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Deutliche Rückschritte für Teilhabe und Inklusion

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Foto: DVfR

HEIDELBERG (kobinet) Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf Teilhabe und Rehabilitation ausgewirkt hat. Der vorgelegte Abschlussbericht zeigt, dass Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besonders betroffen sind. Die Ergebnisse weisen auf deutliche Rückschritte in Teilhabe und Inklusion hin.

Die Untersuchung zeigt, dass vor allem zu Beginn der Pandemie, Menschen mit Behinderungen und ihre Familien sich mit ihren speziellen Problemen von der Politik vergessen und allein gelassen fühlten. Häufig entfielen notwendige Therapien und Förderungen, Assistenz in Alltag, Schule oder Beruf sowie Beförderungsdienste. Medizinische und berufliche Rehabilitation fanden nur sehr eingeschränkt statt, wichtige Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen mussten zeitweise schließen. Ersatzangebote wie digitaler Unterricht oder individuelle Beratung waren häufig für Menschen mit Behinderungen nicht verfügbar oder konnten nicht hinreichend genutzt werden. Die psychosozialen Belastungen waren für die Betroffenen und ihre Familien oft kaum zu bewältigen.

An der Befragung beteiligten sich 3.684 Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit. Die Untersuchungsergebnisse zu diesem Thema sind auf dieser Internetseite der Deutsche Vereinigung für Rehabilitation nachzulesen.

HEIDELBERG (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sory140