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Bündnis 90/ DIE GRÜNEN fordert Transparenz der Krankenkassen ein

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Foto: Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion

BERLIN (kobinet) Patientinnen und Patienten sowie Versicherte müssen insgesamt auf den ersten Blick erkennen können, welche Krankenkassen sich in Service und Versorgung engagieren. Das fordert die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Gesundheitspolitik von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Maria Klein-Schmeink. Das betrifft nach ihren Worten etwa die Bewilligung von Antragsleistungen wie Hilfsmittel oder die Verordnung von Heilmitteln, aber auch die Frage, ob es persönliche Ansprechpartner, klare Aussagen und unkomplizierte Verfahren gibt.

Ein Qualitätsvergleich zwischen Krankenkassen funktioniert nur, so Klein-Schmeink, wenn alle Kassen teilnehmen und die Angaben so aufbereitet werden, dass Versicherte die Krankenkassen anhand der für sie relevanten Kriterien miteinander vergleichen können.

Nach Einschätzung von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN hat die Bundesregierung hier wertvolle Zeit verspielt. Spätestens mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) hätte sie eine Berichtspflicht für alle Krankenkassen über deren Genehmigungsverhalten und die Versichertenzufriedenheit einführen müssen. Stattdessen haben die Koalitionsfraktionen – und damit auch die Patientenbeauftragte – den Antrag dieser Partei für mehr Qualitätstransparenz bei den Kassen abgelehnt.

Zusätzlich will Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, dass die Kassen, die sich besonders für ihre Versicherten ins Zeug legen und zum Beispiel chronisch kranke Menschen gut versorgen, für ihr Engagement belohnt werden.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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