organisieren und verzweifelt sind. Bereits die Maßnahme 3G am Arbeitsplatz bedeutet für viele Assistenznehmer*innen einen erheblichen Mehraufwand an Verwaltungsarbeiten. Mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht besteht bei vielen Menschen mit Behinderung nun eine akute Gefährdung ihres Assistenzmodells.


Nico Oppel
Nico Oppel
Foto: Frank Scheffka

Bremen (kobinet) Mit einem Kommentar mit dem Titel "Zuhause ist der wichtigste Ort im Leben" hat sich der Fachleiter Wohnen beim Behindertenhilfeträger Martinsclub Bremen, Nico Oppel, zur Wohnsituation behinderter Menschen zu Wort gemeldet. Gerade in der Pandemie sei deutlich geworden, dass es an der Zeit ist, einen Paradigmenwechsel einzuläuten und Menschen mit einer Beeinträchtigung den Weg in die eigenen vier Wände zu ebnen.


der Test zeigt 2 Fehler und 4 Warnungen, siehe Text
Screenshot Testergebnis Kontaktformular, aufgenommen 10.12.2021
Foto: Hubertus Thomasius

Berlin (kobinet) BFIT-Bund schweigt weiter. Und so habe ich Zeit, mich einmal mit der Barrierefreiheit der Website https://bfit-bund.de zu beschäftigen. Vielleicht kann ich etwas lernen. Diese Website haben doch die besten Profis gemacht und gepflegt.


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“.

Mein Cringe-Beitrag vom 17.11.2021 hat keine Reaktion der Überwachungsstelle BFIT-Bund ausgelöst. Ist etwa meine Annahme richtig? Ist BFIT-Bund abhängig?


rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Ich schäme mich …


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Ich schäme mich …


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Porträt von Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Auch wenn die täglichen Zahlen zur Corona-Pandemie immer frustrierender und erschreckender ausfallen und viele diese gar nicht mehr hören wollen, so stellt die Marke von nunmehr über 100.000 Menschen, die an den Folgen der Corona-Pandemie verstorben sind, für kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul eine Zahl dar, die Erwähnung finden muss. Denn für ihn sind nun einschneidende Maßnahmen nötig, um weitere Opfer der Pandemie zu verhindern, wie er in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten schreibt.


Kassel (kobinet) Kategorien Meinung

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Mit dem Koalitionsvertrag unter der Überschrift "Mehr Fortschritt wagen“ ist es nach Ansicht der Sprecherin der LIGA Selbstvertretung Dr. Sigrid Arnade zwar gelungen, mehr Barrierefreiheit zu wagen, es steht aber noch der Auftrag aus, mehr UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) zu wagen, den diese findet im Koalitionsvertrag keinerlei Erwähnung. Dr. Sigrid Arnade hat sich den Koalitionsvertrag in Sachen Behindertenpolitik angeschaut und stellt in ihrem Kommentar Licht und Schatten dar.


Popup des Datumeingabe  Kombiniertes Eingabefeld
Screenshot Detail kombiniertes Datumeingabefeld, mit Screereader nicht nutzbar
Foto: ht Screenshot

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“.

Ich schäme mich …


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Gelbes Schild mit Text Taxi
Taxi Schild
Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Das Wort ist in Deutschland das Wort des Jahres 2021 geworden.

Ich schäme mich …


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Flagge UN
Flagge UN
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Das Wort ist in Deutschland das Wort des Jahres 2021 geworden.

Ich schäme mich …


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Flagge UN Blau mit Symbol Lorbeerkranz um Weltkugel
Flagge UN
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Autorin Julia Dumsky sandte uns Ihren Text zu, den wir sehr gern veröffentlichen.

"heute, 12 Jahre nach dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), herrschen noch eklatante Missstände in Deutschland vor. Was mir daran aber zunehmend auffällt, ist die mangelnde gesellschaftliche Empörung darüber, was vermutlich viele Gründe hat. Sicher ist es aber ein Symptom der gesellschaftlichen Haltung gegenüber behinderten Menschen, die oft nicht als gleichwertig betrachtet und denen nicht auf Augenhöhe begegnet wird."


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Krankenhausbett mit Aufschrift "und nun?"
Krankenhausbett mit "Galgen" und der Beschriftung: "und nun?"
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Die scheidende Bundesregierung hat das Gesetz zur Assistenz im Krankenhaus nachgebessert. Noch immer bleiben viele enttäuscht und sprichwörtlich allein gelassen zurück. Aus unerfindlichen Gründen wurde dem Fragment einer Lösung ein weiteres Teil hinzugefügt - und tunlichst eine Lösung für alle behinderte Menschen vermieden. Warum nur?


Hollenbach (kobinet) Kategorien Meinung

Blick auf ein Dorf
Blick auf ein Dorf
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Nun sind es schon 31 Jahre, als der Tag der Deutschen Einheit zum ersten Mal am 3. Oktober begangen wurde, und es sind schon fast 32 Jahre, seit viele Menschen in der damaligen DDR mit ihrer friedlichen Revolution massive Veränderungen erreichten. Also wieder ein Tag, an dem heute auf das Große und Ganze der deutschen Einhait geblickt wird, aber auch ein Tag, an dem sich der Blick auf das Detail lohnt, wo Einheit, wo Vielfalt gelungen ist, wo nicht und was wir zukünftig für mehr Einheit und Vielfalt tun können.


Kassel (kobinet) Kategorien Meinung

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Osnabrück (kobinet) Wahlkämpfe sind eigentlich eine gute Zeit für Politik und Medien, um wichtige Themen zu platzieren und Debatten anzustoßen. Kommt dann noch ein passender Impuls von außen, ist eigentlich alles perfekt angerichtet. Eigentlich. Dass es manchmal ganz anders kommt, müssen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige derzeit leidvoll erfahren. Denn trotz einer Steilvorlage wird das gesellschaftlich so immens wichtige Thema Inklusion von den Parteien und den Medien hartnäckig ignoriert. Darüber berichtet der Journalist und Vater einer behinderten Tochter Marco Hörmeyer in seinem Essay, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.


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Alexander Ahrens
Alexander Ahrens
Foto: Franziska Vu

Berlin (kobinet) "Lasst Menschen im Rollstuhl nicht vor 6 Uhr am ICE auf dem Bahnsteig ohne Einstiegshilfe stehen, sondern veranlasst den Bau stufenloser Züge. Lasst Apps auf dem Smartphone so programmieren, dass blinde Menschen alleine eine Pizza bestellen können. Hört auf damit, neue Sonderschulen, Behindertenwerkstätten und Wohnheime zu bauen – in denen am Ende gefoltert und gemordet wird", so lautet der Appell von Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in seinem Gastkommentar für die taz in deren Reihe zu Diversity.


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg (kobinet) "Inklusion ist ein Menschenrecht. Für manche Menschen ist die Heimunterbringung während der Pandemie zur tödlichen Falle geworden." Dies schreibt der Journalist Franz-Josef Hanke in seinem heutigen Beitrag für die kobinet-nachrichten, in dem er sich mit tödlichen Heimen und der präklinischen Triage beschäftigt.


Marburg (kobinet) Kategorien Meinung

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die Reaktionen auf die Bundestagsdebatte und vor allem auf den Inhalt des am späten Abend des 20. Mai mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD verabschiedeten Barrierefreiheitsstärkungsgesetz sind vielfältig. Vonseiten derjenigen, die tagtäglich mit Barrieren konfrontiert und dadurch massiv behindert werden, reicht dies von massivem Frust, über Polemik bis unglaublichem Ärger. So hat sich auch die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung Dr. Sigrid Arnade mit einem äusserst verärgerten Kommentar nach dem Beschluss des Bundestages in Anlehnung an die Wutrede von Greta Thunberg zu Wort gemeldet und an die verantwortlichen Abgeordneten gewandt. In ihrem Aufschrei fragt bzw. sagt Dr. Sigrid Arnade, die über zwei Wochen mit dem Mehr Barrierefreiheit Wagen durch Deutschland getourt ist, um für ein gutes Barrierefreiheitsgesetz zu werben: "How dare you?!" was sich mit "Wie konnten Sie es wagen?!" in deutsch übersetzen lässt.


Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Der Rechtsanwalt Dr. Martin Theben hat sich die Beschlussempfehlung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales zur heutigen Abstimmung zum Barrierefreiheitsstärkrungsgesetz angeschaut und hat dazu eine klare Meinung in seinem Kommentar vor der anstehenden Bundestagsdebatte: "So nicht!"


Blumenbeet
Triage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie?
Foto: JL

Berlin (kobinet) Wer gestern Morgen die Online-Zeitungen durchblätterte, fand in Zeitungen aus dem gesamten Bundesgebiet eine Meldung des DPA (Deutsches Presseamt) zu der Frage, wie es um die an- und ausstehenden Schulöffnungen aussieht. Politiker*innen und Verbändevertreter*innen fordern eine zügige Rückkehr zum Normalunterricht unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen wo nötig.


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die Referentin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, Jessica Schröder hat gestern am 17. Mai nicht nur die Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verfolgt, sondern sich auch gewaltig geärgert. Das wir aus ihrem Kommentar mehr als deutlich, den sie für die kobinet-nachrichten zur Anhörung und zum aktuellen Gesetzgebungsverfahren in Sachen Barrierefreiheit verfasst hat. Am 20. Mai stimmt der Bundestag über das Gesetz und entsprechende Änderungsanträge abschließend ab.


Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Porträt von Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Das Leitwort zum 3. Okumenischen Kirchentag, der heute am 16. Mai in Frankfurt am Main zu Ende geht, hätte nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit "schaut hin" angesichts der Gewalttaten in Behinderteneinrichtungen nicht besser gewählt werden können. In seinem heutigen Kommentar plädiert er jedoch dafür, das Leitwort zu erweitern: "schaut hin - und sorgt endlich für echte Inklusion".