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Beschluss zur Assistenz im Krankenhaus durch Lebenshilfe Bayern begrüßt

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ERLANGEN (kobinet) Das Festschreiben eines Rechtsanspruchs auf Kostenübernahme für die Assistenz im Krankenhaus begrüßt die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern Barbara Stamm und sieht darin eine gute Nachricht für alle Betroffenen und ihre Familien sowie einen ersten Erfolg für den Einsatz des Verbandes auf Landes- und Bundesebene.

Für viele erkrankte Menschen mit Unterstützungsbedarf sei es bei einem Klinik-Aufenthalt unabdingbar, in dieser belastenden Situation eine vertraute Begleitperson an der Seite zu haben. Diese könne oft als einzige zwischen den Erkrankten und dem Klinik-Personal vermitteln, erläutert Stamm und erklärt dazu: „Wir begrüßen deshalb grundsätzlich, dass die Kostenübernahme für die Assistenz im Krankenhaus nun geregelt wurde“.

Weil die Kosten je nach Assistenzperson einmal durch die Krankenversicherung, bei Angehörigen, und andererseits durch die Eingliederungshilfe, wenn Mitarbeitende von Einrichtungen das übernehmen, übernommen werden müssen, dürfe es aber künftig nicht zu einem Hin- und Herschieben der Zuständigkeit zwischen Krankenkassen und Bezirken kommen. Auch müsse es zusätzlich noch weitere Schritte geben, um die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu verbessern. Wichtig sei etwa, die besonderen Bedarfe und Belange von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung künftig in medizinisch-pflegerischen Ausbildungen zu lehren. Ebenso müssten die Abläufe in Kliniken rund um Aufnahme, Behandlung und Entlassung zum Wohle der Menschen mit Behinderungen angepasst werden.

ERLANGEN (kobinet) Kategorien Nachricht

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