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Special Olympics Deutschland für gesundheitliche Förderung

Sportler sitzt neben einem Ohrenarzt und wird von diesem untersucht
Uwe Schuhmann bei der Untersuchung. Healthy Hearing (gesundes Hören).
Foto: SOD /Stefan Holtzem

BERLIN (kobinet) Um sich eigenverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern und bei Maßnahmen mitwirken zu können, benötigen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung Hilfe und Unterstützung in verschiedener Form: Information, Motivation, Erinnerung, Anleitung und praktische Hilfestellung. Hier setzt das Special Olympics Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® an und zielt neben der Verbesserung der Trainings- und Wettbewerbsfähigkeiten auf die Stärkung der Gesundheitskompetenzen ab. Es trägt dazu bei, Lücken im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention zu schließen.

Seit 20 Jahren setzt sich nun bereits Special Olympics Deutschland für die gesundheitliche Förderung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ein. „In 20 Jahren Healthy Athletes® wurden mehr als 58.000 kostenlose Untersuchungen und Beratungen durchgeführt. Warum das so wichtig ist, verdeutlichen die Ergebnisse unserer Höruntersuchungen: Bei einem Drittel der Athlet*innen werden Hörschwierigkeiten diagnostiziert, von denen der Großteil zuvor keine Kenntnis hatte. Das bedeutet: Menschen erfahren eine zusätzliche Einschränkung ihres täglichen Lebens, die nichts mit ihrer geistigen Beeinträchtigung zu tun hat. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung verdienen das gleiche ‚Recht auf Gesundheit‘“, erklärt Imke Kaschke, Direktorin Gesundheit bei Special Olympics Deutschland.

Seit 2022 ist Reynaldo Montoya als Gesundheitsbotschafter von SOD im Einsatz. Er berichtet zu dieser Tätigkeit: „Special Olympics möchte, dass alle Athletinnen und Athleten wissen, warum Gesundheit wichtig ist und was man dafür tun kann. Jeder kann sich kostenlos beraten und untersuchen lassen, bei Sportveranstaltungen von Special Olympics und auch in Wohneinrichtungen, Werkstätten oder Schulen.“