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Geh-denken-inklusiv auf Tour

Logo des Projektes geh denken inklusiv
Logo des Projektes geh denken inklusiv
Foto: ISL

Berlin / Brandenburg an der Havel (kobinet) "Wir gehen mit unserem Projekt (Un-)Wertes Leben on tour auf die Reise. Kommt uns besuchen an den Gedenkorten der Opfer und gebt ihnen mit uns eine mahnende Stimme. Wir brauchen euch! Es wird auch einen Live-Stream geben." Dies teilten Hanna Kindlein und Thomas Künneke vom von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit Unterstützung des Förderkreises Gedenkort T4 und des Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) initiierten Projekt "geh-denken-inklusiv“ mit. Ziel des Projektes ist es u.a., Menschen mit Behinderungen und deren Unterstützer*innen zu ermutigen, sich an der Erinnerungskultur der nationalsozialistischen "Euthanasie“-Morde und Zwangssterilisation zu beteiligen. Am 19. Juni geht es beispielsweise nach Wuhlgarten-Berlin und am 22. Juni nach Brandenburg an der Havel.

Tour 1: Wuhlgarten-Berlin am 19.06.2024
Link zum Programm: https://www.geh-denken-inklusiv.de/_files/ugd/3d455f_8dc59e019ef34ac09d4273f355708941.pdf

Tour 2: Brandenburg an der Havel am 22.06.2024
Link zum Programm: https://www.geh-denken-inklusiv.de/_files/ugd/3d455f_ce9571a09fce4a95ae2019d358cfb64b.pdf

„Die unsicheren politischen Zeiten, in denen immer mehr Menschen rechtspopulistischen und rechtsradikalen Ideen nachgehen, stehen für eine ausgrenzende Ideologie, der wir etwas entgegensetzen müssen. Die Auseindersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und deren Auswirkungen im Heute kann unsere politische Agenda der Vielfalt nachhaltig unterstützen. Deshalb haben wir das partizipative Projekt ‚geh denken inklusiv‘ ins Leben gerufen, um sich der Geschichte der NS-‚Euthanasie‘-Morde und Zwangssterilisation und deren Auswirkungen im Heute aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen anzunähern. Wir wollen Menschen mit Behinderungen und deren Unterstützer*innen ermutigen, sich an der Erinnerungskultur zu beteiligen“, heißt es vonseiten der Veranstalter*innen.