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Inklusive Kommunen brauchen eine starke Interessenvertretung

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Die kommunalen Behindertenbeauftragten und Behindertenbeiräte in Rheinland-Pfalz sind am 24. November in Mainz mit Sozialstaatssekretär Fedor Ruhose und Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen, zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zusammengekommen. "Eine inklusive Gesellschaft fängt vor Ort an“, betonten Ruhose und Rösch anlässlich des Treffens, in dessen Mittelpunkt der Landesnahverkehrsplan und neue Mobilitätskonzepte, kommunale Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Schaffung von bezahlbarem und barrierefreien Wohnraum für Menschen mit Behinderungen standen.

Sozialstaatsekretär Fedor Ruhose unterstrich die Bedeutung einer starken Interessensvertretung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Städten und Gemeinden: „Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit brauchen Unterstützung in allen Bereichen. Kommunale Behindertenbeauftragte und Behindertenbeiräte sind wichtige Akteure bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Rheinland-Pfalz.“

„Barrierefreie Mobilität, inklusive Freizeit- und Kulturangebote, für alle zugängliche Gebäude und bedarfsgerechter Wohnraum für Menschen mit Behinderungen sind die Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Überall dort, wo es eine starke Interessenvertretung durch kommunale Beiräte und Beauftragte gibt, konnten in diesen Bereichen wesentliche Fortschritte erreicht werden. Mit unserer landesweiten Vernetzung soll das Engagement der Beauftragten gestärkt und anerkannt werden“, betonte der Landesbehindertenbeauftragte, auf dessen Einladung die kommunalen Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen im ehemaligen Plenarsaal des Landtags im Mainzer Landesmuseum zusammengekommen sind.

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