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Mehrfacher Paralympics-Sieger trainiert Europas größtes Jugendcamp für körperbehinderte Kinder

Ein Junge sitzt mit einer Tauchausrüstung an einem Beckenrand und bereitet sich auf das Tauchen vor
Bundesweite BMAB Jugendcamp für Kinder mit Amputation oder Gliedmaßenfehlbildung
Foto: BMAB / Daniel Jüptner

Wedemark (kobinet) Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation BMAB veranstaltet Ende Juli - Anfang August das europaweit größte (5.) Jugendcamp für Kinder und Jugendliche mit Amputationen und Gliedmaßenfehlbildungen. Dazu wird auch der mehrfacher Paralympics-Sieger und Let’s Dance-Teilnehmer Heinrich Popow in der Wedemark sein und das Training leiten.

Mit dieser europaweit einmaligen Veranstaltung bietet der Bundesverband fürMenschen mit Arm- oder Beinamputationen (BMAB) betroffenen Kindern im Alter von 8 bis 17 Jahren die Gelegenheit, nicht nur mit Altersgenossen aus ganz Deutschland zusammenzutreffen, die ein ähnliches Handicap mitbringen, sondern auch die Chance, ihr Selbstbewusstsein in Bezug auf die eigene Behinderung zu stärken. So könnten sie acht Tage lang ganz unbeschwert sie selbst sein, ihre Grenzen ausloten und sich untereinander austauschen.

Dann ist eine Woche Spaß und Action pur angesagt ... mit Prothese in den Hochseilgarten und ins Kanu, Schwimmen, Reiten, Bogenschießen, Handicap-Tauchen mit Sauerstoffflasche im Spaßbad Mellendorf, ein Sporttag mit Heinrich Popow und vieles mehr.

Für eine umfassende Unterstützung sorgte ein qualifiziertes Team von Betreuern, vondenen viele ebenfalls Amputierte oder Prothesenträger sind. Die direkte Einbindung von Sanitätshäusern, Unternehmen aus der Orthopädie und Prothetik sowie zahlreicher Vereine und Initiativen ermöglicht zudem den Kindern, auch das eigene Bewusstsein für die Möglichkeiten, die ihnen moderne und perfekt angepasste Hilfsmittel bieten, zu wecken.