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Zwischen blühenden Rosen das Leben genießen

Parklandschaft mit Springbrunnen in Bildmitte, Rosenbeeten im Vordergrund und Staketbogen mit Rosen im linken Bildteile
Im Rosengarten in Forst (Lausitz)
Foto: PatLografie - Patrick Lucia

FORST (LAUSITZ) (kobinet) Die Reisezeit hat wieder begonnen und mit ihr auch die Hauptblütezeit der Rosen. Warum also nicht einmal in eine Stadt fahren, in der es viele dieser "Königinnen der Blumen" gibt. Im Südosten Brandenburgs, unmittelbar an der Grenze zur Republik Polen, lädt die Stadt Forst (Lausitz) zu Entdeckungen ein, welche vermutlich noch nicht jeder kennt.

Die Geschichte der Stadt Forst (Lausitz) reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück und sie wurde vor allem durch die Tuchmacher und Weber aus Schlesien zu einer wichtigen Industriestadt. Seit dem Jahr 1913 gibt es hier zudem eine Rosen- und Gartenausstellung, den heutigen Ostdeutschen Rosengarten – eigentlich ein wirklich guter Grund, einmal in diese Stadt zu fahren. Auf der 17 Hektar großen Garten- und Parkanlage sind dort zehntausende Rosenstöcke in fast 1000 Sorten zu bewundern.

Der Ostdeutsche Rosengarten besteht im Grunde genommen aus drei Teilen, dem Rosenpark, der Wehrinsel und der Reisigwehrinsel. Das Gelände ist weitgehend barrierefrei gestaltet – führt der Weg einmal über Treppen, dann gibt es dafür auch einen stufenfreien Wegabschnitt. Die Bemühungen um Barrierefreiheit werden gegenwärtig auch durch die Arbeit des Teams des Parks unterstützt, für alle Besucherinnen und Besucher Komfort für alle individuellen Ansprüche zu bieten. So sind, neben den Wegen des Geländes, auch Besucherzentrum, Park Café und Restaurant schwellenfrei zugänglich. Im Besucherzentrum kann ein taktiler Parkführer ausgeliehen werden. Die Internetseiten des Parks bieten Details zu den einzelnen Teilen des Geländes, einschließlich der Lage der Toiletten für Besucher mit Rollstuhl.

Wer den Rosengarten allein besser kennen lernen und erkunden möchte, kann dies mit einer kostenfreien Führung per Audioguide tun. Neben in deutscher und polnischer Sprache gibt es alle Erklärungen auch in Leichter Sprache.

Für die Anreise zum Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz) sollte sich das Navigationsgerät die Adresse: „Wehrinselstraße 42, 03149 Forst (Lausitz)“ merken. Weitere Informationen zum Rosengarten können auf dieser Internetseite nachgelesen werden. Diese Internetseite bietet dann auch die Angaben zu interessanten Veranstaltungen des Rosengartens. Informationen den Behindertenparkplätzen, zur Barrierefreiheit der Wege im Park sowie weiteren Hilfen stehen hier zur Verfügung .

Ja, und noch ein Hinweis für jene, die gern mit dem Rollstuhlbike unterwegs sind. Forst (Lausitz) ist Fahrradstadt. Nehmen Sie also Ihr Bike gern mit dorthin. Eine Tipp für eine Tour wird sich finden .

Eine interessante Sehenswürdigkeit verspricht das Industriemuseum Forst zu werden. Aber das wäre ein Tipp für einen späteren Besuch dieser Stadt denn gegenwärtig wird die frühere Tuchfabrik noch zum Textilmuseum umgebaut. Schon jetzt gibt es jedoch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rosengartens und des Textilmuseums Überlegungen für eine Vernetzung eines Erlebens ohne Barrieren in beiden Einrichtungen.

In Forst (Lausitz) gibt es mehrere Hotels, die auch Zimmer für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen anbieten. Dazu gehören die Hotels „Rosenstadt „, „Haufe “ und eine Ferienwohnung des MIWE Gesundheitszentrums. In der Innenstadt wurde seit dem Jahr 2013 an einer barrierefreien Umgestaltung gearbeitet . Das Gelände der Innenstadt ist weitgehend flach und so dürften man bei Spaziergängen mit Rollstuhl auf wenige Barrieren stoßen,

Die Stadt Forst (Lausitz) nimmt mit ihren Stadtteilen eine Gesamtfläche von mehr als 110 Quadratkilometer ein – ein Stadt der weiten Wege also. Entfernungen von fünf Kilometer dürften allein im Stadtzentrum normal sein. Die Reise mit dem eigenen Auto anzutreten, das ist somit eine gute Idee.

Die Anreise mit dem eigenen Auto ist zugleich einen gute Voraussetzung für einen Besuch auf der anderen Seite der Lausitzer Neiße zu einem Besuch von Schloss und Park Brody Der im Jahr1680 erbaute Palast wird von den jetzigen Besitzen wieder rekonstruiert und ein Spaziergang im Park, in dem schon der sächsische Kurfürst und polnische König August III. und Preußenkönig Friedrich II. wandelten, ist immer eine Erholung.