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Menschen mit Beeinträchtigung werden zu Gesundheitsexperten

Zehn Personen mit blauem T-Shirt der Speial Olympics bei der Gymnastik  auf einer Wiese
Bei der Schulung von Gesundheitsexperten in Ilmenau
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Mit dem Beginn des Jahr 2024 wurde eine weitere Phase des Projekts „Bewegung und Gesundheit im Alltag stärken (BeuGe)“ gestartet. Das Projekt wird von Special Olympics Deutschland (SOD) geleitet und durch das GKV-Bündnis für Gesundheit mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen bis Ende 2026 gefördert. Es verfolgt das Ziel, Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung zu Bewegungs- und Gesundheitsexpertinnen und -experten zu schulen.

Im Einklang mit dem diesjährigen Motto des Weltgesundheitstages „Recht auf Gesundheit“ setzen sich SOD und das GKV-Bündnis dafür ein, dass Menschen mit Beeinträchtigung leichter Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten. Durch die Schulung wird die Fähigkeit der Expertinnen und Experten gestärkt, ihre eigene Gesundheit zu verbessern und andere Menschen mit Beeinträchtigung zu einer gesunden Lebensweise zu motivieren.

„Das Projekt BeuGe hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. In der dritten Förderphase sind es mittlerweile acht Special Olympics Landesverbände, in denen die Arbeit an der Basis greift. Menschen mit Beeinträchtigung werden zu Expertinnen und Experten in eigener Sache. Sie erleben, was ein gesunder Lebensstil bedeutet und geben ihr Wissen an andere weiter. Solche Multiplikatoren sind Gold wert, um die Idee eines gesunden Lebensstils vorzuleben und um damit Überzeugungsarbeit zu leisten“, bewertet Prof. Dr. Manfred Wegner, SOD Vizepräsident Gesundheit und Bildung/Akademie, den Projektansatz.

Am BeuGe-Projekt beteiligen sich aktuell acht Special Olympics Landesverbände, die mit 40 Einrichtungen auf kommunaler Ebene zusammenarbeiten. Dazu zählen die Landesverbände: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.