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Hörgeschädigte fordern Hörbarrierefreiheit ein

Emoji Inklusion
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Foto: Aktion Mensch

SENDEN (kobinet) In Deutschland leben mehrere Millionen Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung. Auch wenn diese Menschen Hörsysteme tragen, stoßen sie im Alltag an Grenzen. Diese „Hörbarrieren“ sind nicht sichtbar. Dennoch sind sie da und erschweren die gleichberechtigte Teilhabe dieser Menschen - darauf verweisen die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft zusammen mit weiteren acht Verbänden in einem gemeinsamer Appell von Hörgeschädigten-Verbänden an vier Minister der Bundesregierung. Daarin fordern sie diese auf, sich in Ihren jeweiligen Ressorts aktiv für mehr Hörgerechtigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einzusetzen.

Auch hörgeschädigte Menschen brauchen Barrierefreiheit für gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Deshalb appellieren die Selbsthilfeverbände in Deutschland zum ersten Mal in einhelliger Geschlossenheit an die entsprechenden Ministerien, sich für Hörbarrierefreiheit und ein Konzept der Prävention einzusetzen.

Insbesondere fordern diese Verbände gemeinsam eine konsequente Umsetzung des Zwei-Sinne-Prinzips, den Abbau von Hörbarrieren und eine aktive Hörvorsorge.

Dieser Appell sowie die Liste der Unterzeichnerverbände können auf dieser Internetseite nachgelesen werden.

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Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/skpsv23