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Fachstelle Antidiskriminierungsberatung geht an den Start

Übersicht eines Bildschirmes mit Einzelbildern mehrerer Köpfe
Screenshot der Internetseite der Fachstelle
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) Auch ein jüngst gefeierter Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen ändert nichts daran, dass täglich viele Betroffene auf zahlreiche Diskriminierungen stoßen. Um die intersektionale Antidiskriminierungsarbeit in Beratungsstellen zu verbessern, bietet die Fachstelle Antidiskriminierungsberatung behinderter Menschen nun Beratung und Hilfe im Internet an.

Auf dieser Website können sich Mitarbeitende von Antidiskriminierungsstellen informieren und dort Kontaktmöglichkeiten und Sprechzeiten finden, um Fragen an Beraterinnen und Berater mit Behinderungen zu stellen.

Bisher häufig gestellte Fragen sind unter anderem:

  • Wie kann eine Beratungsstelle für alle Ratsuchenden zugänglich werden?
  • Wo erhält man finanzielle Mittel, um die Beratung in Gebärdensprache oder Leichte Sprache anbieten zu können?
  • Welche Beratung benötigen Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen?

„Darüber hinaus wird die Seite weiteres Wissenswertes sowie Infos zu Veranstaltungen anbieten, in dem sie Stück für Stück erweitert werden soll, wenn das Projekt für weitere zwei Jahre bewilligt wird. All das hängt jedoch noch vom Nachtragshaushalt ab, der Mitte Dezember endgültig verabschiedet werden soll,“ erklärt Alexander Ahrens, Projektleiter der Fachstelle.

„Werden die Gelder für das Förderprogramm der Antidiskriminierungsstelle des Bundes nicht oder nur teilweise zur Verfügung gestellt, dann hat man deutschlandweit Dutzende von Projektruinen geschaffen und die Fortführung für eine sich im Aufbau befindende gute Antidiskriminierungsarbeit in ganz Deutschland wieder zunichte gemacht“, gibt Ahrens zu bedenken.