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Leichte Sprache schafft Teilhabe und Selbstbestimmung

Mann, der ein Buch zur Leichten Sprache in der Hand hält undden Daumen nach oben zeigt
Leichte Sprache - eine Voraussetzung fürTeilhabe und Selbstbestimmung
Foto: Lebenshilfe NRW

HÜRTH (kobinet) Die Leichte Sprache ist eine wichtige Möglichkeit, Informationen und Texte in einem solchen Maße verständlich zu gestalten, damit sie für alle Menschen leicht zugänglich sind. Der Landesverband der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen erinnert mit Blick auf den bevorstehenden Tag der Leichten Sprache daran, dass einige Menschen Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben – zum Beispiel Menschen mit geistiger Behinderung. Auch diesen Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen, macht Leichte Sprache unverzichtbar.

Von Leichter Sprache profitieren aber nicht nur Menschen mit geistiger Behinderung, sondern, so dieser Landesverband der Lebenshilfe, alle Personen, die Schwierigkeiten beim Verständnis komplizierter Texte wie etwa behördlichen Schreiben haben. Indem mehr Leichte Sprache in der Gesellschaft verwendet wird, steigt nicht nur die Selbstbestimmung und Teilhabe der Menschen mit geistiger Behinderung, sondern auch die Teilhabe dieser Personengruppen.

Menschen mit geistiger Behinderung sind oft auf Leichte Sprache angewiesen, um Informationen zu verstehen. Leider ist sie in der Öffentlichkeit noch nicht flächendeckend verbreitet.

Zu diesem Thema stellt der Landesverband der Lebenshilfe in Nordrhein-Westfalen fest: „Der Internationale Tag der Leichten Sprache erinnert daran, dass wir uns gemeinsam für eine inklusive und barrierefreie Kommunikation einsetzen sollten.“ Und fordert: „Lasst uns die Leichte Sprache zum Schlüssel für die Teilhabe aller Menschen machen!“