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Treffen mit Selbst Aktiv beim SPD-Parteitag zur AGG-Reform

Natalie Rosenke mit Vertreter*innen von Selbst Aktiv
Natalie Rosenke mit Vertreter*innen von Selbst Aktiv
Foto: Natalie Rosenke

Berlin (kobinet) Beim Parteitag der FDP und im August zeigten Aktive des Bündnisses AGG Reform Jetzt beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung bereis Flagge und sprachen die verschiedenen Akteur*innen auf ihre Pläne für die längst überfällige Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) an. Natalie Rosenke von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung ist nun auch beim SPD-Parteitag in Berlin farbenfroh für das Bündnis aktiv und traf sich am Auftakttag des Parteitags mit Vertreter*innen von Selbst Aktiv, der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, zum Austausch und zu einem Fotoshooting, um für die Gesetezesreform zu werben.

„Ein rechtlicher Schutz vor Gewichtsdiskriminierung ist überfällig. Der US-Bundesstaats Michigan hat ihn seit 1976. Deutschland muss hier im Rahmen der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) endlich nachziehen. Wir warten noch immer auf einen Entwurf für die Überarbeitung des Gesetzes“, erklärte Natalie Rosenke in Berlin und verwies auf die Forderungen des aus über 120 Organisationen bestehenden Bündnis AGG Reform Jetzt, das sich Anfang 2023 formiert und seine Vorschläge in einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt hatte.

Auch am 9. und 10. Dezember 2023 wird Natalie Rosenke auf dem SPD Parteitag für die Reform des AGG werben. Die Verbände warten noch immer auf entsprechende Eckpunkte bzw. Vorschläge für einen Referentenentwurf. Im Koaltionsvertrag von SPD, Grünen und FDP ist eine entsprechende Reform vorgesehen.

Link zur Kampagnenseite des Bündnis AGG Reform Jetzt