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Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung
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Gelungenes Netzwerktreffen an der Bergakademie Freiberg

Referat der Inklusionsbotschafterin Annett Heinich
Referat der Inklusionsbotschafterin Annett Heinich
Foto: Inklusionsnetzwerk Sachsen

FREIBERG (kobinet) Nach einem Bericht des Inklusionsnetzwerkes Sachsen stand die Nutzung von Medien und deren Nutzbarkeit für Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt des sachsenweiten Netzwerktreffen in Freiberg. Dank einer Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg konnte das zweite große Austausch- und Vernetzungstreffen des Inklusionsnetzwerkes Sachsen in diesem Jahr auf dem Campus der Universität stattfinden.

Eingangs beschrieb die Inklusionsbotschafterin Annett Heinich mit einem erfrischend ehrlichen und kritisch-bewussten Blick mit eigener Behinderungserfahrung die Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien. Dabei kamen auch mögliche Barrieren durch Medien sowie Aspekte einer diskriminierungsfreien Ansprache von Menschen mit Behinderungen zur Sprache.

Wie Medieninhalte für diese Zielgruppe am Beispiel der Sendung MDR selbstbestimmt entstehen und welche Rolle Barrierefreiheit beim MDR spielt, konnten anschließend Anette Reiß und Ray Rühle vom MDR anschaulich vermitteln. Um die Sendung mitzugestalten, sind Menschen mit Behinderung aufgerufen, gerne ihre Themen, Bedarfe und Meinungen an den MDR zu senden.

Selbstverständlich war auch bei dieser Veranstaltung der persönliche Austausch zwischen den Netzwerkpartnern, den Referentinnen und Referenten sowie weiteren Teilnehmenden zentral. In angenehmer Atmosphäre ergaben sich so (nicht nur) rund um das Thema Medien vielfältige Gespräche und neue Kontakte.

Im zweiten Teil der Veranstaltung veranschaulichte die Wissenschaftlerin Annegret Haage von der Technischen Universität Dortmund am Nachmittag detailliert, welche Medien Menschen mit Behinderung wie nutzen sowie welche neuen technischen Möglichkeiten es für eine stärkere Inklusion durch Medien gibt.

Als Fazit der Veranstaltung wurde die Wichtigkeit betont, Menschen mit Behinderung unter anderem mehr Raum in den Medien zu geben - sei es thematisch oder als Journalistinnen und Journalisten, sie gleichberechtigt und nicht zwangsweise in gesonderten Formaten darzustellen und ihnen die neuen Wege der Teilhabe über Mediennutzung zu ermöglichen.