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Klimaschutz und soziale Sicherheit nicht gegeneinander ausspielen

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Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Als ältester Sozialverband in Deutschland kennt der SoVD die existenziellen Sorgen vieler Menschen in Deutschland sehr genau. Aus diesem Blickwinkel betont sein Präsident, dass es unredlich ist, diese Sorgen gegen notwendige Klima- und Umweltschutzmaßnahmen in Stellung zu bringen und gegeneinander auszuspielen.

Angesichts der unübersehbaren Auswirkungen des Raubbaus der Menschen an Natur und Umwelt und der immer deutlicheren Überschreitung der natürlichen Belastungsgrenzen unseres Planeten ist es für den SoVD vollkommen unstrittig, dass ein tiefgreifender und umfassender Umbau unseres Wirtschafts-, Handels- und Konsumsystems notwendig ist. "Wir müssen jetzt handeln, damit kommende Generationen keinen ökologischen Scherbenhaufen vorfinden und noch eine Chance auf freie Entfaltung haben. Darauf hat das Bundesverfassungsgericht in seinem wegweisenden Urteil aus dem Frühjahr dieses Jahres unmissverständlich hingewiesen“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer in diesem Zusammenhang.

Aus Sicht des SoVD ist es richtig, dass der Deutsche Bundestag in dieser Woche über verschärfte Pläne zur CO2-Einsparung debattiert. Für ebenso wichtig hält der SoVD, dass neben schärferen Zielen auch über konkrete Maßnahmen zur Zielerreichung entschieden wird. Zugleich muss das jedoch in dem Zusammenhang der großen Anstrengungen des Staates, der Wirtschaft und der Gesellschaft als Ganzes gesehen werden.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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