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Digitalisierung für Inklusion nutzen

Emoji Inklusion - ein Kreis mit vielen Punkten unterschiedlicher Farben
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

München (kobinet) Die Digitalisierung wird nicht nur unseren Alltag verändern, sie bietet vor allem auch große Chancen für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt. So ermöglicht beispielsweise der neue Mobilfunkstandard 5G eine Vielzahl von neuen Anwendungen. „Gerade Menschen mit Behinderung können vom neuen Netz profitieren“, betont Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer.

Bei einem Besuch des Nokia Digital Creativity Labs in München erlebte die Ministerin in den kreativen Werkräumen des finnischen Technologiekonzerns 5G als einen echten Innovationstreiber. Dabei wurden bei Live-Demos nicht nur die neuen Möglichkeiten für die Industrie vorgestellt, sondern auch die Inklusionspotentiale der neuen Technik. Durch die mit 5G fortschreitende Digitalisierung können, beispielsweise mit Video-Direktverbindungen und Augmented Reality (deutsch: "erweiterte Wirklichkeit"), vorhandene Beeinträchtigungen kompensiert werden. Auch wird durch die Digitalisierung eine größere Unabhängigkeit vom Arbeitsort hergestellt. 

„Ich bin der Überzeugung: Wir können noch mehr Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt holen. Man muss das nur wollen, kreativ denken und die technischen Möglichkeiten nutzen. Unser Ziel ist ein selbstbestimmtes Berufs- und Arbeitsleben durch Beschäftigung in einem offenen, inklusiven Arbeitsumfeld. Allein im Jahr 2018 haben wir dazu fast 100 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt“, so Schreyer abschließend.