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VdK fordert sofortige Umsetzung des Rentenpaketes II

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Foto: Gerhard Bartz

DÜSSELDORF (kobinet) Mit dem Blick auf die heute veröffentlichten Zahlen zur Grundsicherung durch das Statistische Landesamt fordert der VdK in Nordrhein-Westfalen eine sofortige Umsetzung des Rentenpakets II. "Insbesondere Frauen sind betroffen, fast 60 Prozent von ihnen beziehen diese Leistungen. So kann es nicht weitergehen", betont der Vorsitzende dieses Landesverbandes Horst Vöge.

Frauen seien, wie der VdK feststellt, Opfer des Systems, weil sie häufig nur in Teilzeit arbeiten könnten, um Kinder zu erziehen und kranke Verwandte zu pflegen. „Wir müssen die Erwerbsquote von Frauen erhöhen“, sagt der VdK-Landesvorsitzende. Um dieses Ziel erreichen zu können, bedarf es einer höheren Anzahl von Tages- und Kurzzeitpflegeplätzen, Bildungseinrichtungen und Kitas. Der Staat muss in Betreuung, Bildung und Pflege investieren.

Darüber hinaus hält der VdK NRW einen höheren Spitzensteuersatz, eine Vermögenssteuer, höhere Steuern auf große Erbschaften und Kapitalerträge für unabdingbar. „Der Staat muss seine Einnahmenseite auf eine breitere Basis stellen, dann hat er auch die finanziellen Möglichkeiten, um die Sozialversicherungen zu stabilisieren“.

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