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Nur jedes dritte Kind mit Behinderung bekommt Regelkitaplatz

Zeichnung mit Kidnern, die tanzen und Rad schlagen
Spielende Kinder - unübersehbare Lebensfreude
Foto: Pixabay/Prawny

STUTTGART (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung fordern der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Behindertenverbände den flächendeckenden Ausbau der inklusiven Kindertagesbetreuung im Land. Obwohl gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention jedes Kind mit Behinderung einen Anspruch auf einen Platz in einem Regelkindergarten und individuelle Förderung hat gibt es nach dem Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2023 nur in 36 Prozent aller Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg eine integrative Betreuung.

Jede Kita müsse alle Kinder aufnehmen können und eine individuelle frühkindliche Förderung, Bildung und Erziehung ermöglichen. Die Finanzierung dürfe nicht zu einer Erhöhung der Elternbeiträge führen, sondern müsse von den Kommunen getragen werden. Kinder mit Behinderung dürfen bei der Kitaplatzvergabe nicht benachteiligt werden, so der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Behindertenverbände des Landes.