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Wolfgang Biermanski im Umspannwerk Recklinghausen

Wolfgang Biermanski an der Brailletastatur
Wolfgang Biermanski an der Brailletastatur
Foto: Piotrowski_2Dstudio.de

Recklinghausen (kobinet) Wolfgang Biermanski erkundert trotz seine Taubblindheit gerne die Umwelt und setzt sich dabei dafür ein, dass mehr taubblinde Menschen die Welt kennenlernen und gleichberechtigt teilhaben können. Nun war der unermüdliche Aktivist mit Anita Horn für die WDR2-Sendung "Raus in den Westen“ im Umspannwerk (Strommuseum) Recklinghausen unterwegs und hat sich dieses ertastet. "Das Umspannwerk ist wirklich für Jeden eine sehr interessante Adresse. Standest Du schon einmal so richtig unter Storm ??? Hier kannst Du es erleben", schreibt Wolfgang Biermanski in seinem Beitrag über den Ausflug auf Facebook.

„Direkt hinter dem Eingang gibt es gleich 2 Stationen, an denen Du richtig elektrisiert sein kannst. An Station 1 kannst Du an einer kleinen Kurbel drehen und damit Strom erzeugen. Du kannst mit Deinen Augen die erzeugten Blitze sehen, mit Deinen Ohren das Knacken hören und wenn Du danach zwischen die beiden Drähte fasst, bekommst Du einen kleinen Stomschlag. Keine Bange, dass sind nur 10.000 Volt. Vielleicht erinenrst Du Dich ja noch daran, als Du so vor 30 oder mehr Jahren über bestimmte Bodenbeläge gelaufen bist und dann auch geladen warst“, berichtet Wolfgang Biermanski. Und weiter beschreibt er: „An der zweiten Station geht es dann zu Zweit rund. Die Kurbel ist hier größer und man kann noch mehr in Bewegung bringen. Einer steht davor und Einer kurbelt. Derjenige, der vor der Trommel steht, wird voll Strom geladen. Das zeigt sich dann auch dadurch, dass bei dieser Person alle Haare hoch gehen. Wenn die Person an der Kurbel auch noch die Hand auf die Trommel legt, wird es noch elektrisierender.“

„Dann ging es zurück in die 50er Jahre Straßenbahn. Hier gibt es natürlich den originalen Führerstand abzutasten. Man kann auch am Seil ziehen und damit die Autos von der imaginären strße klinglen. Im Obergeschoß kann man dann in alle möglichen Elektrogeräte von Damals bis Heute eintauchen. Zum Beispiel kann man hier die Entwicklung vom ersten Wählscheiben-Telefon bis zum Handy unter die Finger nehmen. Auch die gleiche Entwicklung von Toastern, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen, Schreibmaschinen und Lampen laden zum abtasten ein“, heißt es weiter im Bericht von Wolfgang Biermanski.

Link zu weiteren Infos von Wolfgang Biermanski und zum vollständigen Bericht auf Facebook

Hier geht’s zum Mitschnitt von WDR2:

https://www1.wdr.de/…/umspannwerk-recklinghausen-124.html

Auch im TV bei „Hier und Heute“:

https://www.ardmediathek.de/…/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0c…