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Ist die UN-Kritik an der Umsetzung der Inklusion in Deutschland gerechtfertigt?

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Berlin (kobinet) "Ist die UN-Kritik an der Umsetzung der Inklusion in Deutschland gerechtfertigt?" So lautet der Titel einer offenen Onlinediskussion, die auf der Internetseite von WOHLFAHRT INTERN angekündigt wird und auf die Hubert Hüppe die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Die kostenfreie Online-Veranstaltung findet am 19. April 2024 von 10:00 bis 11:00 Uhr statt.

„Der UN-Fachausschuss für die Rechte behinderter Menschen hat Deutschland für die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention kritisiert. Besonders die Deinstitutionalisierung bei Bildung, Wohnen und Arbeit komme nicht voran. Immer noch lebten und lernten zu viele behinderte Menschen in Sonderwelten. Der Weg in die Parallelwelt beginne häufig schon im Kindergartenalter“, heißt es in der Einladung zur einstündigen Online-Veranstaltung.

„Praktikerinnen und Praktiker betonen immer wieder, wie schwierig die Umsetzung der Inklusion ist. Sie scheitere allerdings nicht nur an den Institutionen, sondern auch an den Betroffenen selbst. Nicht alle wollten vollständig inkludiert werden. Es sei fragwürdig, allen Betroffenen pauschal die gleichen Anliegen und Ziele zu unterstellen. Sind Werkstätten und Wohnheime also doch erhaltenswert?“ heißt es weiter in der Einladung bei der folgende Teilnehmende diskutieren:

– Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesgesundheitsministerin a.D.

– Hubert Hüppe, Mitglied der CDU-Bundestagsfraktion und Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen (2010 – 2014)

– Wolfgang Tyrychter, Vorstand des Dominikus-Ringeisen-Werks, Bereich Teilhabe und Assistenz

Moderiert wird die Veranstaltung von Iris Röthig, Chefredakteurin Wohlfahrt Intern

Link zu weiteren Infos und zur Anmeldung