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Petition für barrierefreie Busse und Bahnen

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Baindt (kobinet) Marion Jurgovsky aus Baindt hat sich mal wieder so richtig über die Deutsche Bahn geärgert und hat auf der Plattform openpetition eine Petition gestartet. "Die Deutsche Bahn und den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei machen", lautet der Titel der Petition. Sie wird damit wahrscheinlich nicht erreichen, dass dies sofort erreicht wird, wenn man aber auf den Koalitionsvertrag der rot-grün-gelben Regierungskoalition blickt, müssten endlich entsprechende Initiativen kommen, damit der Weg zur Barrierefreiheit der Bahn und des öffentlichen Personennahverkehrs endlich entscheidend beschleunigt wird.

„Züge, Bahnhöfe, Busse, Haltestellen sind auch heute oft noch so gestaltet, dass sie nicht von allen gleichermaßen genutzt werden können. Ich greife hier die Deutsche Bahn heraus, denn das ist das größte Unternehmen im ÖPNV und zu einem Großteil in staatlicher Hand. Und obwohl Deutschland 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert hat, ist es bis heute für Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, nich möglich, spontan eine Zugfahrt zu unternehmen. Jede Fahrt muss 24 h im Vorraus angemeldet werden. Doch nicht jede Anmeldung wird angenommen. Immer wieder werden Planungen der Reisenden durchkreuzt, weil an einem Zug eine Rampe fehlt, an einem Bahnhof ein Aufzug defekt ist oder Servicepersonal fehlt. Auch Menschen mit Einschränkungen haben Termine, sowohl beruflich als auch privat, und sind auf den ÖPNV angewiesen. Wir brauchen einen ÖPNV, der für alle gleichermaßen nutzbar ist. Dazu gehört auch die entsprechende Ausstattung aller Bahnhöfe, Züge, Haltestellen, Busse für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen“, heißt es im Petitionstext.

Link zur Petition