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Syrien braucht langfristig noch viel Hilfe

Ein kleines Mädchen sitzt aauf dem Schoß einer Frau, die einen Mundschutz trägt
In Syrien brauchen die Überlebenden des Erdbebens vom 6. Februar 2023 wie die kleine Nour noch viel Hilfe
Foto: HI 2023

MÜNCHEN (kobinet) Ein Jahr nach Erdbeben vom 6. Februar 2023 brauchen die Überlebenden in Syrien viel mehr langfristige Hilfe für die Schwerverletzten. Wie die Hilfsorganisation Handicap International (HI) berichtet, so benötigen amputierte Menschen Physiotherapie, Prothesen oder Rollstühle sowie Medikamente und psychologische Hilfe. HI verweist darauf, dass viel mehr langfristige Unterstützung notwendig ist.

Die Menschen leiden zudem bereits seit Jahren unter der anhaltenden Gewalt. Zehntausende leben in Flüchtlingslagern. „Ein Jahr nach dem Erdbeben sind viele Familien dauerhaft obdachlos. Die Zahl der Flüchtlingslager hat sich in den letzten Monaten im Nordwesten Syriens vervielfacht. Leider geht auch die bewaffnete Gewalt weiter und fordert Opfer und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Das unermessliche Leid, das die Bevölkerung ertragen muss, und der überwältigende Bedarf an humanitärer Hilfe sind zutiefst erschütternd“, sagt HI-Landeschefin Myriam Abord-Hugon. „Um langfristige Behinderungen zu vermeiden, besteht nach wie vor ein großer Bedarf an Reha-Maßnahmen, Hilfsmitteln, einschließlich Prothesen, und mentaler Unterstützung für die vielen verletzen Menschen. Die Unterstützung reicht nicht aus“, so Abord-Hugon weiter