Menu Close

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung und die Nachhaltigkeitsziele

Logo der Fachstelle EUTB
Logo der Fachstelle EUTB
Foto: Fachstelle EUTB

Berlin (kobinet) Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 verabschiedet und damit 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (SDGs), für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. Die Agenda ist ein Fahrplan für die Zukunft, mit dem weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahrt werden. Im Newsletter der Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung wurde nun eine Themenreihe gestartet, durch die einige der Ziele näher beleuchtet und gezeigt werden soll, inwiefern die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) zur Erreichung der Ziele ihren Beitrag leistet.

Bedeutung der Ziele für Menschen mit Behinderungen

„Menschen mit Behinderungen müssen integraler Bestandteil aller Bemühungen zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele sein, um sicherzustellen, dass niemand in der Gesellschaft zurückgelassen wird und dass eine inklusive, nachhaltige Entwicklung erreicht wird. Folglich sind insbesondere die Ziele hochwertige Bildung, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, weniger Ungleichheiten sowie Gesundheit und Wohlergehen von großer Tragweite für Menschen mit Behinderungen“, heißt es im Beitrag des Newsletters der Fachstelle.

Wie ist die aktuelle Lage in Deutschland?

„Auch Deutschland hat trotz des wirtschaftlich und sozial hohen Standards noch Entwicklungspotential in Bezug auf das Erreichen dieser Ziele. Durch das Unterzeichnen der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland verpflichtet, Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen zu ergreifen, die auch auf die UN-Nachhaltigkeitsziele einzahlen. Deutschland muss sich regelmäßig einer Prüfung unterziehen, zuletzt im August 2023, um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention festzuhalten. Der UN-Ausschuss betont im Bericht über Deutschlands Status Quo den politischen Handlungsbedarf, vor allem im Bereich Abbau von Sondereinrichtungen in Wohnen, Bildung und Arbeit, der sich trotz der Verbesserungen, die durch das Bundesteilhabegesetz eingetreten sind, noch zeigt“, wird im Newsletter berichtet.

Was kann die EUTB beitragen, um den Zielen näherzukommen?

Die EUTB spiele eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele, indem sie dazu beitrage, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, ihre Möglichkeiten zu stärken und die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Gesellschaft voranzutreiben.

Im Newsletter werden dazu einige Beispiele aufgeführt:

„- Im Bereich Bildung unterstützt sie Menschen mit Behinderungen bei der Suche nach inklusiven Bildungsmöglichkeiten und berät Eltern, die Schülerschaft und Lehrende zu inklusiven Bildungsansätzen.

– Für den Bereich Arbeitsmarktintegration berät sie Menschen mit Behinderungen zu ihren Rechten am Arbeitsplatz und zu inklusiven Arbeitsmöglichkeiten.

– Die EUTB® unterstützt Maßnahmen zur Reduzierung von Ungleichheiten und Diskriminierung, indem sie sich für gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft einsetzt.

– Im Kontext Gesundheit hilft die EUTB® bei der Navigation durch das Gesundheitssystem. Zudem stärkt sie die Selbstbestimmung in Gesundheitsfragen und ermöglicht informierte, eigenverantwortliche Entscheidungen.“

Diese Tätigkeitsbereiche sollen in der Themenreihe im Rahmen des Newsletters zu den UN-Nachhaltigkeitszielen besonders im Vordergrund stehen und anschaulich zeigen, was bereits geleistet wird und welche Veränderungen zukünftig noch wichtig sind. Der kommende Newsletter nimmt sich konkret dem Ziel 8 an: Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

Link zum Beitrag des Newsletters der Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Link zum Newsletter der Fachstelle