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Digitalisierung und Inklusion

Bei den Gesprächen zu
Bei den Gesprächen zu "Alle dabei - gemeinsam unterwegs"
Foto: Behindertenbeauftragter/Dirk Enters

HEIDELBERG (kobinet) Welche Chancen ergeben sich durch die Digitalisierung für Menschen mit Behinderungen – und welche Herausforderungen, welche Risiken gibt es dabei? Wie kann Digitalisierung zu mehr Barrierefreiheit und somit Teilhabe beitragen? Wo liegen die besonderen Herausforderungen für eine Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt – und wie können digitale Tools hierbei helfen?

Das waren die Themen eines Besuchs in Heidelberg und Walldorf in der vergangenen Woche. Jürgen Dusel tauschte sich dazu - gemeinsam mit der Landesbehindertenbeauftragten Stefanie Aeffner - mit Expertinnen und Experten, Unternehmensvertreterinnen und Vertretern sowie auch mit Betroffenen aus.

Die erste Station war Heidelberg, bei der verschiedene Projekte der Stadt von und für Menschen mit Behinderungen vorgestellt wurden. Dabei war zum Beispiel eine E-Learning-Plattform für Menschen mit Lern-Einschränkungen oder das Portal "Einfach Heidelberg", auf dem es aktuelle Nachrichten in Leichter Sprache gibt. Auch eine Routing-App für Mobilitätseingeschränkte („Hürdenlos-Navi“) wurde vorgestellt.

Bei einem anschließenden Besuch des Software-Unternehmens SAP ging es um die Entwicklung barrierefreier Software und um die Frage, wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, die Teilhabe am Berufsleben zu fördern. Gesprächspartner*innen waren unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Einschränkungen. Hier zeigte sich, dass eine Unternehmenskultur, die auf Diversität setzt, nicht nur zufriedenere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, sondern auch ein Vorbild in Fragen der Innovation werden kann.

Eines wurde bei allen Terminen deutlich: „Gut gemacht“, das heißt unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit, bietet die Digitalisierung eine echte Chance für die Teilhabe Menschen mit Behinderungen.