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Trägerübergreifende Persönliche Budgets weiterhin Mangelware

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Berlin (kobinet) Trotz Bundesteilhabegesetz, ergänzender unabhängiger Teilhabeberatung und Öffentlichkeitsarbeit verschiedener Akteur*innen können die trägerübergreifenden Budgets bei einzelnen Kostenträgern zum Teil immer noch an einer Hand abgezählt werden. Dies macht eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion deutlich. Bei der Bundesagentur für Arbeit als koordinierender Trägerin gab es 2019 beispielsweise nur acht Persönliche Budgets, die beantragt und bewilligt wurden. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung wurde sogar nur eines von vier beantragten trägerübergreifenden Budgets bewilligt.

Auch bei den Bundesländern gibt es im Hinblick auf trägerübergreifende Budgets als koordinierende Träger große Unterschiede. Die Spanne reichte hier 2019 von Brandenburg mit 0, über Hessen mit 5 und Baden-Württemberg mit 19 trägerübergreifenden Budgets.

Im Hinblick auf den Ansatz der trägerübergreifenden Zusammenarbeit und dem Prinzip der Hilfe aus einer Hand kann hier also noch nicht von einem großen Effekt für die Verbesserung der Selbstbestimmung behinderter Menschen durch die verstärkte Nutzung trägerübergreifender persönlicher Budgets gesprochen werden. Und das obwohl viele behinderte Menschen ihre Hilfen von verschiedenen Trägern bekommen.

Link zur Antwort der Bundesregierung zur Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema Persönliche Budgets

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

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