Nachrichten

Inklusionsbeirat in Kaiserslautern gewählt

Wahlzettel
Bild: omp

Es ist geschafft: Nun hat auch Kaiserslautern eine Interessenvertretung behinderter Menschen. Vor kurzem wurden dort die Mitglieder des neu geschaffenen Inklusionsbeirates gewählt. Dafür wurde mit dem Gelände der Gartenschau ein guter Ort gewählt, denn die Gartenschau wird als Integrationsbetrieb seit vielen Jahren erfolgreich betrieben.

weiter zu Nachricht Inklusionsbeirat in Kaiserslautern gewählt

70 Jahre Grundgeseetz: Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen

Prof. Dr. Beate Rudolf
Bild: DIMR/S.Pietschmann

Das Grundgesetz wird heute 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Ein wesentlicher Grund für die Erfolgsgeschichte des Grundgesetzes ist die zentrale Stellung, die die Grund- und Menschenrechte dort einnehmen. Wer das Erfolgsmodell Grundgesetz fortsetzen will, muss daher die Achtung der Grund- und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen."

weiter zu Nachricht 70 Jahre Grundgeseetz: Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen

Integrationsfest weicht nicht rechter Veranstaltung in Plauen

Drei rote Ausrufezeichen
Bild: ForseA e.V.

In Plauen soll das Integrationsfest "Voll Normal" am kommenden Samstag auf dem Theaterplatz wie geplant stattfinden. Die Diakonie Auerbach und die Stadt Plauen wollen der später angemelddeten Aktion der Partei Der Dritte Weg in unmittelbarer Nachbarschaft am Landratsamt nun doch nicht weichen. Vielmehr wollen die Stadt und die Diakonie ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen, wie die Freie Presse in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

weiter zu Nachricht Integrationsfest weicht nicht rechter Veranstaltung in Plauen

Lebenshilfe für barrierefreies Europa

Sebastian Urbanski
Bild: Privat

Die Lebenshilfe hat heute ihre Forderung nach einem barrierefreien Europa bekräftigt. Vorstandsmitglied Sebastian Urbanski betonte vor den Europa-Wahlen, die EU solle allen ihren Bürgerinnen und Bürgern gleiche Chancen ermöglichen. „Für uns Menschen mit Behinderung bedeutet das zuallererst Barrierefreiheit", sagt Urbanski. Damit sei nicht nur der Fahrstuhl für Rollstuhlfahrer oder die piepsende Ampel für blinde Menschen gemeint.

weiter zu Nachricht Lebenshilfe für barrierefreies Europa

Zustimmung zur Grundrente von Sozialverbänden

Geldscheine
Bild: omp

Der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Sozialverband Deutschland SoVD äußerten sich zustimmend zu den Grundrenten-Plänen der SPD und dem von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Finanzminister Olaf Scholz vorgelegtem Finanzierungskonzept.

weiter zu Nachricht Zustimmung zur Grundrente von Sozialverbänden

Probleme mit gesetzlicher Betreuung

Symbol Paragraf
Bild: ht

Immer wieder berichten behinderte Menschen und ihre Angehörigen über Probleme mit gesetzlichen Betreuer*innen. Auch die kobinet-nachrichten erreichen immer wieder solche Berichte, wie der von Angelika Rapp, die Mutter eines schwerstbehinderten 31-jährigen Sohnes ist, dessen Behinderung durch einen Ärztefehler verursacht wurde. Nach jahrzehntelangem Kampf mit der Haftpflichtversicherung des damaligen Arztes wurden sie im Jahr 2012 in eine Abfindungszahlung durch die Versicherung gedrängt. "Vor vier Jahren ist ein gerichtlich bestellter Betreuer in unser Leben getreten, der von Anfang an gegen mich arbeitete", schreibt sie. Freunde und Nachbarn haben für sie eine Petition gestartet, die mittlerweile von über 9.000 Menschen unterzeichnet wurde und die am 23. Mai dem Betreuungsgericht Kandel übergeben werden soll.

weiter zu Nachricht Probleme mit gesetzlicher Betreuung

No Limits - Sport für Alle in Würzburg

Eli Osewald mit Augenbinde an der Tischballplatte
Bild: ISL

Spannende Wettkämpfe, sportliche Highlights und faszinierende Sportler*innen gab es vor kurzem auf dem Gelände des Sportzentrums der Universität Würzburg zu bestaunen. Unter dem Motto "No Limits" konnten zum bereits vierten Mal Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam mit Spitzensportlern aus verschiedenen Disziplinen einen Tag lang Spaß haben und neue Sportarten ausprobieren. Mit dabei war auch die Inklusionsbotschafterin Eli Osewald, die sich seit längerem u.a. für die Verbreitung der Sportart Tischball einsetzt und im Podcast zu der Veranstaltung mitgewirkt hat.

weiter zu Nachricht No Limits - Sport für Alle in Würzburg

Baden-Württemberg verleiht ersten Integrationspreis

Wappen Baden-Württembergs
Bild: Public Domain

Der Landespreis für Integration wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in Baden-Württemberg verliehen. Bewerben konnten sich Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Initiativen, Kommunen, Schulen und Verbände, die sich in besonderer Weise für Integration und Zusammenhalt in Baden-Württemberg einsetzen. Es waren insgesamt 380 Bewerbungen eingegangen.

weiter zu Nachricht Baden-Württemberg verleiht ersten Integrationspreis

Mensch zuerst: Infos zur Stiftung Anerkennung und Hilfe

Logo von Mensch zuerst
Bild: Mensch zuerst

Noch bis zum 31. Januar 2020 können Menschen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Psychiatrien früher Unrecht und Leid erfahren haben, Anträge bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe stellen. Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, hat nun ein Sonderheft in Leichter Sprache herausgegeben, in dem sie erklären, worum es bei der Stiftung geht und für welche Jahre Anträge zur Anerkennung des erlebten Unrechts und Leids beantragt werden können.

weiter zu Nachricht Mensch zuerst: Infos zur Stiftung Anerkennung und Hilfe

Bundestag beschloss bessere Vergütung von Berufsbetreuer*innen

Budget, Geldscheine
Bild: Irina Tischer

Der Bundestag hat letzte Woche beschlossen, die seit fast 14 Jahren unveränderte Vergütung von beruflichen Betreuerinnen und Betreuern um durchschnittlich 17 Prozent zu erhöhen. Das bisherige Vergütungssystem aus der Kombination von Stundensätzen und Stundenzahlen wird durch fallbezogene Monatspauschalen abgelöst. Nun muss nach Informationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe noch der Bundesrat zustimmen, damit das Gesetz so schnell wie möglich in Kraft treten kann.

weiter zu Nachricht Bundestag beschloss bessere Vergütung von Berufsbetreuer*innen
zu weiteren Nachrichten >>

Kolumne

Quo vadis Behindertenhilfe?

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Die Landesrahmenverträge zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) sind auf der Zielgeraden. Ziemlich viel Aufregung in den Ländern herrschte, als es darum ging, das jeweilige Instrument zur Erfassung des individuellen Hilfebedarfs zu bestimmmen. Die sind nun festgelegt und jetzt kann es also losgehen mit der Bedarfsermittlung.

Da es jedoch keinen Rechtsanspruch auf einen Bedarf, sondern auf eine (bedarfsgerechte) Leistung gibt, ist die Frage nach der Leistung die zentrale Frage im ganzen BTHG. Wir müssen jetzt über Leistungen reden! Da sieht es allerdings wesentlich ruhiger aus, als bei den teilweise sehr hitzig geführten Debatten über das "richtige" Bedarfserfassungsinstrument. Das könnte sich rächen.

weiter zu Nachricht Quo vadis Behindertenhilfe?
Zu den weiteren Kolumnen >>

TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

zu den TV-Tipps >>