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„Kümmerer-Projekte“ für wohnungslose Menschen starten

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
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Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF Pünktlich zum Tag der Wohnungslosen am 11. September können die ersten Projekte der neuen Landesinitiative gegen Wohnungslosigkeit „Endlich ein ZUHAUSE!“ mit der Arbeit beginnen. In zunächst elf Städten und Kreisen von insgesamt 20, in denen Menschen besonders von Wohnungslosigkeit betroffen sind, gehen sogenannte „Kümmerer-Projekte“ an den Start.

Das betrifft die Städte Bielefeld, Bonn, Dortmund, Essen, Köln, Münster und Wuppertal sowie den Kreis Borken, den Rhein-Erft-Kreis, den Rhein-Sieg-Kreis und den Rheinisch-Bergischer Kreis.

„Sozialarbeiter und Immobilienkaufleute haben dabei eine Schlüsselrolle“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann während der Ankündigung dieser Projekte. „Zum Beispiel helfen sie wohnungslosen Menschen bei der Suche nach Wohnraum, sind aber auch später noch für sie da. Denn allein mit der Vermittlung einer Unterkunft ist es gerade bei Menschen, die auf der Straße gelebt haben, oft nicht getan. Aber die ‚Kümmerer‘ sind auch Ansprechpartner für Vermieter, die an wohnungslose Menschen vermieten wollen, und vermitteln, wenn es mal Probleme geben sollte.“

Weitere Städte und Kreise können in Kürze mit der Arbeit beginnen: Bochum, Düsseldorf, Kreis Herford, Kreis Mettmann, Kreis Recklinghausen, Rhein-Kreis Neuss und Kreis Wesel. Insgesamt stellt das Land jährlich rund drei Millionen Euro für die „Kümmerer-Projekte“ zur Verfügung.