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Minister Lucha kritisiert Pflegereform

Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Minister Manne Lucha
Foto: Karin Volz

STUTTGART (kobinet) Als am vergangenen Freitag die Pflegereform der Bundesregierung dem Bundesrat vorgelegt wurde und dort schließlich ebenfalls angenommen wird, meldet sich in der Aussprache im Bundesrat auch Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha zu Wort. Er kritisierte in seiner Rede im Bundesrat das Vorhaben als unzureichend, nicht nachhaltig und mangelhaft.

„Diese Regelungen verdienen den Namen Pflegereform nicht, unsere Erwartungen wurden wieder nicht erfüllt“, sagte der Minister. „Und zwar unter anderem, weil die Deckelung der Eigenanteile der Pflegeheim-Kosten unterblieben ist und weil spürbare Entlastungen für die häusliche Pflege fehlen.“

„Damit werden die Betroffenen und ihre Familien jedoch kaum vor finanzieller Überforderung geschützt“, sagte Minister Lucha und forderte: „Ich fordere deswegen eine Deckelung der Eigenanteile – und zwar schon vom ersten Tag des Heimaufenthalts! Damit sind die Pflegekosten besser planbar und damit können wir Betroffene besser vor finanzieller Überforderung schützen – gerade auch in ihrem ersten Aufenthaltsjahr im Pflegeheim.“

STUTTGART (kobinet) Kategorien Nachricht

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