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Projekt Train the trainer wird fortgesetzt

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Dresden (kobint) Das Projekt "TTT - Train the trainer“ wird seit 1. Oktober 2023 fortgesetzt. Es heißt nun "TTT macht inklusive Schule“ und wird bis 30. September 2026 gefördert. Am 15. Februar 2024 bekam das Projekt Besuch von Michael Welsch und Andrea Sachse aus der Sächsischen Staatskanzlei. Michael Welsch ist der Landesinklusionsbeauftragte von Sachsen. Er berät den Freistaat und die Ministerien über die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigungen. Er möchte das Landesinklusionsgesetz verbessern und erreichen, dass das Gesetz auch für Städte und Gemeinden gilt. Andrea Sachse leitet die Clearingstelle Sachsen. Diese Stelle hilft, wenn man Streit mit einem Leistungsträger über die Eingliederungshilfe hat. Darauf hat der Dozent für Inklusion des Projektes Thomas Richter in einem Bericht hingewiesen.

„Herr Welsch und Frau Sachse haben unser Projekt näher kennengelernt und unsere Fragen beantwortet. Es war für beide Seiten ein sehr intensiver und angenehmer Austausch“, heißt es in einem Bericht über den Besuch aus der Staatskanzlei. Das Projekt TTT – Train the trainer legte den Schwerpunkt auf die Ausbildung von Referent*innen. Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen arbeiten zusammen, um Schulungen vorzubereiten und durchzuführen. Dabei lernten die Teilnehmenden verschiedene Techniken aus den Bereichen Rhetorik, Moderation und Präsentation. Das Gelernte konnten sie in einer Vielzahl verschiedener Schulungen und Veranstaltungen bereits anwenden.

Das Projekt TTT stellt sich auch in einem Video vor: https://www.youtube.com/watch?v=vfR5oJCIZ9s

„Das Projekt TTT macht inklusive Schule legt den Schwerpunkt verstärkt auf das Durchführen von Schulungen und Veranstaltungen. Neue Projektteilnehmende werden dabei auch in den bereits vermittelten Grundlagen geschult, und zwar nun durch die „älteren“ Projektteilnehmenden selbst. Das festigt erworbenes Wissen und stärkt den Zusammenhalt der Gruppe. So sind alle gut gerüstet, in Schulen und Bildungseinrichtungen zu verschiedenen Themen zu sprechen“, heißt es weiter in dem Bericht.

„Die UN-Behindertenrechtskonvention legt die Teilhabe von Kindern mit Beeinträchtigungen am Regelschulleben sehr klar fest. In Deutschland und vor allem in Sachsen sind die exkludierenden Förderschulen jedoch nach wie vor fester Bestandteil der Bildungslandschaft. Das führt dazu, dass der so wichtige Kontakt zwischen Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen eingeschränkt wird. Unser Projekt soll eine mögliche Kontaktzone sein. Junge Menschen in Schulen und Bildungseinrichtungen sollen sich niederschwellig mit uns austauschen können. So werden Vorbehalte und Vorurteile abgebaut und Ressentiments verhindert, die in einem nicht inklusiven Schulsystem entstehen können“, heißt es weiter im Bericht.

Die Projektmitarbeiter*innen würden uns über eine bundesweite Vernetzung freuen. Wer Interesse an einem Workshop mit TTT hat, findet hier weitere Infos: [email protected].

Außerdem wird Beratung für die Projektteilnehmenden für den Übergang zum inklusiven Arbeitsmarkt gesucht. Wer sich also auskennt mit gelungener Integration in den ersten Arbeitsmarkt (Bildungsbereich) könnte dem Projekt helfen.