Nachrichten

Stimmungmache gegen Inklusion?

Drei rote Ausrufezeichen
Bild: ForseA e.V.

Wie die in Ludwigshafen erscheinende "Rheinpfalz" am 13.11.2018 berichtete, greift der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) bei den Haushaltsberatungen die Unterstützung für behinderte Menschen in Höhe von rund 11,5 Millionen Euro heraus, bei denen es im Wesentlichen um die Heimvermeidung ginge. Man werde mehr Personal benötigen, um das Ganze zu handhaben.

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Hartz IV überwinden

Grafik zeigt Logo des Paritätischen
Bild: Paritätischer Wohlfahrtsverband

Ausdrücklich unterstützt der Paritätische Wohlfahrtsverband die Überlegungen von SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzender Andrea Nahles und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zur Überwindung von Hartz IV. Die grundsätzlichen Aussagen gingen in die richtige Richtung. Die Grundsicherung müsse vom Hilfebeziehenden aus gedacht werden und dürfe sich nicht in erster Linie vom Gedanken leiten lassen, wie sich Missbauch verhindern lässt.

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Personenzentrierte Denkweise noch nicht in allen Köpfen angekommen

Dirk Bennewitz, Denise Wächter und Andreas Leopold von der EUTB Erfurt
Bild: Zukunft Sozialraum e.V.

Auch wenn es in Erfurt bereits eine Reihe von Erfolgen bei Persönlichen Budgets oder dem Budget für Arbeit gibt, auf die die Akteure der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) blicken können, betonen diese, dass die personenzentrierte Denkweise noch längst nicht in allen Köpfen angekommen ist, die die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes verlangt. kobinet Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Denise Wächter und Andreas Leopold über ihre bisherigen Erfahrungen mit der Teilhabeberatung und darüber, wo ein selbstbestimmtes Leben in Erfurt klappt und wo es klemmt.

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EX-IN Trialog-Landestreffen in Mainz

Silvia Meck
Bild: Silvia Meck

In Rheinland-Pfalz gibt es nach Informationen der Inklusionsbotschafterin Silvia Meck derzeit viele unterschiedliche Akteure, die den EX-IN-Ansatz in Rheinland-Pfalz weiter etablieren wollen. Als Ansprechpartnerin  von EX-IN Deutschland für das Land Rheinland-Pfalz wünscht sich Silvia Meck, dass der Trialog unter Betroffenen, Angehörigen und Professionellen auch in Rheinland-Pfalz gefördert wird. Deshalb hofft sie, dass möglichst viele am Landestreffen Rheinland-Pfalz der EX-IN Trialogischen Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz teilnehmen, das am Samstag, 24. November um 14:00 Uhr in der FeG Mainz, Kurt-Schumacher-Str. 43, in 55124 Mainz stattfindet.

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Kritik an Ausführungsgesetz in Brandenburg

Logo von Brandenburg.de
Bild:

Der Sozialausschuss des brandenburgischen Landtages diskutierte am 13. November in einer kontroversen Anhörung den Gesetzentwurf zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Brandenburg. Marianne Seibert, Vorsitzende des Landesbehindertenbeirats Brandenburg, kritisierte als Vertreterin der Interessen von Menschen mit Behinderungen den vorliegenden Gesetzentwurf und zeigte sich enttäuscht: "Dies entspricht nicht unserer Vorstellung eines modernen Teilhaberechts". Vor allem im Vergleich zum ersten Referentenentwurf, den das Sozialministerium im Sommer vorgelegt hatte, bedeute der jetzige Text eine "deutliche Verschlechterung".

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Stuttgart auf dem Weg zu mehr Inklusion

Bild von Simone Fischer
Bild: Axel Dressel

Simone Fischer ist davon überzeugt, dass das Ziel einer inklusiven Stadt letztendlich allen Bürgerinnen und Bürgern entgegen kommt. Deshalb freut sie sich darüber, dass viele der geplanten Maßnahmen auch mit entsprechenden Haushaltsmitteln unterlegt sind. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der neuen Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt Stuttgart, die in das Amt auch ihre eigenen Erfahrungen als kleinwüchsige Frau mit einbringen kann, über ihre Ziele und Möglichkeiten im neuen Amt.

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Protestaktion der BerufsbetreuerInnen in Berlin

Symbol Paragraf
Bild: ht

Unter dem Motto "Betreuung kann nicht jeder" versammelte sich heute Morgen eine Delegation des Verbandes der BerufsbetreuerInnen vor der Herbstkonferenz der JustizministerInnen in Berlin. Knapp 100 BetreuerInnen aus ganz Deutschland protestierten vor der Thüringischen Landesvertretung in Berlin.

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BW fördert weitere Toiletten für Alle

Budget, Geldscheine
Bild: Irina Tischer

Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg stellt weitere 200.000 Euro für die Einrichtung von öffentlichen Toiletten bereit, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit besonders schweren Behinderungen ausgerichtet sind. Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg bereits 39 solcher vom Land geförderten Toilettenanlagen, elf weitere sind in Planung.

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Barrierefreies Web zum Verstehen und Umsetzen

Hand auf einer Computertastatur
Bild: sch

Die europäische Richtlinie 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu Webseiten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen ist seit dem 23. September 2018 in Kraft getreten. Die grundlegenden Regelungen greifen und weitere gesetzliche Regelungen zur Umsetzung in Deutschland sind bereits erlassen worden oder werden dies in Kürze. Darauf hat eAbility.Comm – Agentur für Technik, Information, Lebenswelt - in ihrem Internetblog Barrierefreiheit erleben - grenzenlos leben hin und hat einen ersten von sechs geplanten Blogbeiträgen zum Thema Barrierefreies Web für Europa veröffentlicht.

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Referent*innenpool geht an den Start

Bild vom Treffen der CASCO-Referent*innen in Mainz
Bild: ISL

Die Arbeit am Modellprojekt "CASCO – vom Case zum Coach" läuft derzeit auf Hochtouren: Während in dieser Woche der zweite Jahrgang der Qualifikation im Hotel INNdependence in Mainz beginnt, geht zeitgleich der Referent*innenpool des Projektes an den Start. Dieses Angebot der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) richtet sich an alle Fort- und Weiterbildungsträger mit dem Ziel, im Bereich der Weiterbildung den Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention "Nichts über uns ohne uns" stärker als bisher zu verwirklichen, wie Grit Kühlborn von der ISL mitteilte.

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Kolumne

Revolution statt Reform!

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Mit dem 03. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, steht wieder einer dieser schicken Gedenktage im Kalender, an denen es sich für die behindertenpolitischen Sprecher der Parteien und die Vertreter von Institutionen und Verbänden immer ganz gut macht, wenn sie Nettigkeiten von sich geben. Unterdessen wird, wieder mal, kräftig an der Eingliederungshilfe rumgeschraubt und es ist bereits erkennbar, dass das wieder das Zeug zum Rohrkrepierer hat. Schluss mit der Reform(ei)erei! Wir brauchen endlich den menschenrechtlich konformen Systemwechsel. Dazu braucht es allerdings keine Reform, sondern eine Revolution!

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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