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Bayern will Qualifizierung weiter fördern

Das Bild zeigt übereinanderliegende Geldscheine
Das Bild zeigt übereinanderliegende Geldscheine
Foto: kobinet / Irina Tischer

München (kobinet) Der Bayerische Arbeitsmarktfonds unterstützt Maßnahmen, damit Menschen, die es besonders schwer haben, wieder Fuß am Arbeitsmarkt fassen können. Heute wurden die Projekte ausgewählt, die in diesem Jahr gefördert werden können.

Dazu hebt Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer hervor:  „Wir haben in Bayern Vollbeschäftigung erreicht. Dennoch profitieren  nicht alle Menschen von dieser hervorragenden Lage. Gerade ihnen gilt  unser  besonderes Augenmerk. Wir investieren 3,7 Millionen Euro aus dem Arbeitsmarktfonds, um insbesondere Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt zu geben.  Der Fokus liegt heuer auf Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen mit  Behinderung. Dafür haben wir erstmalig einen eigenen Förderschwerpunkt  eingerichtet. Gleich fünf der 17 neuen Projekte setzen sich zum Ziel,  insbesondere Jugendliche mit Behinderung am Übergang von einer Schule in  eine Ausbildung oder Arbeit sowie ältere Menschen  mit Behinderung zu unterstützen.“

Die  Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds hat für eine Förderung auch Maßnahmen  ausgewählt, die die Integration von Menschen mit schwerwiegenden  Vermittlungshemmnissen in den Ausbildungs-  und Arbeitsmarkt im Blick haben. So unterstützen weitere fünf neue  Projekte Menschen, die langzeitarbeitslos, suchtkrank oder bereits  straffällig geworden sind oder psychische Beeinträchtigungen aufweisen. 

Seit 1997 wurden aus dem Arbeitsmarktfonds 568 Projekte mit einem  Fördervolumen von insgesamt mehr als 120 Millionen Euro gefördert.  Die  Auswahl der Projekte erfolgte auch in diesem Jahr wieder im Konsens  durch die Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, bestehend aus Vertretern der  Wirtschaft, der Kammern, der  Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung. Weitere Informationen dazu sind hier nachzulesen.