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Fatale Unterversorgung mit stationären Kinderhospizplätzen

DSC00519 von walnussbaer

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Wenn in ganz Deutschland namhafte Gebäude grün angestrahlt und erleuchtet werden, wenn Fahrzeuge mit grünen Bändern geschmückt durch Städte und über Dörfer fahren, wenn Bäckereien ihr Gebäck mit grünem Zuckerguss überziehen, dann hat das am heutigen Samstag nichts mit Karneval oder Fasching zu tun: Am 10. Februar ist bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit.

Die Deutschen Kinderhospiz Dienste (DKD) machen zu diesem Tag nicht nur auf Familien aufmerksam, in denen Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen leben, sondern vor allem auf die fatale Unterversorgung mit stationären Plätzen in einem Kinderhospiz.

die 20 stationären Kinderhospize, die es bundesweit gibt, haben nur rund 10.000 Belegwochen zu vergeben. Seit Jahren wird die Zahl der betroffenen Familien, die Anspruch auf einen Entlastungsaufenthalt im stationären Hospiz haben, auf 50.000 geschätzt. Das ergibt einen Anspruch von 200.000 Wochen. Vor Kurzem hat der Bundesverband Kinderhospiz bei einer Pressekonferenz im Zusammenspiel mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus und dem Leiter des Kinderpalliativzentrums der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, Prof. Dr. Boris Zernikow, die geschätzte Zahl der Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben, dramatisch nach oben korrigiert, nämlich verdoppelt.

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