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Geld für die Teilhabeberatung in Niedersachsen

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

HANNOVER (kobinet) Seit dem Jahr 2018 ist der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen Träger von elf Beratungsstellen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®). Die EUTB® berät Menschen mit Behinderung unter anderem zu den Themen Arbeit, Schule, Freizeit und barrierefreies Wohnen. Zum 1. Januar 2023 werden diese Beratungsstellen in SoVD-Trägerschaft in Niedersachsen für weitere sieben Jahre mit rund 5,5 Millionen Euro gefördert.

Diese Beratung ist nicht nur unabhängig und kostenlos, sondern funktioniert auch nach dem Konzept des „Peer Counseling“ – das heißt, Betroffene beraten Betroffene.

Niedrigschwellige Beratung auf Augenhöhe – das ist das Markenzeichen der EUTB®-Beratung. Egal, ob im Ammerland, im Emsland, im Heidekreis, in Goslar, in der Wesermarsch, in Leer, Nienburg, Northeim oder Holzminden: In Niedersachsen stehen die Beraterinnen und Berater mit Rat und Tat zur Seite. Seit fünf Jahren ist der SoVD Träger dieser EUTB®-Beratungsstellen. Und das mit Erfolg. Die Beratungszahlen steigen kontinuierlich.

Jetzt fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Weiterbetrieb mit rund 5,5 Millionen Euro bis 2029. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Förderung erhalten. Immerhin ist das ein weiterer Beweis für die wichtige und gute Arbeit der EUTB®-Kolleg*innen“, findet Bernhard Sackarendt, Landesvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Und ergänzt: „Gleichzeitig finden wir es schade, dass die Beratung noch kein dauerhaftes Regelangebot ist. Für Menschen mit Behinderung oder diejenigen, die von einer Behinderung bedroht sind, ist die Beratung von großer Bedeutung.“