Nachrichten

Erholung zwischen Prignitz, Uckermark und Lausitz

Deckblatt der Ausgabe 2019 der Broschüre Brandenburg für alle
Bild: TMB

Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um Informationen zu Reisezielen in Brandenburg. Wasser, Wald und viel Ruhe sowie interessante historische Orte und lebendige Städte hat Brandenburg zu bieten. Wer Erholung mit Natur- und Kulturerlebnissen verbindet, ist hier genau richtig. Für erholungssuchende Urlauber, die von weiter her anreisen, ist zudem die Nähe zur Hauptstadt passend - Brandenburg und Berlin lassen sich gut verbinden. Für mobilitätseingeschränkte Reisende ist zudem sehr hilfreich, dass es zu Brandenburg umfangreiche Informationen zur Barrierefreiheit gibt.

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Aktion zur Assistenzgerechtigkeit

Bild von der Assistenz-Aktion in Borna am 22.3.19
Bild: Jens Merkel

Am 22. März fand in Borna die erste Aktion zum Thema #Assistenzgerechtigkeit im Landkreis Leipzig statt. Wie der Vorsitzende des Muldentaler Assistenzverein, Jens Merkel, mitteilte, waren es zwar nur wenige Teilnehmer*innen, aber mehrere Besucher des Infostandes informierten sich über das Thema Assistenz und seine Auswirkungen im Landkreis Leipzig. Hier wussten viele nicht, dass beispielsweise die Leistungen für Assistenz meistens einkommens- und vermögensabhängig sind.

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Inklusionsbotschafter*innen für mehr Tempo bei Inklusion

Bunte Gruppe
Bild: ISL

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums zum Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland am 26. März 2009 fordern die derzeit 100 Inklusionsbotschafter*innen mehr Tempo bei der Verwirklichung der Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. "Vieles geht in Deutschland in Sachen Inklusion viel zu langsam. Doch Inklusion geht uns alle an und wir alle können in den Bereichen, in denen wir aktiv sind, etwas ganz Konkretes tun, damit behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt leben können und von Anfang an willkommen sind“, erklärte Susanne Göbel, Koordinatorin des Modellprojektes "Inklusionsbotschafter*innen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion".

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Erfüllung der Pflichtquote in der Bundesverwaltung

Paragraphen
Bild: omp

Auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hin teilt die Bundesregierung mit, dass in den Behörden der Bundesverwaltung im Jahr 2016 (aktuellste, vorliegende Zahlen) 7,6 Prozent der Beschäftigten schwerbehinderte Menschen waren. Die Privatwirtschaft habe dagegen nur eine Quote von 4,1 Prozent erreicht, so die Regierung.

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Special Olympics World Games Abu Dhabi 2019 erfolgreich beendet

SOD - Delegation zu den Special Olympics World Games 2019
Bild: Special Olympics Deutschland

Die 229 Personen umfassende Deutsche Delegation hat sich bei den Special Olympics World Games in Abu Dhabi mit ihren sportlichen Leistungen, ihrem Auftreten und ihrem Teamspirit hervorragend präsentiert und Deutschland als Gastgeber der nächsten Weltsommerspiele würdig vertreten. Die World Games 2019 wurden gestern mit der Abschlussfeier im Zayed Sports City Stadium in Abu Dhabi beendet.

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Bremen: Zwischenbilanz zur schulischen Inklusion

Bild von der Veranstaltung am 19.3.19 in Bremen
Bild: frank scheffka

Über 300 Bremerinnen und Bremer zogen bei einer Veranstaltung eine Zwischenbilanz zur schulischen Inklusion. Eine Dekade UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Bremer Schulreform haben der Landesbehindertenbeauftragte aus Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, sowie der Verein Eine Schule für Alle Bremen am 19. März zum Anlass genommen und zur Veranstaltung "Schulische Inklusion in Bremen – Bilanz und Perspektiven" geladen.

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Rentenniveau langfristig bei 53 Prozent sichern

Adolf Bauer (SoVD-Präsident und DBR-Sprecherratsvorsitzender)
Bild: ROBERT-SCHLESINGER.com

Zur geplanten Anhebung der Renten um über drei Prozent hat sich der Präsident des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, zu Wort gemeldet und gefordert, dass das Rentenniveau langfristig bei 53 Prozent gesichert werden müsse. "Es ist ein sehr positives Signal, dass die Rente um mehr als drei Prozent steigen soll. Gleichwohl reicht es nicht aus, das Rentenniveau nur bis zum Jahr 2025 zu stabilisieren", betonte der SoVD-Präsident.

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Natalie Dedreux: Petition gegen Bluttest als Kassenleistung

Natalie Dedreux
Bild: change.org

Die 20jährige Aktivistin Natalie Dedreux hat eine Petition gegen den umstrittenen Down-Syndrom-Bluttest als Kassenleistung gestartet und zum Welt-Down-Syndrom-Tag klar gestellt: "Menschen mit Down-Syndrom sollen nicht aussortiert werden!". Natalie Dedreux lebt mit dem Down-Syndrom. Die Kölner Aktivistin erlangte bundesweite Bekanntheit, als sie 2017 Bundeskanzlerin Merkel in der ARD-Wahlarena mit dem Thema Spätabbruch von Menschen mit Down-Syndrom konfrontierte, wie es in einer Presseinformation von change.org heißt, auf deren Plattform die Petition gestartet wurde.

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Gemeinsame Erklärung in Brüssel unterzeichnet

Symbol Ausrufezeichen
Bild: ht

Das Land Baden-Württemberg und Ostbelgien arbeiten künftig in den Bereichen Antidiskriminierung, Demokratieförderung, Extremismusprävention und in interkulturellen Angelegenheiten noch enger zusammen. Am heutigen Internationalen Tag gegen Rassismus unterzeichnete Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) in Belgien, Oliver Paasch, eine entsprechende Erklärung in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel.

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AfD will Bonus statt Pflichtquote

Paragraphen
Bild: omp

 Nach Informationen des Pressedienstes des Deutschen Bundestages fordert die AfD-Fraktion ein Bonus-System statt der gegenwärtigen Pflichtquote, um Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen. Gegenwärtig besteht die Verpflichtung für Arbeitgeber ab 20 Beschäftigten fünf Prozent der Arbeitsplätze an Schwerbehinderte zu vergeben. Bei Verletzung dieser Quote wird eine Ausgleichsabgabe gefordert.

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Kolumne

Inklusion - Koste es, was es wolle!

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) feiert in Deutschland dieser Tage ihren zehnten Geburtstag. In diesem Zeitraum ist mehr als deutlich geworden, dass die Schaffung eines inklusiven Gemeinwesens eine Mammutaufgabe ist, die nicht aus der Portkasse zu finanzieren sein wird.

Eine "Inklusion nach Kassenlage" wird der Bedeutung und der Intention der Konvention nicht gerecht. Es nützt nichts: Wir müssen über Geld und Finanzierbarkeit reden. Auch und gerade zum zehnten Geburtstag.

Ein Option könnte sein, den in die Jahre gekommenen "Solidaritätszuschlag" durch einen "Inklusionszuschlag" zu ersetzen...

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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Neu hinzugefügte Termine

Barrierefreie Dokumente mit Microsoft Office ICAL

Montag, 6. Mai 2019 von 13:00 bis 16:00

Tag der Begegnung ICAL

Samstag, 25. Mai 2019 von 10:00 bis 20:00