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Niedersachsen fördert Barrierefreiheit in Praxen auf dem Land

Wappen Bundesland Niedersachsen
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Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Rund 800.000 Euro stellt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung bereit, um Hausärztinnen und Hausärzte auf dem Land bei der barrierefreien Ausgestaltung ihrer Praxen zu unterstützen. Dieser Betrag soll das Anschaffen höhenverstellbarer Untersuchungsmöbel sowie bauliche Änderungen unterstützen, um die Zugänglichkeit zur Praxis auch für Rollstuhlfahrende zu erleichtern, behindertengerechte Parkplätze und Toilettenanlagen einzurichten, Orientierungshilfen für sehbehinderte oder hörgeschädigte Patientinnen und Patienten anzuschaffen oder auch barrierefreie Kommunikationsmittel in der Praxis zu etablieren.

Gefördert werden bereits existierende, so genannte Bestandspraxen in Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Abwicklung der Förderung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN), die die konkreten Mittel an die einzelnen Hausärztinnen und Hausärzte weiterleitet.

„Der barrierefreie Zugang zur ambulanten Versorgung hat sich im Laufe der Jahre schrittweise verbessert, gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Barrierefreiheit sowohl durch die Integration von weiteren Beeinträchtigungsarten als auch durch neue technische Möglichkeiten. Diese Entwicklung will das Land mit der jetzt ausgelobten Förderung unterstützen, die wir seit Jahren fordern und ausdrücklich begrüßen, erklärt Thorsten Schmidt, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) zu dieser Förderung.